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Thursday, October 30. 2008
"Hellboy 2" ist ein durch und durch ordentlicher Film, der mir viel Spaß gemacht hat. Er ist nicht zu vergleichen mit "Dark Knight", schon eher mit "Iron Man", aber auch das ist kein fairer Vergleich, denn wie auch seine Protagonisten ist auch der Film selbst - anders. Ich kenne die Hellboy-Comics nicht, aber mir hat schon der erste Teil Spaß gemacht und der zweite Teil machte sogar noch einen Ticken mehr Spaß. Sehr schön erzählt.
Es ist nicht so, dass man großartig überrascht über das Ende ist, man ahnt es schon irgendwie, wie sich die Sachen entwickeln können, aber es muss nicht jeder ein Shyamalan sein und bei Del Torro wirkt es auch nicht so, als ob er das wirklich wolle, denn auch der phänomenale " Pan's Labyrinth" hat sogar das Ende direkt vorweg genommen. Es geht nicht um überraschende Wendungen, es geht darum, eine Geschichte angenehm und mitreißend zu erzählen und das kann der Film.
Der Film wäre sicherlich eine großartige Inspirations-Quelle für das alte "Changeling: The Dreaming" und spätestens seit dem Film hätte ich es auch kapiert. Die Elfendarstellung gefällt mir außerordentlich gut und der Hauptdarsteller wäre auch eine ideale Besetzung für einen Illidan gewesen. Die Masken und Figuren sind wieder eine großartige Auslese des kreativen Geistes, den bisher alle Del-Torro-Filme atmen und einen nur staunen lassen. Doug Jones ist auch einmal wieder großartig und spielt sogar mehrere Rollen (an seiner Gestik sollt ihr ihn erkennen). Die emotionalen Momente haben mich sehr bewegt, sowohl die um Abe Sapien als auch die Momente mit den verkannten Weltrettern.
Einziger Kritikpunkt (einmal wieder): Die Synchronisation. Insgesamt wirkt sie ordentlich, doch bei Abe Sapien war sie meiner Ansicht nach einmal wieder gruselig. Schon beim 1. Teil hatte ich bei Abe die C3P0-Assoziation, denn die abgehackten Handbewegungen und die Stimme erinnerten zu sehr an den goldenen Blechkasten aus "Star Wars". Während Abe im Englischen eher emotionslos, über den Dingen stehend und allwissend wirkt durch seine Stimme, wurde im 1. Teil der Charakter allein durch die Synchronstimme vollkommen verändert - er wirkte nervös und ängstlich. Meiner Ansicht nach ist das Problem auch wieder bei Teil 2, weswegen ich mich auf die DVD freue und mir dann nur noch die englische Version anhören werde; einen deutschen Abe Sapien will ich mir wirklich nur antun, wenn ich es muss. Meine Frau meinte, dass die Stimme diesmal nicht ganz so schlimm wäre, wie in Teil 1, aber ich muss gestehen - ich fand sie noch genauso schlimm.
Ich wiederhole mich einmal wieder: Wenn ich jemandem zutraue, das vollkommen überschätzte "At the Mountains of Madness" zu verfilmen, dann einem visuellen und visionären Genie wie Del Torro - nur ihm! Ich mag "At the Mountains of Madness" nicht. Ich liebe Lovecraft und natürlich hat "At the Mountains of Madness" ganz große Momente und einfach geniale Passagen. Dennoch ist dies meiner Ansicht nach die überschätzteste Geschichte Lovecrafts. Aber ein Del Torro könnte einen wirklich genialen Film daraus machen, der den Film zu einem meiner Lieblingsfilme machen könnte, obwohl ich ein sehr zwiespältiges Verhältnis zur Vorlage habe.
Spoilercut
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Sunday, October 26. 2008
Übersetzungen sind Auslegungssache. Übersetzungen sind immer auch schon zum Großteil eigene Interpretation und sowieso gefährlich nahe an der Autorensuche. Das ist ein grundlegendes, literaturphilosophisches Problem bei Übersetzungen - zumindest für mich als Post-Strukturalisten. Und auch wenn ich sehr für Interpretationspluralismus einstehe, so gibt es bei Übersetzungen natürlich stets sinnige und unsinnige Übersetzungen, bessere und schlechtere Übersetzungen und natürlich auch ganz krasse Übersetzungsfehler trotz allem Interpretationspluralismus. Dass dies alles sich natürlich beißt, ein unangenehmes Paradoxon zu post-strukturalistischen Grundprinzipien erzeugt, ist mir auch bewusst und ein überaus spannendes Thema, das aber einen anderen Blog-Eintrag darstellt. Hier geht es mir um die Lokalisation von WoW.
