Wer hat eigentlich behauptet, der Herbst sei bunt? Die Aussage ist so recht ungenau, denn gemeint war wohl: Der Herbst ist bunt und nicht der Herbst ist bunt, dabei könnte ich letzteres besser unterschreiben, wie ich gerade wieder gemerkt habe. Bunt - was ist am Herbst bunt? Die Blätter - das Wetter sicherlich nicht. Aber mir fiel eben bei einem Besuch bei meiner Mutter in Mainz auf, dass es dort alles andere als bunt ist. Denn der Herbst dort ist gelb - nicht bunt. Natürlich gibt es auch mal rötliche Sträucher zwischendurch, aber eigentlich ist das wirklich so ein ungesunder Gelbton, der über dem grauen Asphalt liegt und das mag ich einfach nicht, denn das ist die Personifikation von Kälte und Nässe. Der Herbst hier draußen in Ginsheim hingegen ist bunt und auch von LARPs weiß ich, dass Herbst bunt sein kann. Aber kein Wunder, dass ich als Kind den Herbst immer dämlich fand, denn es ist kalt, nass, trüb, gelb und außerdem musste ich immer eklige Gummiregensachen anziehen, die ich gehasst habe.
Ich habe lange Zeit von mir behauptet, dass ich ein Sonnenkind wäre. Das bin ich auch eigentlich. Auf die Frage, welche Jahreszeiten ich mag, war meine Antwort immer: "Sommer richtig brütend heiß, dass man sich am liebsten nicht bewegen mag und Winter eisig kalt mit sternklarem Himmel, dass es einem die Nase abfriert." Das stimmt so auch noch, aber gerade in den letzten Wochen, wenn hier vor der Wohnung immer die trübe Nebelsuppe aufzog, wurde mir bewusst, wie hübsch doch Nebel sein kann. Das hat einfach etwas Tolles. Früher konnte ich das nicht ab, aber dieser neblige Vorhang hat einfach etwas Gemütliches bei aller Kälte und Nässe, die da draußen gerade so eklig ist.
Vielleicht rührt das von ein paar schönen Erinnerungen an Nebel zurück, die ich besonders in Bezug auf LARPs habe. Nebellegenden 4 1999 war ein wunderschöner Nebel damals bei der Endschlacht, als der General des Bozephalus beschworen wurde und langsam der Nebel den Ritualhügel hoch kroch. Oder auch Alcyon 3 auch 1999 war einfach famos in diesem düsteren Nadelwäldchen, perfekt geschafften für einen Horror-Fantasy-Con, bei dem ein Dämon nach zwei Vorläufercons erste Schritte in diese Welt setzt (damals mit einem solchen Meta-Plot einfach ein Vorreiter und innovativ). Da gibt es viele schöne, stimmungsvolle, wenn auch häufig unheimliche Erinnerungen, auf die ich zurückblicken kann. Aber dennoch sind diese Erinnerungen sehr schön, weil es auch im Gegenzug zu aller Nässe und aller Kälte auch die heimeligen Momente in Blockhütten am Lagerfeuer gab, die Momente, in denen sich alles um eine Fackel versammelte und man so die Kälte von außen fern hielt.
Vielleicht liegt meine positive Ansicht über Nebel und Herbst mit an solchen Momenten und mit an diesen Cons, denn gerade bei Nebel muss ich häufig an LARPs denken - und wie gerne ich wieder einmal LARPen würde. Ich sollte da wirklich mal meinen Hintern hoch bekommen, nachdem ich den Pat letztens leider für den einen Con versetzt habe, da ich mich nicht mehr gemeldet habe. Aber das ganze Drumherum um den Tod meines Vaters hat mich dann doch sehr träge gemacht, was solche Sachen betrifft. Aber anpeilen will ich es für das nächste Jahr auf jeden Fall.
Beim Entrümpeln meiner Link-Liste, bin ich auf einen alten Ultima-Personality-Test gestoßen. Da wird man alle Fragen gefragt, die man früher bei den Ultima-Teilen zur Charaktererstellung gefragt wurde. Das war sowieso damals ganz großartig: Je nachdem, in welcher Tugend man am meisten Fragen beantwortete, wurde man einer Klasse zugeteilt mit entsprechenden Attributen, denn jede Tugend stand für eine Stadt und jede Stadt stand für eine Klasse.
Das Tugendsystem war auch wirklich großartig - hoch philosophisch und einfach tiefgründig. 7 Tugenden, die zusammen 3 Prinzipien formten. Alle Tugenden gelten als erstrebenswert, aber man kann nicht in allen Tugenden tugendhaft sein. Ganz extreme Gegensätze sind beispielsweise Humility und Spirituality, die sich häufig beißen, wie man auch an den Fragen zu den Tugenden sehen kann. Bei diesen Fragen wird nämlich immer eine Situation gestellt und man kann die Situation auf zwei verschiedene Tugend-Arten lösen - man muss sich also für eine entscheiden. Das fand ich immer absolut spannend.
