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Monday, November 24. 2008
Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, was passiert, wenn man mit zu großem Geld im Bus beim Fahrer eine Fahrkarte bezahlt? Nicht? Ich schon. Denn immer wenn ich mit 10 Euro die 2,20 Euro bezahlt habe, dann habe ich so einige 2 Euro-Stücke bekommen und noch nicht einmal den Anschein eines 5 Euro-Scheines. Daher habe ich immer peinlichst versucht, dass mein Geld nicht größer als ein 10 Euro-Schein war; mein Horror war dann mit einer ganzen Ladung von 2 Euro-Stücken beworfen zu werden.
Heute war es aber so weit: Ich war zu knapp, hatte keine Zeit mehr, zur Bank zu gehen und musste mit einem 20 Euro-Schein bezahlen. Und siehe da - der Busfahrer zückte eine "Spezialgeldbörse" und ich bekam das Geld sogar kleiner zurück, als wenn ich mit einem 10 Euro-Schein bezahlt hätte. Die haben also so eine Möglichkeit, sind nur anscheinend meist zu faul, das rauszuholen und drücken lieber diesen 2 Euro-Hebel.
Wednesday, September 17. 2008
Gestern Abend war ich mit meiner Frau einmal wieder in Zul'Aman. Das ist auch immer ganz angenehm, denn durch meine WoW-Pause von einem Jahr habe ich schließlich einiges an Content übersprungen dadurch, dass ich dann direkt bei meinem Bruder und meinen alten Bekannten von Ara wieder mitraiden durfte. Daher finde ich es äußerst angenehm, bei Ara im Endcontent selbigen sehen zu können und zu erarbeiten, mir aber gleichzeitig auch den ehemaligen (leider teilweise generften) Content mit nicht ganz so hardcorigen Spielern mir zu erarbeiten. Das macht richtig Laune und ist für mich immer eine sehr angenehme Abwechslung vom derzeitigen Endcontent-Gekrebse, bei dem wir jedes Mal bibbern dürfen, ob wir überhaupt gescheites Line-Up für Sunwell haben (Stichwort: Gildensterben ... unsere Gilde stirbt zwar nicht, aber der Großteil hat eben keine Lust mehr, spielt schon/noch Beta, mag Sunwell nicht, weil es zu schwer ist und zu wenig Progress/Erfolgserlebnis gibt usw., dabei sieht es bei Felmyst echt nicht schlecht aus, wenn wir endlich mal wieder vernünftig eine ID mal an ihm rumwipen könnten, aber das klappt derzeit irgendwie nicht).
Zul'Aman war für mich daher richtiges Erarbeiten und das ging erstaunlich gut. Ich war vorher mit meiner anderen Gilde einmal nachts bereits in ZA und hatte daher zumindest alles schon einmal gesehen. Dennoch war es dann natürlich etwas Anderes, mit dem Trüppchen hier dann klein anzufangen. Sehr schnell haben wir dann die ersten beiden Bosse sicher drauf gehabt und auch die ersten zwei Kisten schaffen wir sicher. Der Dragonhawk zickt immer mal wieder herum, funktionierte dann auch sehr schnell. Der Luchs war irgendwie gar kein Problem für uns, wozu dann auch ein Random zu uns meinte: "Wie? Ihr seid da das erste Mal gewesen? Wir haben Wochen dafür gebraucht." Nur der Hexlord war lange Zeit problematisch, bis wir nun zu der "Alles kaputt hauen bis auf den Bann"-Taktik übergegangen sind und damit klappt es ganz gut.
Nun arbeiten wir an Zul'jin und das ist schon eine harte Nuss. Obwohl ich persönlich den Hexlord eigentlich schwerer finde, scheint mir Zul'jin für uns problematischer. Wir haben ihn regelmäßig bis in Phase 5 und auch da verstehe ich es nicht so ganz, warum wir ausgerechnet da verrecken. Meiner Ansicht nach sind nämlich Phase 3 und 4 die ätzenden bei Zul'jin und wir sind schon mehrfach alle in Phase 5 angekommen. Es läuft dann auch gut und plötzlich - zack, zack, zack ... gleich mehrere tot. Das liegt wohl am Debuff, also sind wir wohl zu langsam vom Schaden her. Dennoch verstehe ich es nicht so ganz, denn eigentlich ist unser Schaden nicht schlecht.