Ich persönlich halte von der WoW-Lokalisation sehr wenig. Es gibt bei WoW ein paar wenige wirklich gute Übersetzungen, aber zum Großteil sind sowohl die Übersetzungen selbst als auch die Übersetzungspolitik wirklich ein Graus und ein Schlag ins Gesicht für jeden, der sich ein wenig mit Englisch auskennt. Da gibt es solch illustre Sachen wie den "Morbent Fel/Morbent Teufels" (nicht immer stupide die Übersetzungsroutine laufen lassen) oder den "Felwood/Teufelswald" (es gibt in der WoW-Geschichte keine Teufel) und nun gibt es sogar eine neue.
Seit kurzem gibt es ein neues Event. Davon habe ich schon gelesen. Aber nachdem mir gestern jemand den deutschen Text der Queste kopierte, wurde mir klar, dass auch das einmal wieder diskussionswürdig übersetzt wurde: "Chamber of Secrets" heißt die Quest auf Englisch und ist eine Queste für Karazhan, auf Deutsch heißt das Ganze dann "Kammer der Geheimnisse". Ich würde es "Kammer des Schreckens übersetzen. Aber das ist doch richtig übersetzt und deine Übersetzung ist falsch! Nein, ist es nicht. Wenn man es wörtlich sehen würde, dann vielleicht, aber hier darf man eigentlich nicht wörtlich übersetzen. Karazhan erinnert gerade gegen Ende der Instanz an Hogwarts, gerade architektonisch, aber eben auch solche Sachen wie das Schach-Event und nun auch hier bei dieser Quest ist natürlich dann eine Harry-Potter-Anspielung verpackt. Die englische Ausgabe des zweiten Bandes heißt "Harry Potter and the Chamber of Secrets", die deutsche Ausgabe wurde ebenfalls nicht wörtlich übersetzt und heißt "Harry Potter und die Kammer des Schreckens".
Ich bin weiterhin dafür, dass unsere Petition für diese Übersetzungspolitik, nämlich alles wortwörtlich zu übersetzen, endlich mal durch kommt. Denn spätestens mit diesem Beispiel ist klar, dass die Übersetzer sich keinerlei wirkliche Gedanken um die Übersetzung machen, sondern ganz stupide wörtlich alles übersetzen. Das kann auch die Übersetzungsroutine, dafür braucht man keine menschlichen Übersetzer, die Anspielungen und Feinheiten erkennen. So gerne ich WoW habe, so viel ich Blizzard verzeihe, die Übersetzungspolitik ist ein tiefer Abgrund. Ich mag "Grimlingsflitzer" als Übersetzung und ich mag "Süderstaade", ich mag "Beutebucht" und noch ein paar wenige, aber der Großteil der Lokalisation ist häufig die Strahlung nicht wert, die er aussendet.
Tuesday, October 14. 2008
Manche Naturwissenschaftler machen sich darüber lustig, wie undeutlich Sprachwissenschaftler oder Literaturwissenschaftler formulieren. Naturwissenschaftler hätten angeblich eine so eindeutige Sprache und könnten damit alles ganz einfach erklären. Aber dann jammern sie rum, wenn sie Zufallsgeneratoren Nicht-Naturwissenschaftlern erklären müssen. Und dann kommen plötzlich Aussagen wie: "Das verstehen die sowieso nicht" oder "Da lesen sie sowieso rein, was sie wollen." Es sind also tatsächlich immer die Anderen, die ungenau formulieren oder ungenau verstehen; man selbst ist immer eindeutig und klar. Herzlichen Dank für so viel Selbst-Reflektion und Methoden-Kritik - da kann ich persönlich nur den Kopf schütteln.
Das ist dann Uni-Naturwissenschaft und für den Normalsterblichen nicht verständlich. Wenn ich dann aber anfange von Saussure und Derrida zu erzählen, von signifier und signified, dann muss ich das so machen, dass es verständlich ist - obwohl es auch Universitäts-Semiologie ist. Andernfalls sind es wieder die bösen Linguisten oder bösen Post-Strukturalisten, die sich so unverständlich ausdrücken. Naturwissenschaft ist einfach, aber zu komplex für den Normalsterblichen zu verstehen. Dennoch kann ein Naturwissenschaftler ganz eindeutig sich ausdrücken - nur eben nicht für den Normalsterblichen. Da wird dann gedreht und gedeixelt bis die Argumentation sich selbst rechtfertigt, dass man das eben darf und Andere nicht. In der Naturwissenschaft darf man alles und kann schließlich auch alles, in der Linguistik, in den Literaturwissenschaften sind das alles Schwätzer, die sich nicht ausdrücken können und die können bekannterweise gar nichts.