Dieses Tugendsystem hat dann auch seine story-technische Erfüllung in einem meiner ersten großen Computer-Rollenspiele gefunden: Ultima 4 - ein damaliger Meilenstein, nicht unbedingt von der Bedienung und der Programmierung, aber vom Plot und dem Hintergrund her. Es gab keinen Endgegner im eigentlichen Sinne. Britannia braucht jemandem, zu dem es aufblicken kann, denn die Leute aus Britannia beginnen, die Tugenden zu vergessen. Also braucht es einen Avatar, der diese Tugenden verkörpert. Der Spieler macht sich also auf den Weg, um diesen Tugenden auf den Grund zu gehen und um am Ende dann als der Avatar ein leuchtendes Vorbild für Britannia zu sein. Daraus ergibt sich dann auch die weitere Story der nächsten Teile bis zum (meiner Ansicht nach unterschätzten!) 9. Teil, in dem die Avatar-Plotreihe sein Ende findet. Der letzte Teil wurde von Kritikern damals ziemlich zerrissen. Mir hat er ungeheuren Spaß gemacht und war meiner Ansicht nach ein würdiger Abschluss für Ultima. Aber auch die Teile dazwischen sind wirklich alle sehr, sehr beeindruckend von Plot und Hintergrund.
Diesen ganzen Hintergrund habe ich auch zu meinen Ultima-Online-Zeiten immer versucht, einfließen zu lassen. Da gibt es auch noch entsprechende Kontemplationen meines Paladins damals, die ich immer noch recht gelungen finde. Ultima ist einfach ein zeitloser Klassiker, der mittlerweile leider doch sehr verschwindet. Dabei ist gerade diese Philosophie auch für das heutige (Fantasy)-Rollenspiel äußerst spannend. Mein Tyr-Priester auf LARPs hat beispielsweise sich auch dieser Philosophie bedient und nach diesen Tugenden gelebt. Das hat einfach wie die Faust aufs Auge gepasst. Einfach ein tolles System.
Bei dem Personality-Test habe ich übrigens dieses Ergebnis erzielt:
Ultima Personality Test - Results
Your Virtue Scores
4 out of 7 Honesty
6 out of 7 Compassion
1 out of 7 Valor
3 out of 7 Justice
5 out of 7 Sacrifice
3 out of 7 Honor
4 out of 7 Spirituality
2 out of 7 Humility
14 out of 22 Truth
18 out of 22 Love
13 out of 22 Courage
Was gibt es eigentlich nun zu meiner Hochzeit zu erzählen? Schon so einiges und das sollte ich auch so langsam endlich einmal machen, sonst mache ich es nie, wie ich leider an meinem DRSRM-Bericht gemerkt habe; je weiter das Ereignis fort rückt, desto unmotivierter werde ich, dazu etwas zu tippen. Ich muss anscheinend wirklich immer zeitnah bloggen, sonst bringt das alles nichts. Schon merkwürdig, ist aber so. Ich beschränke mich da einfach einmal auf einen Schnell-Durchlauf mit ein paar ausführlicheren Anekdoten oder vermutlich eher Anekdötchen.
Heute vor 8 Jahren, am Dienstag, den 09. Mai 2000, wurde Christoph Abresch vor dem Gebäude Stafflenbergstraße 66 in Stuttgart erschossen. Wer war Christoph Abresch? Ein guter Bekannter von mir, ein begnadeter Liverollenspieler, eine der kreativsten Persönlichkeiten, die ich kenne, eine der fröhlichsten, unbeschwertesten und ehrlichen Personen, die ich kannte. Immer, wenn ich dieses Lied höre, muss ich daran denken.
Es war an einem Mittwoch morgen, dass ich in die LARP-ML schaute und die Mail von Hannes sah mit der Überschrift "* * * Trauerfall * * *". Irgendwie war mir schon beim Aufklicken der Mail merkwürdig und es war einer jener Momente, in denen man eine unschöne Vorahnung hat. Als ich dann die Mail aufklickte und sie las ... las ich sie nochmal ... und nochmal. Irgendwie verstand ich den Sinn nicht, irgendetwas blockierte. Es war so unwirklich für mich und ich konnte es wirklich erst nicht glauben. Keine 2 Stunden später war ich im Auto nach Stuttgart runter unterwegs nach einem Anruf bei Dimo. Ich kam dort an und bekam in der Zwischenzeit auch Anrufe von anderen LARPern, die sich erkundigen wollten, ob das denn wirklich stimmte. Erst als ich die Stelle an dem Tag sah (ich weiß nicht mehr genau, wann) wurde es mir irgendwie bewusst, was genau passiert war. Wir standen noch den ganzen Abend bis spät in die Nacht Totenwache an jenem Ort und es war gut, nicht alleine dort zu sein. Ich war froh, dass ich die ganzen zweieinhalb Stunden runter gefahren war.
Ausgelöst durch eine Mail heute morgen von einem alten Kender-Spieler, der seinen Realnamen aus der Kenderliste gestrichen haben will, bin ich einmal wieder ins Grübeln gekommen und habe wieder "LARP-Anfangs-Gedanken" bekommen. Die hatte ich schon früher, eigentlich schon sehr viel länger, denn beispielsweise habe ich den Ralf Hüls ja mehrfach auf der Spiele-Messe getroffen, wenn ich dort wegen dem Pegasus-Stand war und hatte mit dem auch schon darüber geredet, dass ich mal wieder anfangen wollte. Auch meinen alten Kumpel Dirk "Tür-Kyle" Wieczorek habe ich bei meinem letzten Spiele-Messen-Besuch getroffen und habe mich tierisch gefreut und gesagt, dass ich gerne mal wieder mit den Tyrlies auf einen Con wollen würde. Oder auch mit meinen Oschenheimern. Mit den Friedländern vom Nebellegenden e.V. würde ich auch gerne wieder spielen oder auch mal mich wieder bei meinen Drachenreitern melden, beim Thilo und so weiter. Leider kam es dann nie so, leider! Und das, obwohl ich den Vorsatz habe und mir ja auch Anfang diesen Jahres zu einem meiner 10 Vorsätze gemacht habe.