Was ich da allerdings nicht verstehe ist, dass es da einige Leute gibt, die Endcontent-Bosse legen wollen, aber dafür nicht potten wollen. Das ist mir unbegreiflich. Ich habe mir gestern Pot um Pot reingeworfen mit meiner Jägerin, um eben zu überleben - sei dies einen Healthpot, um die Heiler zu entlasten oder einen Manapot, um dann doch mehr Schaden rauszukitzeln. Manapots kann ich leider im Recount nicht sehen, aber dafür Healthpots und da gab es Leute, die in ganz ZA nur 4 Health-Pots genommen haben; und das, obwohl ich mehrfach (da ich die Ansagen mache) den Leuten sage "bitte Healthpot nehmen", wenn ich sehe, dass es bei den Heilern vom Mana knapp wird oder die sich mehr auf den Tank als auf die Gruppe konzentrieren müssen. Zum Glück spiele ich "hauptberuflich" Priester und habe da auch selbst ein Gespür dafür, wann da was knapp wird. Aber dennoch - sie nehmen einfach keine Pots. Unsere Heiler dürfen dafür Manapots auf CD schlucken. Aber die Herren DDs? Nein, nehmen sie natürlich nicht. Dadurch sterben sie dann auch bei Zul'jin mal zu früh und wir müssen blöderweise einen B-Rezz schon in Phase 1 raushauen. Klar, sowas kann mal passieren, aber wenn ich dann später im Recount lese, dass in ganz ZA nur 4 Pots genommen wurden, habe ich da kein Verständnis dafür. Wobei ich hier das Zugeständnis machen muss: Da gibt es auch DDs in unserem Hardcore-Raid. Irgendwie habe ich sowieso das Gefühl, dass man einen Spieler sehr gut an der Spielweise erkennt, der eigentlich Heiler spielt und als Twink einen DD macht, denn diese Spieler spielen meist umsichtiger und schauen mehr auf "das Ganze", schlucken eben auch mal selbst einen Heilpot, wenn sie merke, dass die Heiler nicht nachkommen. Denn sie wissen, wie sowas laufen kann. Hauptberuflichen DDlern geht irgendwie dieses "vorausschauende Fahren" ziemlich ab; wobei ich das Gefühl habe, dass das sowieso normal ist, wenn ich auf deutsche Straßen schaue - lauter DDler, keine Heiler.
Es geht mir da auch nicht darum, dass ich da gleiche Maßstäbe wie bei meinem Hardcore-Raid anlegen will. Das ist immerhin ein Spaßraid von größtenteils Leuten, die sich persönlich im RL auch kennen. Wenn wir Kara gehen, schreiben wir immer explizit rein "kein Markenrun", obwohl wir Kara clear haben und auch schneller und sicherer sind als das, was man normalerweise bei "Markenrun" vorgesetzt bekommt. Aber wir wollen keine Hetzer, keine Hektiker, keine "gogogo"-Leute haben. Dennoch: Irgendwie will man schließlich auch was erreichen. Und wenn es dann bei Zul'jin mehrfach (!) bei 5%, 3% und 2% alles wie ein Kartenhaus zusammenfällt und ich dann sowas sehe wie: "Healthpot Count 4", dann werde ich da schon ein wenig grummelig. Nur, weil man ein Spaßraid ist, heißt das doch nicht, dass man nicht auch was erreichen will - zusammen. Eben nicht auf die Weise eines Hardcore-Raids und da gibt es immer noch Unterschiede - das merke ich. Aber ich glaube, das ist, was viele nicht kapieren. Naja, zum Addon wird das mit den Pots ja sowieso anders. Vielleicht gar nicht einmal so schlecht. Ich würde halt gerne ZA noch clear bekommen vor dem Patch; eigentlich haben wir es clear. 2%, Mensch! Von der 4. Kiste habe ich mich ja schon verabschiedet, obwohl ich denke, dass wir das auch auf Dauer schaffen könnten, wenn wir noch ein wenig mehr Zeit hätten. Aber ... 2%! Das will ich noch vor dem Patch schaffen.
