Entries tagged as survival horror
Saturday, July 12. 2008
Andere Menschen können so frustrierend sein. Es kann so frustrierend sein, wenn sich jemand seine eigene Realität zimmert, die durch nichts und wirklich gar nichts zu erschüttern ist und diese dann auch noch so herausposaunt, dass sie plötzlich zur Wahrheit wird, obwohl sie a) selbst zusammen gezimmert ist und b) aus subjektiven Interpretationen entsteht, die nicht wirklich belegbar sind.
Bestes Beispiel: Als ich noch in der Videothek gearbeitet habe, gab es das Märchen, dass ich Zahlen-Legastheniker bin. Bin ich nicht, dennoch kann ich nicht wirklich gut Kopfrechnen. Ich könnte es, wenn ich wollte, aber ich bin da einfach schon zu lange aus der Übung. Das Ding war aber, dass (angeblich!) ich immer wieder Zahlendreher gemacht habe, wenn ich Filme zurück ins Regal gestellt habe.
Der Clou an der Sache war aber, dass ich schon immer lieber die Anhänger rausgehängt habe als die Filme zurückgestellt. Also lief es meist so ab, dass ich meinen Kollegen gebeten habe, dass er doch die Filme zurückräumt und ich sie dann raushänge - eigentlich eine gute Arbeitsteilung. Und wer mit mir gearbeitet hat, weiß das eigentlich auch. Dennoch wird das einfach ignoriert, denn das andere Märchen ist zu schön, dass Filme im Regal immer dann falsch stehen, wenn ich sie reingestellt habe.
Wenn ich dann kontere, dass ich aber normalerweise raushänge, dann heißt es plötzlich: "Ja, stimmt eigentlich. Die letzte Zeit war es nicht ganz so schlimm." Schade nur, dass das nicht nur "die letzte Zeit" so war, sondern eigentlich schon immer. Und selbst wenn man das dann sagt, kommt man an dem Punkt, an dem man auch bei der Religion ist: Entweder man glaubt es oder man glaubt es nicht. Das sind dann plötzlich Grundsatzfragen und nicht mehr "wahr" oder "falsch". Das ist dann plötzlich an einem Punkt, der nicht mehr wahrgenommen werden kann, obwohl da wirklich eine Wahrheit eigentlich sogar wahrgenommen werden könnte - wenn man einmal hinsieht. Aber lieber wird dann das eigene Märchen weiter gezimmert und die Welt widewidewitt so gemacht, wie es einem gefällt.
Und das ist natürlich kein Einzelfall. Da gibt es noch zig andere Anekdoten, nicht nur aus der Videothek, wo das so ist. Interessanterweise gibt es da meist von Naturwissenschaftlern oder solche, die sich dafür halten; natürlich nicht nur. Wir Geisteswissenschaftler haben da auch einige Gehirn-Geisterfahrer. Dennoch ist es frustrierend, wie schnell Wahrheit durch subjektive Interpretationen zementiert wird und noch viel frustrierender, wie schnell sowas dann geglaubt wird, als ob die Leute nicht selbst einmal für 50 Cent selbst nachdenken würden. Das wäre aber vermutlich zu anstrengend, wenn man doch schon die Wahrheit so felsenfest und so astrein und glasklar serviert bekommt - sozusagen Fast-Food-Wahrheit.
Saturday, June 21. 2008
Die Film-Lobes-Hymnen gehen weiter: Gerade wieder "I am Legend" gesehen und immer noch genauso begeistert wie vorher; vielleicht sogar noch ein wenig mehr, weil noch so einige Kleinigkeiten aufgefallen sind. Der Film ist einfach so unglaublich stimmig bis in die letzten Details - einfach ein toller Film. Da ich vor einiger Zeit gesehen habe, dass es ein alternatives Ende zu "I am Legend" gibt, wollte ich mir das auch ansehen und war enttäuscht, dass das in der Videotheken-Version nicht drin war. Zum Glück gibt es YouTube. Und mit diesem Video auch mögliche Spoiler - natürlich.