Wie bereits angekündigt war ich gestern im "Herr der Ringe"-Konzert hier in Mainz in der Phönix-Halle. Das war auch soweit wirklich ganz nett; ungwöhnlich, da ich schon lange in keinem Konzert mehr war, aber nett. Die Musik war auch nett, wobei Yannick und Marc schon recht haben, dass der HdR-Soundtrack nun nicht zur besten Film-Musik gehört, aber ein paar nette Themen hat. Merkwürdig waren bei dem Konzert die Dia-Bilder, die hinter das Orchester an eine Leinwand geworfen wurden, denn die hatten so etwas von frühen Rollenspiel-Eigen-Illustrationen und hätte man sich wirklich schenken können. Dafür war aber die Musik gut und auch die Solo-Sängerin, die dann "die" bekannten Gesangs-Stücke gesungen hat, hat das auch besser gemacht, als die von mir nicht wirklich geschätzte und sogar sehr wenig gemochte Enya.
Wieso aber der Titel? Nein, mit dem Orchester hat es nichts zu tun, mit dem Soundtrack auch nicht, sondern mit ein paar Leuten, die hinter uns gesessen haben: LARPer. Das habe ich erst zur Pause hin erkannt, dass es LARPer sind, wie man an der (meiner Ansicht nach) schlechten Gewandung dann sehen konnte, denn das waren eher bessere Fastnachts-Kostüme als vernünftige Gewandungen (Ausnahmen bestätigten die Regel). Während dem 1. Teil des Konzertes habe ich mich nur über ein paar Quassel-Tanten hinter uns geärgert, die meine Freundin dann durch einen mahnenden Blick wenigstens kurzzeitig ruhig stellen konnte. Aber diese Quassel-Heinis waren wohl die LARPer. Die waren uns sogar anfangs bereits unangenehm aufgefallen, als wir (zugegebenermaßen ein wenig spät) in den dunklen Saal kamen, die Reihe fanden und die beiden Damens in Gardinen-Prinzessinnen-Gewandung fragten, ob die Reihe hier mit 1 beginnt bzw. welche Plätze das wären und wir nur ein leicht arrogantes "das ist doch jetzt egal" gesagt bekamen. Ja, wir waren ein wenig spät, ja, es war schon dunkel, aber es hatte noch lange nicht angefangen das Konzert. Von daher hätte man auch einfach sagen können "ja, wir sitzen hier auf Platz 1 und 2" oder so. Aber das ging wohl nicht.
Auch während der Pause und nach dem Konzert kamen mir ganz gruselige Gedanken, dass ich eigentlich auch LARPer bin - so wie diese Leute. Und diese Leute haben irgendwie so gar keinen netten und aufgeschlossenen Eindruck gemacht. Mir schien es eher, als ob sie sich für etwas Besseres hielten, da sie sicherlich dachten, dass sie HdR und Fantasy sowieso viel besser kennen würden als alle Zuschauer hier und die Fachleute wären. Nur muss nicht jeder Rollenspieler gleich bei so etwas in Gewandung auftauchen oder den oberkrassen Fachmann raushängen lassen. Mir schien, dass sowieso einige von denen nur dort hin gegangen waren, weil HdR drauf stand und nicht weil sie die Musik hören wollten; was dann auch das Geplaudere während dem Konzert erklärt. Am Ende des Konzerts ist dieses Grüppchen dann auch schon während dem Klatschen aufgestanden und rausgegangen. Das empfand ich als ungeheuer unhöflich dem Orchester gegenüber, aber wie mir dann danach gesagt wurde, wollten sie wohl die Zuschauer verabschieden. Ja: "Verabschieden" eher, denn die standen lediglich draußen rum und haben ansonsten nichts gemacht. Von wegen "Verabschieden! Die wollten begafft werden. Noch nicht einmal ein wenig Unterhaltung haben sie gemacht, indem beispielsweise mal der Nazgûl irgendetwas "in-character" macht, was dann wirklich ganz witzig hätte sein können oder der Elb auch irgendetwas. Nein, die haben da rechts und links Spalier gestanden und sich untereinander unterhalten. Das hätte man auch interessanter machen können - wenn schon, denn schon!
Und während mir bewusst wurde, dass wir eigentlich zur gleichen Gruppe gehören, wusste ich nicht mehr, ob ich das wirklich wollte. Ich bin immer noch LARPer, auch wenn ich schon lange auf keinem Con mehr habe, aber dennoch fühle ich mich der LARP-Szene verbunden. Aber das? Diese Leute dort? Da habe ich für geschämt, wie die aufgetreten sind. Ein guter Bekannter, Matthias Herfen (aka torpedo), hat einmal in seinen Leges Simplices gesagt: "Denkt daran, dass wir alle Botschafter des Live-Rollenspiels sind" - damit war gemeint, dass man sich aufgeschlossen, nett, höflich und zuvorkommend verhalten soll, denn Live-Rollenspiel hat nicht unbedingt das beste Image. Daher sollte jeder darauf achten, dass man zeigt, dass Live-Rollenspieler auch nur ganz normale Menschen sind, keine Freaks, einfach ganz normale Menschen, die Improvisations-Theater mögen, gerne in andere Rollen schlüpfen, womöglich gerne Gewandungen basteln und solche Sachen. Aber dieses Grüppchen wirkte wirklich eher auf mich wie ein Grüppchen, das auch weiterhin ein Grüppchen sein wollte. Aber ein Grüppchen, das bestaunt werden will, das im Mittelpunkt stehen will. Eine der Damen hatte ein so neon-grünes Kleid an, dass eine Kenderin es hätte tragen können, aber das wäre 1. unpassend auf einem HdR-Konzert gewesen und 2. wäre dann ein Wurst-Kender geworden und hätte höchstens als überdimensionaler Hobbit funktioniert.
