Heute war ich mit dem Marc und der Yannick in Sternwanderer von Neil Gaiman; wirklich ein sehr schöner Film. Sehr schade, dass er anscheinend in Amerika gefloppt ist. Ich hatte zwar anfangs auch ein wenig Schwierigkeiten, mich auf den Film einzustellen, wobei ich noch nicht genau weiß, woran es lag. Doch irgendwie fühlte ich mich am Anfang noch nicht so ganz "zielgerichtet" beziehungsweise, ich wusste nicht so genau, wo der Film hin will, woher er kam und was er sein wollte. Aber nach einiger Zeit hat sich das dann auch gelegt und davon abgesehen war es ein sehr schöner Film - recht ruhig und irgendwie unspekatulär, aber schön.
Nur der Titel ist einfach ein wenig blöd übersetzt. Im Original heißen sowohl Film als auch Buch
Stardust. Wie man da auf "Sternwanderer" kommt, frage ich mich echt, da "Sternenstaub" recht einfach zu übersetzen ist und außerdem auch viel mehr mit der Handlung zu tun hat, als "Sternwanderer", denn ... höchstens am Ende könnte man von "Sternwanderer" reden und das auch nur, wenn man da zwischen den Bildern anfängt zu schauen - aber "Sternenstaub" würde auch von der Handlung her viel besser passen.
Edit: Zugegeben, es heißt "Sternwanderer" und nicht "Sternenwanderer", wie ich ursprünglich hier im Blog schrieb, was wiederum dann besser passt, wenn man es mehr auf den Stern und nicht auf Tristan schaut. Dennoch finde ich "Sternenstaub" hübscher und eben auch näher dann am Original dran.
Ein schönes Fantasy-Märchen, das ich wirklich empfehlen kann, wenn man ein ein wenig verträumtes Märchen sehen will, das sich selbst nicht immer (aber zum Großteil doch) ernst nimmt, aber an diesen wenigen Stellen, einen sehr sympathischen Humor hat. Ich glaube, das ist ein Film, der mit jedem Sehen besser wird. Was nicht heißen soll, dass er mir beim ersten Mal nicht gefallen hat, aber gerade wegen dieser Orientierungslosigkeit am Anfang denke ich, dass mir das zweite Mal besser gefallen wird, wenn ich da nicht mehr zu sehr im dezentrierten Universum schwebe.
Außerdem hat der Film mich in einigen Sachen einfach auch menschlich berührt und das sind dann Sachen, die ich sehr gerne im Herzen behalte, wie ich ja auch einmal zum letzten
Harry Potter-Film
geschrieben habe. Auch hier gab es so etwas und sogar ein Gedanke, der mich so bewegt hat, dass er mir auch bei einer Entscheidung geholfen hat. Ich denke, ich verrate oder spoile nicht zu viel, wenn ich den Gedanken hier kurz sage: Was nützt einem die Unsterblichkeit, wenn man sie alleine verbringt? Eigentlich ein sehr einfacher, fast schon kitschig-trivialer Gedanke, aber der Film hat es geschafft, mich mit diesem Gedanken so zu berühren, dass es mich derzeit sehr angesprochen hat und mich recht nachdenklich machte.
Eben habe ich auch mich von unserem NWN2-Projekt Weltentor verabschiedet.
Comments
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.
Mon, 17.11.2008 18:52
Was ein deutsche Vizejugendmann ist kann ich mir vorstellen, aber was ist ein Schtsmeister? (SCNR)
Fri, 14.11.2008 12:49
Ja, können wir gerne schauen mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt. Wir sind wohl wieder zwischen den Jahren unten in [...]
Fri, 14.11.2008 10:50
Ich muß mal schauen, momentan haben wir noch keine großen Pläne gemacht. Evtl die Turniertage und das avarische [...]
Fri, 14.11.2008 09:53
Dimo! Ich musste häufiger in letzter Zeit mal an dich und die anderen Nebellegendler denken. Dieses Jahr ist es leider [...]