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Sunday, May 25. 2008
Auf meinem "Zweit-Realm", auf dem ich mit meiner Verlobten spiele, ein erlebter Dialog auf der Sunwell-Insel mit "Blop" dem kommunikations-gestörten Zwergen-Jäger und Elyriassa, der zickigen Nachtelfen-Priesterin (mir) auf der anderen Seite:
[Blop] has invited you to join a group
{Invite abgelehnt, weil ich Blind-Invites generell ablehne. Man kann zumindest einmal "hi" sagen und kurz sagen, wieso und weshalb. Das sollte einem die Gruppe schon wert sein.}
[Blop] whispers: hi wg. flieger q
[Blop] whispers: is einfacher
[Blop] has invited you to join a group
{decline}
You to [Blop]: hi, ganze Sätze wegen Kommunikation und bevor man invited - is einfacher
[Blop] whispers: omg
You to [Blop]: ganzer Satz - failed
Blop is now being ignored
Ich hasse Minimal-Kommunikation und ich hasse Blind-Invites. Das ist ein MMO, das heißt, es gibt andere Spieler da draußen. Ich bin kein Bot, ich kein Computer, ich bin ein Mensch. Auf der Straße haue ich auch nicht jemanden einfach so an: "Hi, Taschentuch", wenn mir die Nase läuft. Anstandsformen dürfen auch in MMOs berücksichtigt werden. Wieso wird das nicht gemacht? Da platzt mir echt die Hutschnur. Was ist daran so schlimm, ein paar Worte mal auszuschreiben und idealerweise auch mal Verben zu benutzen und vollständige Sätze zu formen, damit man nicht das Gefühl hat, dass man nur als NSC angesehen wird? Denn genau das ist die Haltung, die hinter dieser Minimal-Kommunikation für gewöhnlich steht.
Natürlich gibt es auch Situationen, in denen man mal schnell tippen muss. Natürlich gibt es auch Situationen, in denen man dann auch mal kürzer tippt. Aber ganz ehrlich: Diese Situationen sind nicht so häufig, wie das dann sein müsste. Das ist genauso, wie es gar nicht so viele Legastheniker in Internet-Foren geben kann, die sich da dann immer auf Legasthenie herausreden. Billige Ausreden für gewöhnlich; Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Und es ist um so trauriger, dass gerade diese Ausreden dann unter diesen ganzen Deppen zu leiden haben, die das ausnutzen wollen.
Für mehr Sitte, Moral und Anstandsformen in MMOs! Ach ja, und verwendet doch mal bitte mehr als 1 Minute auf dem Klo dafür, euch vernünftige Namen für eure Charaktere auszudenken! Danke.
Thursday, May 22. 2008
Ich hatte eben gerade eine phänomenale Idee für unsere neue Wohnung, wenn wir denn mal denn irgendwann denn umgezogen sein sollten, wenn ich denn in ferner Zukunft, in einer Galaxie weit, weit von hier einen Job haben sollte: Einen Zombie-Schrank! Ja, super, oder? Das wird ein Schrank mit Essen - also ein Vorrats-Schrank mit ganz vielen Konserven usw. Kein neues Konzept bis auf den Namen. Und das ist doch schließlich das Wichtigste an sowas.
Und stellt euch mal vor: Meine Kinder wachsen dann mit dem Begriff "Zombie-Schrank" auf! Na, ist das mal geil oder ist das geil? Ich glaube, ich lasse mir den Namen patentieren. Auf was für blöde Ideen man kommt, wenn man vor dem Kühlschrank steht und sich denkt, dass Dosen schon eine praktische Sache sind. Wobei mir gerade bewusst wird, dass vielleicht manche Leute den Zusammenhang zwischen einem Schrank, Konserven und Zombies nicht verstehen. Aber das lasse ich lieber einmal zwischen den Zeilen stehen und den Text offen - Tod des Autors und so, was ja bei einem Zombie-Angriff sowieso sehr wahrscheinlich ist.
Tuesday, May 13. 2008
Vermutlich wissen nur Gönner des Genres diese Geschichte zu schätzen: Es war Abend, der Raid lief - ich saß auf der Ersatzbank, weil wir für Brutallus nicht so viele Holy-Priester brauchten. Ich twinke also nebenbei ein wenig, während ich im TS zuhöre, gehe dann kurz austreten und plötzlich ... schwarz - Stromausfall. Wie doof ist das denn, Stromausfall zu haben und dann auf dem Klo zu sein? Zum Glück hat meine Verlobte immer eine Taschenlampe neben dem Rechner und hatte die auch gleich griffbereit.