Nein, nein, irgendwie habe ich mich da schon geschämt und mir kamen ganz gruselige Gedanken. Ich habe überlegt, ob ich nicht auch so war - oder sogar bin. Denn ich bin früher auch in Gewandung an bestimmte Orte gegangen, aber ich denke/glaube/hoffe! dass ich mich nicht so verhalten habe. Ich denke schon, dass ich nerdig oder geekig bin, aber das war mir einfach ungeheuer peinlich, was dieses Grüppchen da abgezogen hat: Fremdschämen hoch zwei. Das hat sicherlich nichts mit Neid zu tun, dass ich auch gerne einmal wieder auf einen Con würde, denn so ein peinlicher Auftritt auf einem HdR-Konzert hat nichts mit einem Con zu tun. Und ich bin mir einfach absolut sicher, dass bei sämtlichen Events mit den Drachenreitern damals, bei denen wir auch so etwas "ähnliches" gemacht haben, wir bei weitem aufgeschlossener, freundlicher und unterhaltsamer rüber kamen. Ist das nun die Next-Generation an LARPern gewesen? Die, die über HdR auf Rollenspiel/LARP gestoßen ist und daher so anders ist? Klar, auch früher gab es merkwürdige Leute im LARP, sogar ganz verstockte, kuriose und peinliche Gestalten. Aber die haben sich wenigstens nur auf Cons mit ihren fettigen Haaren getraut und nicht auf solche Veranstaltungen, bei denen sie eigentlich als Botschafter des Live-Rollenspiels auftreten, ich mir aber nur peinlich berührt die Hand vor die Augen halten kann, wie früher als Kind, wenn sich im Fernsehen zwei Leute küssten.
Die letzten Sylvester habe ich damit verbracht, keine Vorsätze für das nächste Jahr zu haben. Was das Ergebnis ist, wissen viele sicherlich: Ein gemütliches und ein wenig zu langes Studium, das aber dennoch endlich zu Ende ist. Und im Zuge des Umkrempelns meiner bisherigen Trägheit, will ich jetzt für mich die Tradition der "guten Vorsätze zum neuen Jahr" wieder einführen, wie Marc es auch schon vorgemacht hat. Welche guten Vorsätze habe ich? Ich dachte mir, ich probiere es mal mit 10 Vorsätzen:
1. Meine Mails wieder regelmäßig beantworten
Wer mich kennt und mir schon einmal geschrieben hat, der weiß, dass ich leider sehr spärlich antworte. Wenn ich antworte, dann antworte ich meist viel. Das ist aber, was mir auch häufig das Genick bricht, denn ich will dann "richtig" antworten und nichts Hinschludern. Das führt aber dazu, dass meine Antworten sich ganz schön hinziehen. Während meiner Magister-Arbeit hatte ich dann da wieder einigermaßen meinen Hintern hoch bekommen und regelmäßig Mails beantwortet, doch während meiner mündlichen Prüfungen ging das wieder unter und seither habe ich es schleifen lassen. Schluss damit! Ab nächstem Jahr werden hier wieder neue Saiten aufgezogen!
2. Einen Comic schreiben
Bei City of Heroes habe ich einen Charakter gebastelt, der mir vom Konzept her so ungeheuer gut gefällt, dass mir schon seit längerer Zeit die Idee für ein paar kürzere und auch ein paar längere Comics damit einfallen. Witzigerweise war das vom Konzept her ein Charakter, wie ich mir immer dachte, dass ich sowas nicht mag: Technik-Hintergrund, Sturmgewehr/Mechanismen. Dennoch habe ich den Charakter mittlerweile ungeheuer lieb gewonnen: Meine kleine Gadgette. Ich habe keine Ahnung, wie man einen Comic zeichnet, aber seitdem ich in dem CoH-Fanzine einen wirklich guten Comic gesehen habe, spukt mir diese fixe Idee im Kopf herum. Das werde ich im nächsten Jahr auch machen - oder sowas ähnliches zumindest.
3. Einen Artikel für die Cthuloide Welten schreiben
Ich wollte dieses Jahr eigentlich noch einen Artikel für die CW schreiben. Zwar habe ich mit dem Artikel über Frank Belknap Long einen Artikel geschrieben, auf den ich auch schon recht stolz bin, aber eigentlich wollte ich noch mehr machen. Das ließ dann aber mein Abschluss und noch so ein paar Kleinigkeiten nicht zu. Auch hier will ich zum nächsten Jahr meinen Hintern besser hoch bekommen. Denn immerhin habe ich mit der CW meinen Einstieg bei Pegasus gefunden und bin da auch stolz darauf; das will ich nicht schleifen lassen, zumal ich da durchaus auch einiges an Qualität beisteuern kann.