Das wird natürlich nicht von allen Naturwissenschaftlern so gesehen, aber mir kommt es fast so vor, als ob es von den Naturwissenschaftlern so gesehen wird, die am lautesten schreien. Da ist dann alles immer vollkommen logisch, alles immer vollkommen durdacht und der Andere versteht es nur nicht, weil er nicht logisch denken kann oder zu doof ist - man selbst formuliert schließlich exakt. In dieser eigenen, kleinen, aber doch so wahren Welt wird der Naturwissenschaftler zum Ubermensch, zum perfekten Wesen, das mit einfacher Sprache formulieren kann, die jenseits aller Induktions-Probleme liegt, denn sie war, ist und wird immer sein. Dass das mehr von cthuloiden Entitäten und nihilistischen Paradoxien hat, erläutere ich jetzt auch nicht weiter, denn das ist eine so wahre Aussage gewesen, dass jeder, der sie nicht versteht, zu doof ist, denn ich habe sie eindeutig und präzise geführt.
Witzigerweise wird dieses naturwissenschaftliche Weltbild dann abgenickt. Es wird einfach akzeptiert, dass Naturwissenschaft in höheren Sphären schwebt, die man nicht verstehen muss und viele auch nicht verstehen können. Dabei liegt es auch dort nur an dem Medium, das heißt: an dem Naturwissenschaftler selbst, der das erklärt! Alles muss verständlich sein. Wenn ich Derrida oder Saussure nicht erklären kann, liegt es nicht an meinem Gegenüber, sondern an mir. Natürlich gibt es auch Leute, die sich dumm stellen, das will ich gar nicht abstreiten. Aber zunächst einmal sollte der Fehler bei sich selbst gesucht werden, in der eigenen Erklärung, in der eigenen Einsicht in die Dinge. Wenn ich in meiner mündlichen Prüfung Rational Choice-Theory nicht erklären konnte für den einfachen Mann, liegt es an mir! Nicht an der Rational Choice-Theory und nicht an ihrer Komplexität. Das muss man eingestehen, das muss man zugeben. Nur wieso habe ich das Gefühl, dass 90% der Naturwissenschaftler um mich herum das nicht können und auch noch nicht einmal ansatzweise in Betracht ziehen? Der Fehler? Der liegt immer bei den Anderen einfach via Definition (ich kann übrigens auch geschwollen und gebildet reden, wenn ich denn will) - das konnten die Naturwissenschaftler ja schon immer gut ... die Welt definieren. Dabei dachte ich immer, es ginge darum, die Welt zu entdecken.
Tuesday, September 16. 2008
Bitte unbedingt diese wichtige Unterschriften-Aktion unterstützen! Am besten, bevor der Thread geschlossen wird. Für eine bessere Lokalisierung!
Sunday, August 17. 2008
Manche Filme sieht man nicht, weil der Trailer zu blöd ist, weil er falsche Tatsachen vorgaukelt. Sei dies, dass er...
... zu viel vom Film verrät, dass man man denkt, man wüsste schon alles (Beispiel: "I Robot"),
... falsche Sachen vom Film vermuten lässt, die einem nicht gefallen (Beispiel: "Enchanted"), oder
... einfach nur uninteressant und langweilig wirkt.
Und dafür habe ich nun auch ein Beispiel: "Meet the Robinsons."
Beim Trailer dachte ich mir: Uninteressanter Disney-Animations-Film. Auch in der Videothek meinte dann eine Kollegin mal zu mir, dass der Film stinklangweilig ist. Diese Kollegin sieht sehr gerne Animations-Filme und sie hat einen sehr eigenwilligen und merkwürdigen Geschmack, dem ich bisher nie so recht zustimmen konnte. Daher dachte ich mir, ich gebe dem Film mal einen Versuch, denn wenn die den langweilig findet, vielleicht gefällt er mir. Und voilá ... er gefiel.
Beim ersten Mal habe ich ihn "nur" nebenbei neben dem Farmen laufen lassen, aber habe nach kurzer Zeit mehr auf den Fernsehe als auf den Monitor geschaut und das ist dann für mich ein Zeichen dafür, einem Film mehr Aufmerksamkeit zu gönnen und auch meine Frau schaute immer wieder hin, ist dann aber ins Bett, weil sie am nächsten Tag arbeiten musste. Da ich das Gefühl hatte, dass sie den auch gerne weiter geschaut hätte, habe ich mit dem Film aufgehört und mir einen anderen (Horror-) Film eingelegt, den ich sowieso auf meine "muss ich alleine oder mit Marc sehen"-Liste gepackt hatte; und keine Bange, Marc, es war vermutlich nichts Weltbewegendes, denn ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, was das überhaupt für ein Film war.