Ich erledigte im Taschenlampen-Schein noch mein Geschäft zu Ende und dann sah sie nach den Sicherungen. Die waren nicht draußen. Ich schaute aus den verschiedenen Fenstern in den verschiedenen Richtungen raus und in den anderen Häusern brannte auch kein Licht. Merkwürdigerweise taten es aber noch die Straßenlaternen. Wie dem auch sei, pflichtbewusst mache ich mich daran, meinen Bruder anzurufen, um dem zu sagen, dass wir Stromausfall haben; nicht dass ich von der Ersatzbank reingeholt werden soll und plötzlich nicht da bin.
Zunächst probiere ich es auf dem Festnetz - keiner geht ran. Eigentlich nicht verwunderlich, ich kenne schließlich meinen Bruder und der geht nie ran. Ich will auf dem Handy anrufen und ... Telefon weg. Also: Tot. So richtig tot. Ich blinzele im Kerzenschein irritiert und langsam wird mir doch komisch zu Mute. Das erste Bild in meinem Kopf: Zombies, die die Telefonleitung rausziehen. Hm, nein, Zombies sind da in den meisten Szenarien nicht intelligent genug. Es gibt zwar auch intelligente Zombies, aber sicherlich nicht hier in Ginsheim. Also wohl Slasher. Bliebe nur noch die Frage: Kettensäge, stumpfe Waffe, Axt oder Messer? Ich ... ähm ... glaube, ich ... ähm ... schließe mal die Tür ab.
Gesagt, getan, Tür abgeschlossen. Meine Verlobte schaut mich irritiert an, als ich zurück komme, was ich gemacht habe. Sie hat in der Zwischenzeit das Telefon "repariert" - es funktionierte wieder, denn es war wohl nur das Kabel locker. Na, das soll es aber mal besser nicht in so Situationen machen! Da kann man schließlich Herzinfarkte bekommen. Ich meine: Stromausfall und dann plötzlich Telefon weg? Klassischer könnte es fast nicht sein. Klassische Szene im eindeutigen Genre.
Lediglich ich mache natürlich den Genre-Patzer und schließe ab. Das hätte ich nicht machen dürfen, denn in den ganzen Filmen gibt es diese intertextuellen Wissensvorsprünge ja nicht - außer bei "Scream". Ich hätte gar nicht diese Rückschlüsse ziehen dürfen, dass ich schon Horror-Filme gesehen habe und das daher weiß; außer ich wäre in einem post-modernen Horror-Film, aber ich glaube nicht, dass man einen post-modernen Horror-Film hier in Kaffheim drehen würde.
10 Minuten später war der Strom wieder da und die ganzen post-modernen Träumereien waren verflogen, ebenso wie meine Hoffnungen doch unbewusst in einem Horror-Film groß rauszukommen - oder auch in einem post-modernen Survival-Horror-Spiel. Ich hoffe, entweder Film oder Spiel hätten einen coolen Namen und viele tolle Funktionen zum Freispielen.
Tuesday, May 6. 2008
An der Bushaltestelle der 60 an der Rheingoldhalle: Ich sitze dort und höre MP3. Kommt eine Frau Mitte 40 auf mich zu und hält mir ein paar Münzen hin und faselt etwas. Ich glaube, es war eine Mischung aus asiatischem Kauderwelsch und gebrochenem Deutsch. Zunächst dachte ich, ich sollte ihr lediglich die Münzen wechseln.
Leider war es unmöglich die Frau zu verstehen und auch nach mehrmaligem Nachfragen brachte sie nichts Verständliches heraus und hält mir weiterhin die Münzen hin. Lediglich die Worte "2,20 Euro" konnte man mit sehr gutem Willen verstehen. Und irgendetwas kauderwelchste sie, dass sie nicht zur Bank könne; aus welchem Grund auch immer. Ich dachte, dass sie halt spezielle Münzen irgendwie wollte, auch wenn ich nicht verstand, wieso, denn es war kein Karten-Automat in weiter Sicht und die Busfahrer sind normalerweise so flexibel, dass es egal ist.