4. Ein Cthulhu-Abenteuer für Cthulhu-Now schreiben
Ähnliches auch hier: Ich habe mittlerweile 3 fixe Ideen zu Cthulhu-Now-Szenarien, die alle schon wieder sehr schwammig in meiner Erinnerung geworden sind, so dass es eine ziemliche Arbeit wird, das wieder aus dem grauen Stübchen der Erinnerung hervor zu kramen. Aber mindestens eine davon will ich im nächsten Jahr ausarbeiten und dann einmal schauen, was damit passiert. Vielleicht nur für meinen eigenen Gebrauch, vielleicht auch mehr. Da will ich mir die Ziele nicht zu hoch setzen.
5. Ein LARP wieder besuchen
Lange habe ich nicht mehr geLARPt, doch das kommende Jahr will ich wieder einen LARP-Con besuchen. Ich habe keine Ahnung mehr, wie die derzeitige LARP-Landschaft aussieht, aber ich habe mächtig Lust wieder, auf einen LARP zu gehen. Mit was für einem Charakter? Auf was für einen Con? Ich weiß es nicht. Ich spiele sogar mit dem Gedanken, meinen Kender Fineas Federfuß vielleicht wieder auszupacken - ein wenig älter geworden und gesetzter. Vielleicht könnte also ein "erwachsener Kender" auch mal ganz spaßig, spannend und vor allen Dingen interessant werden. Aber dann gibt es auch noch meinen Hofnarren bei den Oschenheimern, den ich gerne wieder auspacken würde. Oder meinen Tyr-Priester/Richter ... oder meinen Ceriden-Priester Laurentius. Was es davon werden wird oder ob vielleicht sogar mehrere, das werde ich nächstes Jahr schauen. Mindestens eines davon wird es auf jeden Fall werden.
6. Meinen Geburtstag feiern
Ich bin ein Geburtstags-Muffel; schon seit längerem. Ich glaube, seit meinem 16. Geburtstag. Auch damit will ich nächstes Jahr aufräumen. Wie ich meinen Geburtstag feiern werde? Ich weiß es noch nicht. Aber ich will ihn nächstes Jahr nicht ganz so muffelig wie die letzten Jahre durch schlichtes Ignorieren verbringen.
7. Zur Ehemaligen-Feier meiner Schule gehen
Die letzten Male hatte ich nie wirklich Lust, auf die Ehemaligen-Feier meiner alten Schule zu gehen. Dieses Jahr steht mein 10-jähriges Abi-Jubliäum an, aber da das sicherlich niemand organisieren wird, wenn ich das nicht in die Hand nehme, und ich auf das Organisieren keinen Bock habe, werde ich ganz simpel zur Ehemaligen-Feier gehen. Vielleicht starte ich dann aber vorher doch noch einmal einen Rundruf oder so und mache wenigstens eine "kleine Organisation", damit es doch ein "fast 10-jähriges Abi-Jubiläum" ist; nur eben nicht mit allen, denn allen Adressen hinterher zu rennen, habe ich echt keine Lust.
8. 5 kg weniger wiegen
Dieses Jahr habe ich einen guten Ansatz gemacht, indem ich regelmäßig während meiner Magister-Arbeit gejoggt bin, doch auch hier habe ich es dann wieder zu meinen mündlichen Prüfungen hin schleifen lassen. Daher will ich dieses Programm jetzt zum Neujahr in alter Frische neu aufnehmen. Zuerst hatte ich hier 10 kg stehen, aber ich denke, man sollte sich nicht übernehmen. 5kg sollte machbar und auch keine Hetze sein. Ich sehe ja dann einfach, wie sich das so entwickelt nach einem Jahr.
9. Eine Arbeit finden
Viel hierum sagen muss ich sicherlich nicht: Dieses Jahr habe ich meinen Abschluss endlich gemacht und ab dem nächsten Semester werde ich dann auch ganz offiziell kein Student mehr sein - also Februar oder März, ich weiß es nicht genau. Mein wichtigster Vorsatz dieses Jahr ist also, dass ich dieses Jahr nicht vertrödeln will, sondern das nun folgende Jahr eine Stelle gefunden haben will. Wo, was und wie? Das werde ich sehen.
Und: 10. Ein geheimer Vorsatz
Hier werde ich natürlich nichts dazu sagen, aber einen kleinen, geheimen Vorsatz habe ich auch natürlich. Was das genau ist, werde ich dann aber vermutlich erst zu gegebener Zeit genauer beschreiben - wenn die Sterne richtig stehen.
Soweit meine 10 Vorsätze für das nächste Jahr. Ich hoffe, ich habe mich mit denen nicht übernommen und hoffe, dass es nicht zu viele Vorsätze sind. Wenn es zu viele Vorsätze sind, werde ich nächstes Jahr ein wenig weniger machen. Wenn es aber alles gut geklappt hat, dann werde ich diesen Brauch beibehalten. Es gibt zwar noch jede Menge anderer Sachen, die ich eigentlich vor habe, aber man soll sich nicht übernehmen und 10 Vorsätze sind schon ... jede Menge Holz; da ... muss ... eine alte Frau lange für stricken und ich bin schließlich nicht Jesus und mir wächst kein Gras aus den Ohren.