"Meet the Robinsons" macht Laune. Wem leicht-lockere Animations-Filme gefallen, dem wird auch dieser SF-Animations-Film gefallen, der mit einem richtig nett melodramatischen Bösewicht aufwartet. Der Humor ist extrem schnell und hat eine Menge Ideen. Gerade dadurch, dass der Humor so schnell ist und auch noch einige abgefahrene Ideen hat, saß ich zumindest stellenweise recht staunend vor dem Fernseher und dachte mir manchmal, dass ich nicht mitkomme. Die Story ist nun nicht überkomplex und ich will auch nicht zu viel verraten, aber es ist im Prinzip eine Zeitreise-Geschichte für Kinder mit einer extrem gruseligen Stelle beim Showdown - für Kinder zumindest. Ich wäre jedenfalls vor Angst unter meinen Kinositz gekrochen als Kind.
Macht Laune, ist locker und leicht, kann man gut seinen Kindern zeigen. Einer der eher "überraschend gar nicht mal so schlechten" Disneys. Wieso schafft es Disney eigentlich in letzter Zeit immer, von wirklich guten Filmen mit wirklich schlechten Trailern abzulenken? Das war zuerst bei "Enchanted" so und nun bei "Meet the Robinsons." Ich rieche einen evil masterplan. Mag sein, dass er auf Deutsch einmal wieder ein wenig langsamer ist wie auf Englisch, aber ich habe ihn nur im Original gesehen und kann daher auch nur darüber etwas sagen. Vor der deutschen Synchro hätte ich auch bei diesem Film Angst.
Ach ja: Erinnert ihr euch noch daran, dass ich letztens eine Menge Filme aufzählte, über die "das Leben" (tm) mir wohl irgendwelche Winke mit großen Lattenzäunen gibt? Nicht? Das war hier und hier. Jetzt gab es einen neuen Zaunpfahl mit diesem Film hier. Ja, ja, ich bin ja schon dabei, in die Gänge zu kommen - wirklich! Wie jetzt genau? Coming this summer! Naja, vielleicht nicht ganz, ein wenig Zeit braucht es ja schon. Aber wir dürfen Großes von ihnen erwarten, Mr. Potter.
Saturday, July 19. 2008
 Ich habe einen neuen Anime-Geheimtipp, der aber schon seit längerem zu vermuten war. Gestern haben Marc und ich aber im letzten Rutsch die komplette 1. Staffel "The Melancholy of Haruhi Suzumiya" geschaut und ich kann nur sagen: Super! Magical-Girl? Nein! Sci-Fi-Serie? Nein! Postmodern? Ja! Die Serie ist - wie auch schon erwähnt - gelebter Post-Strukturalismus, gelebte Dekonstruktion. Das spricht mich als bekennenden Post-Strukturalisten natürlich besonders an und begeistert mich um so mehr, dass es das nun auch in einfach zugänglicher Pop-Kultur gibt.
Der Post-Strukturalismus findet sich eigentlich in allem wieder, sowohl in Inhalt, wie auch in der Form, denn die Serie ist falsch gesendet worden und die Folgen demnach durcheinander, wodurch man das Ende der 1. Staffel ungefähr in der Mitte sieht und die Mitte am Ende (wobei das das eigentliche Ende sogar ist). Außerdem ist die Serie eigentlich eine "Unknown Armies"-Serie. Klingt komisch, ist aber so und ich denke, jeder, der von "Unknown Armies" begeistert ist, wird auch diese Serie lieben, denn sie erinnert mich in so einigen Aspekten an dieses wirklich grandiose Rollenspiel.
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Wednesday, July 9. 2008
Was gibt es eigentlich nun zu meiner Hochzeit zu erzählen? Schon so einiges und das sollte ich auch so langsam endlich einmal machen, sonst mache ich es nie, wie ich leider an meinem DRSRM-Bericht gemerkt habe; je weiter das Ereignis fort rückt, desto unmotivierter werde ich, dazu etwas zu tippen. Ich muss anscheinend wirklich immer zeitnah bloggen, sonst bringt das alles nichts. Schon merkwürdig, ist aber so. Ich beschränke mich da einfach einmal auf einen Schnell-Durchlauf mit ein paar ausführlicheren Anekdoten oder vermutlich eher Anekdötchen.