Tuesday, August 5. 2008
Nur Bekloppte auf den Straßen unterwegs! Ja, ja, ich weiß, ich auch und das denken die Anderen sicherlich auch von mir. Dennoch, das muss nicht sein: Krankenwagen steht auf meiner Straßenseite, so dass man kurz auf die Gegenfahrbahn wechseln muss. Also wartet man, bis ein Loch im Verkehr ist. Aber kommt eins? Nein! Warum? Weil die Leute auf der Gegenfahrbahn natürlich erst einmal gaffen müssen, was der Krankenwagen da macht und dazu muss man schließlich langsam fahren. Logisch. Dass sich da ein Rattenschwanz an Autos auf der Fahrbahn des Krankenwagens bildet ist egal. Aber dass auch wirklich jedes gottverdammte Auto so langsam werden muss, dass die Löcher, die man sich erhofft hatte, doch nicht reichen. Klar, langsamer fahren ist nicht verkehrt, wenn da ein Krankenwagen steht, falls jemand davor oder dahinter mit einer Trage entlang muss. Aber das war kein "Vorsichts-Bremsen", sondern ein "Gaffen-Bremsen", was man deutlich an den Gesichtsausdrücken der Fahrer gesehen hat.
Auch sehr schön: In unserer Straße hier ist nicht viel Platz. Auf der linken Seite sind Parkplätze, wodurch faktisch nur eine Spur da ist, die dann in einen Wendehammer mündet. Um auf unseren Parkplatz zu kommen, muss ich in den Wendehammer reinfahren. Cleverweise stellen Nachbarn von uns ihre Möbelwägen oder Fließenwägen immer genau so hin, dass man exakt nicht in den Wendehammer kommt bis sie mal zurückfahren oder vorfahren. Das wäre eigentlich kein Ding, denn so häufig kommt hier kein Auto vorbei. Das Ding ist aber, dass man immer so merkwürdig angeschaut wird, so nach dem Motto: "Was erdreistet der sich, ausgerechnet jetzt in diese Straße hier zu fahren?" Und ist auch nicht so, als ob man sich nicht beeilen könnte mit dem Ausladen; zumindest wenn man der Gemächlichkeit dieser Leute zuschaut. Man hat ja Zeit. Ja, ich auch. Trotzdem nervt es mich gewaltig an.
Monday, July 7. 2008
Diese Situation hat mich wütend, brüllend und sprachlos gemacht: Ich fahre am Frauenlobplatz entlang und dazu muss man sagen, dass das Einbahnstraßen in der Neustadt von Mainz sind, bei denen mit Sicherheit keine zwei Autos aneinander vorbei kommen können. Vor mir blockiert ein großer Kombi die Straße und steht mitten auf der Fahrbahn, während neben ihm ein Parkplatz ist. Allerdings ist der Parkplatz doch ein Stückchen davor, so dass man den nicht nutzen kann, um an dem Kombi vorbei zu fahren. Ich stelle mich also hinter den Kombi und warte.
Nach etwa 1 Minute kommt ein Mann heraus, steigt in das Auto ein und fährt an. Ich fahre auch an, da ich denke, er fährt jetzt weiter, denn er hat keinen Blinker gesetzt, um in den Parkplatz zu fahren; ganz davon ab, dass er dann schon vorher hätte in den Parkplatz fahren können. Er fährt an, fährt ein Stück vor, ich fahre ein Stück hinterher und er setzt plötzlich den Rückwärtsgang ein - ohne Vorwarnung. Ich schaue verdutzt und halte, schaue nach hinten, ob ich rückwärts fahren kann und das ging natürlich nicht, da in dieser 1 Minute natürlich noch zwei weitere Autos hinter mir standen.
Ich bleibe demnach stehen. Der Kombi fährt weiter zurück und deutet mir nach hinten an, ich solle rückwärts fahren. Ich lege halbherzig den Rückwärtsgang ein, in der Hoffnung, dass die beiden Autos auch nach hinten fahren, aber - wie wir alle wissen - sowas klappt nie. Also bleibe ich stehen und schüttele den Kopf. Er fährt weiter zurück, hat weiter den Rückwärtsgang drin. Ich deute nach hinten und schüttele den Kopf mit dem deutlichen Signal: "Da geht nix." Er fährt weiter zurück. Mir wird es zu bunt und ich zeige ihm den geistigen Scheibenwischer mit der Hand.
Plötzlich geht die Tür auf und der Mann kommt aus dem Auto auf mich zu, macht meine Tür auf (ich war zu sprachlos, um auch nur ansatzweise an die Panik-Verriegelung zu denken) und schimpft, wieso ich nicht zurück fahre. Ich war mittlerweile selbst schon wütend bei all der Unverschämtheit, die der Kerl vorher an den Tag gelegt hatte und nun pampt er mich auch noch an, also sage ich ihm, dass er dann eben den anderen Autos hinter mir sagen soll, dass sie zurückfahren sollen, aber so geht das nicht. Der meckert noch eine Weile rum, geht dann wieder nach vorne in sein Auto, steigt ein und ... legt den Rückwärtsgang ein.