Sie hielt mir zwei 50 Cent-Stücke hin und meinte etwas von 1 Euro. Ich sah nach, ob ich 1 Euro habe. Blöderweise natürlich nicht. Nur 2 Euro. Sie nickte, als ich meinte, dass ich nur 2 Euro hätte und hielt mir dann die zwei 50 Cent-Stücke und noch drei 20 Cent-Stücke hin. Ich rechnete mit phänomenaler Kopfrechenleistung die 1,60 Euro aus und kam zu dem Entschluss, dass das 40 Cent zu wenig seien; was ich ihr auch versuchte, verständlich zu machen. Dann zeigte sie mir noch weitere 20 Cent in Kupfer in ihrer anderen Hand und deutete auf die Hand mit den 1,60 Euro und sagte: "2 Euro."
Und so langsam dämmerte es mir: Sie wollte wohl die 1,60 Euro für 2 Euro tauschen - so dass ich also 40 Cent drauf legte. Kurioserweise hatte ich sogar noch vorher überlegt, wenn sie nun die 20 Cent auf die 1,60 Euro drauf legt, dass ich ihr ja dann eben doch die 2 Euro gebe und eben die 20 Cent selbst drauf lege - eigentlich bin ich ja hilfsbereit. Aber das brachte ihr wohl wenig. Und keine Ahnung wieso, aber: 40 Cent waren mir dann doch zu viel und ab diesem Moment blockte ich dann einfach rigoros ab und sagte, dass ich auch nur das Geld abgezählt für die Fahrkarte hätte. Das stimmte zwar nicht ganz, aber irgendwie war meine Hilfsbereitschaft plötzlich verflogen und ich verstehe nicht, wieso.
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Sunday, May 4. 2008
Ich habe einmal wieder eine Stephen King-Verfilmung gestern gesehen und zwar "Zimmer 1408". Der hatte mich schon im Kino interessiert, aber leider habe ich den verpasst; ähnlich wie es mir auch bei "Der Nebel" ging. Jetzt habe ich ihn aber endlich gesehen und dieser Film hat meine üblichen Stephen-King-Verfilmungs-Problematik durchbrochen: Normalerweise gefallen mir Stephen King-Filme recht gut, häufig sogar sehr gut - außer das Ende, das finde ich häufig einfach dämlich. Das schmälert nicht meine Freude an diesen Filmen, aber ich schalte dann auch gerne mal früher ab, weil ich das Ende doch doof finde.
"Zimmer 1408" war nun einmal wieder recht rund, wie ich fand. Gute Schauspieler, tolle Atmosphäre, nette Ideen und das Ende hat mir auch gut gefallen. Es wurden die Sachen auch einfach hingestellt, keine Erklärung, kein Holzhammer der Interpretation - sehr schön! Das macht Laune, gerade bei einem so atmosphärischen Film. Zwar ist die Thematik mit "gruseliges Haus/Zimmer" nun auch nicht das Neuste, aber dem Film gelingt es dennoch, das Thema spannend aufzuarbeiten. Manches hat man natürlich schon gesehen, manches war klar, aber das tut dem Film keinen Abbruch. Spannend bis zum Schluss. Das ist zwar nun kein Film, den ich unter "Meisterwerke" sortieren würde, aber der hat wirklich Laune gemacht.
Vor allen Dingen habe ich wieder richtig Lust bekommen, dem ollen King mal wieder eine Chance zu geben. Wie ich ja auch schon schrieb, hatte ich früher zwar eine ungeheure Faszination für King entwickelt, aber irgendwie ging der nie an mich dran in meine Jugend. Doch mittlerweile will ich ihm einfach noch einmal eine Chance geben, weil ich den Mann sympathisch finde (das schon immer) und diese Faszination zu King immer noch besteht. Diese Chance will ich ihm aber fairerweise auf Englisch einräumen; doch das versteht sich von selbst.
Tuesday, April 22. 2008
Neues aus der Serie "Leben will gelernt sein": Da meine Ohrstöpsel für den MP3-Player einen Wackler haben, habe ich mir letztens neue geholt. Als ich eben einkaufen gegangen bin, wollte ich die dann einweihen. Ich packe sie aus, denke mir: "Oh, diesmal mache ich mal dieses schwarze Weich-Dings-Zeugs da drauf..." und verbrachte eine geschlagene viertel Stunde mit dem verzweifelten Versuch, dieses Ding über die Stöpsel drüber zu ziehen; bis ich dann auf die Idee kam, die einfach falsch herum drauf zu legen und dann umzustülpen - das hat geklappt. Unvorstellbar! Da hätte man wenigstens einen Vermerk für besonders blöde Anti-Praktiker wie mich auf der Schachtel machen müssen: "Nicht versuchen, die Stöpsel in das Loch reinzudrücken."