Aber ich bin guter Dinge, dass ich beispielsweise meine Buffy-Runde im nächsten Jahr trotzdem wieder aufgreifen werde, oder endlich die Harry Potter-Bände zu lesen und auch mittlerweise His Dark Materials, den Felix, den Frank und den Tobi in ihrer neuen Wohnung jeweils besuchen (also einmal Halle, dann Tübingen und einmal ... irgendwo im Norden) und überhaupt, obwohl ich das hier nicht bei den Vorsätzen erwähnt habe. Da sind die anderen Vorsätze wichtiger, um sie einfach genannt zu haben, damit man gar nicht mehr drumherum kommt, sie zu erfüllen - aber dazu hat Marc ja auch schon was geschrieben.
Ich wünsche euch allen ein frohes Neues und ... ja, diesen Artikel habe ich natürlich nicht um 23.59 Uhr gerade geschrieben, denn ich bin vermutlich gerade im Wohnzimmer mit Marc und meiner Freundin und wir stoßen sicherlich gerade an - bzw. in einer Minute. Aber ich fand diese Uhrzeit eine gute Uhrzeit, um meine Vorsätze in meinem Blog auftauchen zu lassen.
Gedanken-Fragment: Die heutige Forums-Landschaft ist ganz schön von Flamern beherrscht. Die ganze Forums-Landschaft? Nein, sicherlich nicht. Kleine, einzelne Foren halten da vermutlich noch tapfer dagegen. Aber es ist ein übliches Gejammere der Älteren von uns, dass es damals im Usenet ja sowieso alles besser war. Aber wieso? Darüber zerbrechen sich gerade diese Älteren immer gerne den Kopf. Manchmal wird die hierarchischere Struktur von Web-Foren angeprangert, manchmal die Posting-Zählerei unter dem Nick, manchmal die Avatare und Klicki-Bunti-Bildchen, manchmal auch der Einzug der anti-intellektuellen Mehrheit, manch einer könnte sogar das vermehrte Aufkommen von Nicht-Informatikern/Computer-Leuten als Grund sehen. Aber woran liegt es? Das wird man wohl schwer klären können.
Würde Usenet der heutigen Online-Kultur überhaupt gut tun? Was würde passieren, wenn man einfach alle Foren durch ein großes Usenet ersetzen würde? Würden die unausgesprochenen und häufig sehr informellen „Regeln“ des Usenets wieder die Online-Kultur erziehen? Immerhin wurde man damals sehr schnell geplonkt, wenn man sich bescheuert verhielt. Hat man (unkonstruktiv) geflamed, dann hat man schnell ein sogenanntes Plonk kassiert, was bedeutete, dass man im Kill-File desjenigen landetete – natürlich als Antwort-Posting vermerkt. Wurde der Plonk von einem Regular gesetzt, dann folgten im Normalfall der Großteil der anderen Regulars in einer kleinen Plonk-Orgie, so dass der unglückliche Flamer in fast allen Kill-Files der Regulars war und somit nur noch ein einsames Rufen in die leere Stille der Online-Welt stieß, aber keine Antwort mehr bekam; oder nur sehr vereinzelt.
In gewisser Weise musste man sich damals einfach anpassen an die damalige Usenet-Gesellschaft. Das war eine zugegebenermaßen teilweise sehr harte Sozialisation. War man nicht konform, wurde man nach de.soc.umgangsformen.netzkultur umgeleitet und dort durch eine Mischung aus Flames und Belehrungen versucht, auf den Pfad der Online-Tugend zurückzuführen. Manchmal klappte es, manchmal (viel häufiger) klappte es nicht. Man musste sich also anpassen und das, obwohl die Usenet-Landschaft ja gerne als ein Parade-Beispiel für funktionierende Anarchie gepriesen wird. Ja, und irgendwie hatte sie auch was davon und war auch dem DKWDDK aus dem LARP nicht unähnlich. Aber auch dort (in beidem) gab und gibt es Regeln, häufig eher informellerer Art, die aber dennoch schon so zementiert waren, dass man von „Regeln“ sprechen kann, auch wenn man von „Empfehlungen“ sprach.
Der Unterschied zu heute ist wohl einfach, dass man sich damals an eine Online-Kultur anpassen musste, die grundsätzlich eher a) gebildet, b) familiär, c) nicht flamend, war. Zugegeben, über Punkt c könnte man streiten, aber ich denke schon, dass der grundsätzliche Tenor ein eher nicht flamender war. Natürlich gab es auch immer einmal wieder Flames, aber irgendwie waren sie anders als heute. Worin waren sie anders? Ich glaube, das wäre vielleicht ein spannendes Thema für einen anderen Blog-Eintrag, denn da müsste ich erst einmal weiter nachgrübeln. Vielleicht hat aber jemand von euch da ein paar Ideen dazu. Zurück zum Thema: Die Online-Kultur war also diese ganzen Punkte nach meiner Behauptung – a, b, c. Man passte sich also daran an.
Heutzutage muss man sich auch anpassen an die derzeitige Online-Kultur oder man hat es schwer; was ich auch immer wieder merke. Denn mir persönlich gehen Flames doch schon irgendwie nahe. Und das, obwohl ich das Usenet durchstanden habe, das angeblich immer so hart war. Aber so habe ich es nicht in Erinnerung. Oder bin ich über die Jahre hinweg einfach zart besaiteter geworden? Das kann natürlich auch sein, auch wenn ich es nicht glaube. Aber die heutige Online-Kultur ist grundsätzlich eher a) anonymisiert, b) profilierend, c) flamend. Das anonymisierte mag ein wenig wie der wahr gewordene Alptraum der damaligen Debatte um „Realnamen vs. Pseudonyme“ im Usenet aussehen und vielleicht ist da auch was Wahres dran. Der Knackpunkt ist aber das flamende. Denn heute muss man sich an eine Online-Kultur des Flamens sozialisieren. Andere Möglichkeiten hat man nicht wirklich, denn die Online-Kultur wird man schwerlich ändern können. Und somit entsteht der Teufelskreis der unangenehmen, heutigen Online-Kultur, die wir in den ganzen Web-Foren sehen.