Ich rolle mit den Augen und bin sichtlich sprachlos und schüttele den Kopf, um ihm wieder zu zeigen: "Das funktioniert so nicht." Er steigt dann nach 1 Minute des versuchten Rückwärtsgangs aus, kommt auf mein Auto zu, macht meine Tür wieder auf und schimpft: "Das hat mich so aufgeregt, dass sie so gemacht haben!" Und meint damit den geistigen Scheibenwischer, den ich ihm gezeigt habe. Ich war wieder sprachlos, dass ich es auf einmal war und schimpfe dann zurück: "Und mich hat das aufgeregt, dass sie mitten auf der Straße stehen und blockieren! Fahren sie doch einfach endlich einmal eine Runde!" Der Mann meckert noch weiter, schüttelt dann den Kopf, macht meine Tür wieder zu und ich brülle ihm noch hinter, dass er endlich fahren sollte. Das machte er auch - aber nun wirklich einparkend. Ein Kumpel von ihm aus dem Wäscherei-Laden, in dem er vorher war, kam auch noch dazu und winkte ihn rein.
Ich kann wirklich nur den Kopf schütteln über so viel Dreistigkeit und Unverschämtheit und wie ich dann plötzlich derjenige gewesen sein soll, der an dieser Situation schuld gewesen sein soll. 1. hat er mitten auf der Straße geparkt und diese blockiert, obwohl direkt (!) nebendran ein Parkplatz war, 2. hat er beim Anfahren keinen Blinker gesetzt, um anzuzeigen, dass er in diesen Parkplatz rein will, und 3. hat er dann keine Runde gedreht oder den Autofahrern hinter mich gebeten, zurück zu fahren, als er merkte, dass das nicht geht. Ich bin da wirklich sprachlos darüber, kann nur den Kopf schütteln und schiebe das auf die dunklen Wolken draußen und den Sturm - zumindest hoffe ich, dass es nur daran lag.
Tuesday, June 17. 2008
Wer sich über deutsche Autofahrer, Straßen und insgesamt das deutsche Verkehrssystem schon einmal aufgeregt hat, dem empfehle ich eine Türkei-Kur in dieser Hinsicht. Straßen-Markierungen dort sind sehr selten vorhanden, denn die werden kaum nachgemacht; bei uns steht irgendwie alle paar Tage an irgendeiner Straße so ein Trupp Bau-Arbeiter mit einem Weißmacher. Und wenn man denkt, dass deutsche Feldwege holprig sind, der war auch noch nicht in der Türkei, denn dort sind das auch die Hauptstraßen. Je weiter man an die Seite fährt, desto weniger vorhanden wird die Straße, was schließlich dazu führt, dass man keine wirklichen Fahrspuren mehr hat, sondern jeder mal gerne mittig fährt, denn in der Mitte ist die Straße häufig besser. Manchmal wird auch gerne auf der Gegenfahrbahn generell gefahren, wenn die eigene Fahrbahn zu viele Schlaglöcher hat. Und während manche Hauptstraße ein Schlagloch-Fest ist, sind die Feldwege reine Staubwege, die deswegen häufiger "gewässert" werden müssen, damit es beim Drüberfahren nicht zu sehr staubt.
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Tuesday, May 6. 2008
An der Bushaltestelle der 60 an der Rheingoldhalle: Ich sitze dort und höre MP3. Kommt eine Frau Mitte 40 auf mich zu und hält mir ein paar Münzen hin und faselt etwas. Ich glaube, es war eine Mischung aus asiatischem Kauderwelsch und gebrochenem Deutsch. Zunächst dachte ich, ich sollte ihr lediglich die Münzen wechseln.
Leider war es unmöglich die Frau zu verstehen und auch nach mehrmaligem Nachfragen brachte sie nichts Verständliches heraus und hält mir weiterhin die Münzen hin. Lediglich die Worte "2,20 Euro" konnte man mit sehr gutem Willen verstehen. Und irgendetwas kauderwelchste sie, dass sie nicht zur Bank könne; aus welchem Grund auch immer. Ich dachte, dass sie halt spezielle Münzen irgendwie wollte, auch wenn ich nicht verstand, wieso, denn es war kein Karten-Automat in weiter Sicht und die Busfahrer sind normalerweise so flexibel, dass es egal ist.