Continue reading "Come my love I'll tell you a tale"
Sunday, May 18. 2008
Wiederholt fällt es mir auf und es ärgert mich jedes Mal: Wieso können auf DVDs manchmal keine englischen Untertitel sein? Ich schaue wirklich gerne im Original-Ton. Ich habe eigentlich auch kein Verständnis-Problem, denn ich habe schließlich lange genug mit Englisch zu tun gehabt - ich habe es studiert. Dennoch habe ich gerne einfach aus Bequemlichkeits-Gründen die Untertitel dabei, denn hin und wieder versteht etwas eben doch nicht so genau oder leicht falsch oder ähnliches. Immer wieder fällt es mir auf, dass zwar eine englische Tonspur auf den DVDs ist, aber keine englischen Untertitel, sondern nur deutsche. Und deutsche Untertitel zum englischen Ton finde ich einfach doof. Das lenkt mich zu sehr vom englischen Original ab, wenn ich da wirklich draufschauen würde.
Warum das gemacht wird? Ich tippe mal, aus finanziellen Gründen. Die englischen Untertitel sind sicherlich dann irgendwie nochmal mit Zusatzkosten verbunden, sei dies, dass man jemanden beschäftigen muss, der die schreibt, oder aus Rechts-Gründen, dass die Rechte für englische Untertitel nochmal zusätzlich kosten würden. Dennoch ärgert es mich immer wieder erneut, denn all zu häufig werde ich dann dazu verleitet, eben doch die deutsche Synchro zu schauen und die ist mittlerweile leider nur noch sehr selten wirklich gut. Deutsche Synchros waren mal wirklich professionell, wirklich gut. Mittlerweile sind die Sprecher ungefähr genauso begabt, wie mein kleiner Zeh zum Handball-Spielen.
Wednesday, May 14. 2008
Ich schimpfe gerne und viel; wer mein Blog liest, weiß das sowieso schon. Ich würde eigentlich lieber gerne weniger schimpfen, aber leider geht das irgendwie in der heutigen Welt wohl kaum. Um so mehr freut es mich, wenn ich mal nicht schimpfen muss, wenn ich mal etwas sehe und sagen kann: Boah, das ist toll! Das mache ich auch viel lieber - ehrlich. Das macht viel mehr Spaß, gerade bei dem Wetter.
Vor kurzem habe ich etwas zu The_Melancholy_of_Haruhi_Suzumiya geschrieben, das ich unbedingt sehen will und auch zu dem wirklich tollen Ending. Jetzt habe ich eine wirklich gute Fan-Dub zu dem Ending gefunden. Das ist überraschend gut gemacht. Bei den Stimmen verzieht man nicht angewidert das Gesicht, als ob man gerade einen zu alten Rosenkohl gegessen hätte und die Übersetzung passt nahezu perfekt auf die Melodie. Ob das richtig übersetzt ist, kann ich natürlich schwer sagen, aber es wirkt einfach sehr rund auf mich. Toll! Besonders, wenn man bedenkt, dass bei vielen von diesen Dingern Leute mit ganz grässlichen Stimmen singen, ist das mal eine angenehme Abwechslung. Und: Ich muss diesen Anime sehen! Also "müssen" im wörtlichsten Sinne.
Eine andere spannende Sache dazu habe ich auch auf YouTube gefunden, nämlich zum PS2-Spiel. Mir gefällt das Charakter-Design da einfach unglaublich gut und die Outfits sind wirklich schön. Schade, dass solche Spiele es vermutlich nie hier rüber schaffen. Auf Idolmaster werde ich da wohl auch vergeblich warten, obwohl das wirklich nett wirkte auf den Videos, die ich bisher gesehen habe; sogar letztens mit einem Yui Horie-Titel, dem Weihnachts-Lied aus "Love Hina".
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Comments
Thu, 27.11.2008 12:17
Gratulation! Bei mir wird es jetzt definitiv nichts mehr mit dem Winner-Button. 30000 Wörter werde ich in den [...]
Wed, 26.11.2008 15:43
Yaymapi! Herzlichen Glückwunsch!
Wed, 26.11.2008 10:49
“Großes Kino” ist genau die richtige Beschreibung. Viel liebe zum Detail und tolle Questen. Alleine mit der Lore [...]
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.
Mon, 17.11.2008 18:52
Was ein deutsche Vizejugendmann ist kann ich mir vorstellen, aber was ist ein Schtsmeister? (SCNR)