Woher das kommt? Keine Ahnung. Ob einer der Punkte von a, b und c die Ursache für die anderen Punkte sind? Keine Ahnung; Wechselbeziehungen bestehen da sicherlich, aber was nun von was abhängig ist, keine Ahnung.
Derzeit bin ich wieder im Schwabenländle, da Yannicks Vater Geburtstag hat und da waren wir auch nun auf dem Esslinger Weihnachts-Markt und ich muss sagen: Der Mainzer Weihnachts-Markt ist ein Dreck dagegen. Irgendwie habe ich in Erinnerung, dass der Mainzer Weihnachts-Markt auch mal nett war, aber mittlerweile finde ich ihn einfach nicht mehr hübsch. Bei den Buden geben sich die Leute keine Mühe, die irgendwie zu dekorieren, das sind manchmal einfach nur einfallslose Kästen nebenbeinander. Bei dem Esslinger Weihnachtsmarkt hier war das irgendwie anders. Zugegeben, dadurch, dass auch zeitgleich Mittelalter-Markt ist, muss der normale Weihnachts-Markt wohl mitziehen.
Aber mir ist auch einmal wieder aufgefallen, dass so ein Weihnachts-Markt nicht wirklich viel besinnliches hat. Das ist irgendwie nur eine Illusion, die einem vorgegaukelt wird und die man sich mit viel Willen auch selbst aufrecht erhalten kann. Aber solange man von Stand zu Stand sich kämpft und ständig angeschubst wird, die Leute sich vor einen drängeln, Kinderwägen als Eisbrecher fungieren, um die Menge zu teilen wie Moses das Meer, das hat wenig von Weihnachten und wenig von Besinnlichkeit und schon gar keine Besinnung. Das nächste Mal nehmen wir auch einen Kinderwagen mit, denn damit kann man sich wunderbar einen Weg in die Menge schneiden - im wörtlichsten Sinne. Denn über Mütter und Kinder und erst recht Kinderwägen darf man sich nicht aufregen; schon gar nicht auf dem Weihnachts-Markt! Die haben den "Darf"-Schein zum Egoismus wohl gepachtet. Dabei versteht mich bitte nicht falsch: Eltern haben schon viel zu tun und denen sollte man auch einiges nachsehen. Dennoch erlaubt das natürlich noch lange nicht zum rücksichtslosen Egoismus-Schubsen.
Doch wenn man dann sich einmal von einem Weihnachts-Markt-Stand eine leckere Bratwurst im Brötchen mit Senf ergattert hat (Nierenspieß gibt es hier blöderweise irgendwie nicht), sich ein ruhiges Plätzchen fernab der geschäftigen Besinnlichkeit errungen hat, dann, ja, dann so langsam kann man wirklich das ein wenig genießen und sich ein wenig die Illusion von Besinnlichkeit aufbauen - und das ist schön. Zumindest hatte ich solche schönen Momente vorhin. Auch bin ich bei all dem und vor allen Dingen beim Mittelalter-Markt ein wenig wehmütig geworden, vor allen Dingen was das LARPen betrifft und mein Entschluss steht eigentlich nun fest: Ich werde wieder anfangen zu LARPen. Das sage ich schon seit längerem, aber mir ist bewusst geworden, wie sehr mir dieses Gefühl des LARPens doch fehlt. Ich vermisse es wirklich. Einzig ein wenig Angst habe ich davor, wer mittlerweile alles LARPt, wer da alles mittlerweile einfach so auf den Zug aufgesprungen ist. Früher hatte das tatsächlich immer was von "großer Familie"; zwar eine große Familie mit manchmal ganz schön dreckigen Familien-Geheimnissen, aber es war doch irgendwie was. Nur mittlerweile befürchte ich, dass das Hobby sich zu sehr aufgebläht hat und ich habe ein wenig Angst vor weiterer Verbitterung meiner unschuldigen Idealisten-Seele, wenn ich nun ins LARP zurückkehre und der Ist-Zustand doch ein anderer ist, als der War-Zustand. Doch das werde ich alles sehen müssen. Ich will auf jeden Fall wieder anfangen. Ich brauche das mal wieder. Und ich freue mich darauf.