Sie hielt mir zwei 50 Cent-Stücke hin und meinte etwas von 1 Euro. Ich sah nach, ob ich 1 Euro habe. Blöderweise natürlich nicht. Nur 2 Euro. Sie nickte, als ich meinte, dass ich nur 2 Euro hätte und hielt mir dann die zwei 50 Cent-Stücke und noch drei 20 Cent-Stücke hin. Ich rechnete mit phänomenaler Kopfrechenleistung die 1,60 Euro aus und kam zu dem Entschluss, dass das 40 Cent zu wenig seien; was ich ihr auch versuchte, verständlich zu machen. Dann zeigte sie mir noch weitere 20 Cent in Kupfer in ihrer anderen Hand und deutete auf die Hand mit den 1,60 Euro und sagte: "2 Euro."
Und so langsam dämmerte es mir: Sie wollte wohl die 1,60 Euro für 2 Euro tauschen - so dass ich also 40 Cent drauf legte. Kurioserweise hatte ich sogar noch vorher überlegt, wenn sie nun die 20 Cent auf die 1,60 Euro drauf legt, dass ich ihr ja dann eben doch die 2 Euro gebe und eben die 20 Cent selbst drauf lege - eigentlich bin ich ja hilfsbereit. Aber das brachte ihr wohl wenig. Und keine Ahnung wieso, aber: 40 Cent waren mir dann doch zu viel und ab diesem Moment blockte ich dann einfach rigoros ab und sagte, dass ich auch nur das Geld abgezählt für die Fahrkarte hätte. Das stimmte zwar nicht ganz, aber irgendwie war meine Hilfsbereitschaft plötzlich verflogen und ich verstehe nicht, wieso.
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Sunday, March 30. 2008
Gerade noch ein kleiner Nachtrag zu gestern: Der Parkplatz hier beim Minimal ist Samstag abends so gegen 19 Uhr ziemlich leer. Je näher an den Eingängen zum Markt, desto voller - klar. Dennoch gab es sogar zwei Parkplätze gestern dort, die in der Nähe frei waren. Aber anstatt dass die Leute diese Parkplätze nutzten, haben sie sich lieber "illegal" quer gestellt, neben ein Blumenbeet und auf andere Bereiche, die definitiv und so wirklich gar nicht als "Parkplätze" ausgeschrieben waren. Und das obwohl es noch genug freie Parkplätze gab.
Manchmal verstehe ich die Leute nicht, manchmal verstehe ich nicht, wieviel Scheuklappen es gibt, manchmal verstehe ich nicht, wie rücksichtslos man sein kann, denn so haben sie fast die Eingänge zugeparkt, so dass man von der einen Seite her mit dem Auto nur noch schwer durch kommt. Und wofür? Für einen Parkplatz, der ihnen eine halbe Minute (wenn überhaupt!) Zeitersparnis bringt.
Thursday, January 17. 2008
Ich frage mich ja immer, ob die Leute wirklich glauben, dass das mehr als nur statistische Relevanz hat, sondern sogar wirklich irgendwie was mit dem Geschlecht zu tun hat. Dass es was mit Statistik zu tun hat, ok, das kann man schwer leugnen, aber ebenso gut könnte man eine Statistik dann machen, nach der blonde Autofahrer anders fahren als brünette - klappt sicherlich auch:
| Your Driving Is is: 38% Male, 62% Female |
According to studies, you generally drive like a typical female.
You are a careful, skilled driver. And you are patient in sticky driving situations.
You may get aggressive from time to time, but normally you're a cool, collected driver. |
Wednesday, December 26. 2007
Heute Nacht hatte ich die Berührung mit einem der Mainzer Märchen: Die "Grüne Welle" auf der Rheinallee. Und einen Teil davon konnte ich als wahr überprüfen. Denn heute Nacht wollte ich in erster Linie nach Hause und bin nicht die normalen 50 km/h gefahren, die ich da eigentlich immer fahre, sondern so 60-65 km/h. Das Märchen? Dass man auf der Rheinallee eine Grüne Welle bekommt, wenn man ca. 60 km/h fährt. Wenn man das Tempo-Limit von 50 km/h fährt, dann klappt es nicht, denn dann steht man an fast jeder Ampel. Aber mit 60-65 km/h klappte es tatsächlich! Grüne Welle!