Und nebenbei: Bei Aldi habe ich mir vorhin eine ganz spannende Schokolade geholt - "Moser-Roth: Orange-Mandel". Ui, ist die lecker! Das geht sicherlich an viele nicht ran wegen der Orange, aber ich finde die sowas von lecker - unglaublich! Ich glaube, die werde ich mir häufiger mal holen.
Wednesday, April 16. 2008
Gestern war ein Handwerker wegen unseres Parketts da und hilfsbereit dämlich, wie ich nunmal bin, frage ich immer, ob ich ihm gerade noch etwas helfen kann; eigentlich sollte ein Handwerker diese Frage dann höflich ablehnen, aber gestern meinte er, dass ich ihm durchaus einen Gefallen tun könnte und einen 25kg-Sack hoch tragen. Ich stutzte kurz, weil 25kg schon viel war. Und mein Angebot, dass ich ihm helfen kann, das zu zweit hoch zu tragen, meinte er, das ginge nicht wegen seinem Knie. Ich sagte ihm, dass ich halt ein Problem mit meiner Hand habe (das ist tatsächlich so), aber irgendwie glaubte er mir wohl nicht, dass ich junger Kerl auch eine Ausrede habe, nur eben nicht so rumjammere und auf die Welt schimpfe, weil ich einen kaputten Körper habe.
Dachte ich mir: "Egal, holst du halt das Ding." Ich gehe runter, hebe den (wirklich kleinen) Sack an und merke dieses merkwürdige Gefühl in meiner Hand, das ich auch häufiger habe, wenn ich Getränke-Kästen hier hoch schleppe. Das fühlt sich immer ein wenig an, als ob sich die Hand aushängt am Gelenk; aber die hängt sich irgendwie nicht aus, denn ich denke, das würde sich anders anfühlen. Ich dachte mir nochmal: "Egal, probier es nochmal." Ich hebe es hoch und das Gefühl wurde schlimmer beim Tragen und ich legte den Sack auf die Mauer, bevor ich dann kapitulierte.
Seitdem habe ich dieses merkwürdige Gefühl in der Hand. Ich glaube/hoffe mittlerweile, dass ich mir einfach die Bänder in der Hand gezerrt habe. Drehen kann ich die Hand noch ganz gut. Aber manchmal fühlt es sich auch am Finger komisch an. Ich werde da noch ein wenig abwarten, wie sich das weiter entwickelt. Tippen ist damit auch irgendwie nicht so toll. Hoffentlich geht das weg, denn ich habe da nicht so richtig Lust, deswegen zum Arzt zu gehen - gerade was Gelenke und Bänder angeht, bin ich leicht traumatisiert. Mal schauen, ob das weggeht, wenn ich es lange genug ignoriere.
Tuesday, April 15. 2008
Auch wenn gerne die jungen Leute als Rüpel dargestellt werden, so machen sowas auch gerne ältere Menschen, wie ich heute im Bus festgestellt habe. Da hilft es auch nichts, Alters-Demenz vorzutäuschen. Es ist einfach unverschämt und unhöflich und überhaupt, zu fünft den Gang zu blockieren und sich noch nicht einmal umzusehen, ob da jemand durch will und auf ein höfliches Räuspern nur pikiert zu schauen. Da können die alten Leute schon die ganzen jungen Kerle von den Sitzen mit den Kreuzen verjagen, aber das machen sie auch nur, wenn es nicht wirklich nötig wäre.
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Comments
Thu, 27.11.2008 12:17
Gratulation! Bei mir wird es jetzt definitiv nichts mehr mit dem Winner-Button. 30000 Wörter werde ich in den [...]
Wed, 26.11.2008 15:43
Yaymapi! Herzlichen Glückwunsch!
Wed, 26.11.2008 10:49
“Großes Kino” ist genau die richtige Beschreibung. Viel liebe zum Detail und tolle Questen. Alleine mit der Lore [...]
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.
Mon, 17.11.2008 18:52
Was ein deutsche Vizejugendmann ist kann ich mir vorstellen, aber was ist ein Schtsmeister? (SCNR)