Auch habe ich vorhin einmal wieder den Jens Steinert getroffen - einen Mittelalter-Händler, der früher häufig auf LARP-Cons war und den ich von zig Cons kannte. In erster Linie kannte ich ihn von den Steinsberg-Cons und er war immer einer der Leute, die ich ungeheuer gerne getrioffen habe. Gefreut hat mich, dass er mich sogar direkt wieder erkannt hat und sogar meinen richtigen Namen noch kannte (und nicht nur den Namen meines Kenders!); und das, obwohl wir uns jetzt schon Jahre nicht mehr gesehen haben. Und ich glaube, er hat sich gefreut. Das hat mich echt gefreut, den Jens einmal wieder zu sehen. Er hat mir auch seine Karte mit seiner Adresse gegeben und ich hoffe, dass ich das "sich melden" nicht - wie so häufig - zu sehr nach hinten verschiebe. Ich hatte zwar gehofft, auch noch ein paar der anderen LARPer von hier unten zu treffen. Gerade den Hannes, den Dimo oder den Druki hätte ich so unwahrscheinlich gerne wieder gesehen, aber das war dann wohl doch zu unwahrscheinlich. Dass ich den Jens treffe, war schon recht klar, da der schließlich geschäftlich einen Stand auf dem Mittelalter-Markt hatte. Aber die anderen ... naja, da werde ich wohl einfach mal dann zum Nebellegenden-Stammtisch mal wieder müssen oder so. Ich vermisse die Leute irgendwie. Es ist zwar auch nicht immer bei den LARPern alles Gold was glänzt, aber ... ich vermisse das alles doch schon sehr. Da bin ich ein wenig wehmütig geworden, wie man vermutlich auch diesem Text entnehmen kann. Aber eher ein "zufriedenes" wehmütig, denn das alles ist ja nicht unmöglich und ich kann die Leute alle treffen und auch mit dem LARPen anfangen. Zumindest hoffe ich, dass das nicht im jetzt kommenden "richtigen Leben" zu sehr untergeht und mir die Zeit dazu fehlen. Aber ... dann werde ich mir die Zeit einfach nehmen!
Der Marc hat Geburtstag! Ich hatte zwar überlegt, ob ich ihm nicht in der "Team Nuklear"-Shoutbox gratulieren soll, aber da wäre die Gefahr gewesen, dass es zu schnell weiter scrollt und in seinem Blog wollte ich dann nicht unpassenderweise und vollkommen unthematisch einfach einen Beitrag damit belästigen. Was wäre da also besser, als mir meinen Quoten-Beitrag für heute ganz einfach hierdurch zu holen? Das Nützliche mit dem Nötigen verbinden - oder so ähnlich.
Der Marc hat Geburtstag! Alles Gute zum Geburtstag, Marc! Und wer hier aufmerksam mitliest, der weiß an Hand meiner mehrfachen Verweise auf den guten Herrn Beckhaus, dass man mit kaum jemandem so angenehm ins Kino gehen kann, dass man mit kaum jemandem so nette Video-Abende machen kann oder auch sich online die Zeit um die Ohren schlagen kann. Aber nicht nur das, immerhin kenne ich den guten Marc jetzt sicherlich auch schon bald 15 Jahre - wie die Zeit vergeht! Altes Urgestein der Müllerschen Rollenspiel-Runde! Mit-LARPer und Mit-Drsrm-leser (denn immerhin hat mich der Marc zur drsrm gebracht)! Oschenheimer der fast ersten Stunde! Lexikon der Namen, der Pop-Kultur, der Comics und sonstigen Wissens! Erstaunlich, was der Herr alles weiß! Und nicht zuletzt sollte man erwähnen, dass er mir nicht nur im Prinzip Anstoß dazu war (neben dem Herrn Veith), dass ich Amerikanistik usw. studiert habe, nein, er hat mir auch all zu häufig bei Hausarbeiten und jetzt auch am Ende sprachlich zur Seite gestanden! Und natürlich hat er mir auch in manch schwerer Stunde beigestanden. Danke für all das, Marc! Und wenn ich jetzt weiter nachdenken würde, würden mir da sicherlich noch viel mehr Sachen einfallen, aber diese kleine Geburtstags-Laudatio sei hiermit beendet, denn ich muss zur Arbeit.
Holger about Den chabe ich mir aber größer vorgestellt Fri, 21.11.2008 14:58 Mit dem Esslinger
Weihnachtsmarkt klappt es
dieses Jahr leider nicht. Wir
sind erst zwischen den Jahren
(also nach [...]
Erdferkel about If I could reach, higher Mon, 17.11.2008 18:52 Was ein deutsche
Vizejugendmann ist kann ich
mir vorstellen, aber was ist
ein Schtsmeister? (SCNR)
Holger about Den chabe ich mir aber größer vorgestellt Fri, 14.11.2008 12:49 Ja, können wir gerne schauen
mit dem Esslinger
Weihnachtsmarkt. Wir sind wohl
wieder zwischen den Jahren
unten in [...]
Dimo about Den chabe ich mir aber größer vorgestellt Fri, 14.11.2008 10:50 Ich muß mal schauen, momentan
haben wir noch keine großen
Pläne gemacht. Evtl die
Turniertage und das avarische
[...]
Holger about Den chabe ich mir aber größer vorgestellt Fri, 14.11.2008 09:53 Dimo! Ich musste häufiger in
letzter Zeit mal an dich und
die anderen Nebellegendler
denken. Dieses Jahr ist es
leider [...]
Comments
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.
Mon, 17.11.2008 18:52
Was ein deutsche Vizejugendmann ist kann ich mir vorstellen, aber was ist ein Schtsmeister? (SCNR)
Fri, 14.11.2008 12:49
Ja, können wir gerne schauen mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt. Wir sind wohl wieder zwischen den Jahren unten in [...]
Fri, 14.11.2008 10:50
Ich muß mal schauen, momentan haben wir noch keine großen Pläne gemacht. Evtl die Turniertage und das avarische [...]
Fri, 14.11.2008 09:53
Dimo! Ich musste häufiger in letzter Zeit mal an dich und die anderen Nebellegendler denken. Dieses Jahr ist es leider [...]