Angeblich soll das sogar so bekannt sein, dass die Polizei da auch niemandem für Strafgeld vergibt, wenn die einen mal dabei erwischt, mehr als die angegebene Geschwindigkeit zu fahren - angeblich. Aber das, glaube ich, ist dann tatsächlich ein Märchen. Aber: Wer weiß? Wer weiß? Ich will es nur lieber nicht ausprobieren. Da hat sich also jemand ganz gehörige Gedanken bei der Ampel-Schaltung auf der Rheinallee gemacht. Sauber!
Wednesday, December 19. 2007
Momentan hört und sieht man es überall: "Ach, die Weihnachts-Zeit ist ja sooo stressig und das Geschenke einkaufen..." Wenn es sich nicht um das Geschenke einkaufen handelt, dann kann ich das noch verstehen, denn in dieser Zeit sind häufig Weihnachts-Feiern und da weiß man häufig nicht, wohin mit der Zeit. Aber Geschenke? Ganz ehrlich: Da stellen sich die meisten doch echt an.
Ich bestelle schon seit längerem meine Weihnachts-Geschenke fast immer bei Amazon. Manchmal bekommt man nicht alles, aber hey: 1mal dann in die Stadt für ein Geschenk? Das ist nun echt nicht stressig. Der einzige Stress, den man also hat, ist ob Amazon noch rechtzeitig liefert. Aber das gelingt im Normalfall schon, sofern man nicht auf den letzten Drücker bestellt. Meine Versand-Bestätigung kam jedenfalls gestern, also dürften meine Weihnachts-Geschenke heute oder morgen eintrudeln.
Aber selbst, wenn es Amazon nicht gäbe: Ich habe auch schon einmal am 24.12. Geschenke eingekauft und ich muss ganz ehrlich sagen, dass das nicht stressig war. Natürlich muss man wissen, was man holt; dann geht das auch ohne Probleme. Zugegeben, wenn man bei Amazon bestellt, sollte man auch schon wissen, was man will. Die Stadt ist dann doch besser zum "Ideen-Finden". Aber das kann man auch einfach mal einen Monat früher machen und beim normalen Einkaufen schon ein wenig die Gedanken schweifen lassen.
Denn eigentlich geht es doch sowieso an Weihnachten nicht darum, dass man schenkt oder was man schenkt; eigentlich geht es doch darum, dass man sich Gedanken macht. Das Endprodukt ist dann das Geschenk. Nur ist das Problem, dass das Geschenk häufig Symptom davon ist, dass man sich eben keine Gedanken gemacht hat. Das liegt dann aber selten am Geschenk, sondern an einem selbst. Zugegeben, auch nicht immer, denn es gibt auch manchmal natürlich Leute, denen man einfach nichts schenken kann - weil sie keine Hobbies haben. Aber das sind dann sowieso meist Leute, die sich nicht beschweren.
Und auch für die Leute, denen einfach nichts einfällt: Einfach mal der ganzen Verwandschaft Amazon zeigen. Da gibt es eine tolle Funktion, nämlich den "Wunschzettel". Damit erspart man sich dann zwar das "sich-Gedanken-machen", womit zumindest meiner Ansicht nach das Geschenke-machen zum Selbstzweck und damit eigentlich überflüssig wird, aber ... was soll's? Häufig geht es beim Geschenke-Machen eben doch nicht um Andere, sondern um einen selbst: Man will, dass der Andere einen selbst toll findet, weil man ihm ein tolles Geschenk gemacht hat. Doch eigentlich sollte es beim Geschenke-Machen um denjenigen gehen, dem man ein Geschenk macht - geht es nur leider viel zu selten.
Letzten Endes finde ich diesen Geschenke-Wahn immer noch ziemlich dämlich, aber stressig? Nein. Ist es wirklich nicht. Wir haben doch Internet. Da soll man sich also nicht so anstellen und die postmodernen Möglichkeiten endlich einmal nutzen. Wieso durch die Stadt sich prügeln zum Geschenke-Kauf, wenn das Internet so nah ist?
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Comments
Thu, 27.11.2008 12:17
Gratulation! Bei mir wird es jetzt definitiv nichts mehr mit dem Winner-Button. 30000 Wörter werde ich in den [...]
Wed, 26.11.2008 15:43
Yaymapi! Herzlichen Glückwunsch!
Wed, 26.11.2008 10:49
“Großes Kino” ist genau die richtige Beschreibung. Viel liebe zum Detail und tolle Questen. Alleine mit der Lore [...]
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.
Mon, 17.11.2008 18:52
Was ein deutsche Vizejugendmann ist kann ich mir vorstellen, aber was ist ein Schtsmeister? (SCNR)