Monday, April 28. 2008
Ausgelöst durch eine Mail heute morgen von einem alten Kender-Spieler, der seinen Realnamen aus der Kenderliste gestrichen haben will, bin ich einmal wieder ins Grübeln gekommen und habe wieder "LARP-Anfangs-Gedanken" bekommen. Die hatte ich schon früher, eigentlich schon sehr viel länger, denn beispielsweise habe ich den Ralf Hüls ja mehrfach auf der Spiele-Messe getroffen, wenn ich dort wegen dem Pegasus-Stand war und hatte mit dem auch schon darüber geredet, dass ich mal wieder anfangen wollte. Auch meinen alten Kumpel Dirk "Tür-Kyle" Wieczorek habe ich bei meinem letzten Spiele-Messen-Besuch getroffen und habe mich tierisch gefreut und gesagt, dass ich gerne mal wieder mit den Tyrlies auf einen Con wollen würde. Oder auch mit meinen Oschenheimern. Mit den Friedländern vom Nebellegenden e.V. würde ich auch gerne wieder spielen oder auch mal mich wieder bei meinen Drachenreitern melden, beim Thilo und so weiter. Leider kam es dann nie so, leider! Und das, obwohl ich den Vorsatz habe und mir ja auch Anfang diesen Jahres zu einem meiner 10 Vorsätze gemacht habe.
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Monday, February 25. 2008
Wie bereits angekündigt war ich gestern im "Herr der Ringe"-Konzert hier in Mainz in der Phönix-Halle. Das war auch soweit wirklich ganz nett; ungwöhnlich, da ich schon lange in keinem Konzert mehr war, aber nett. Die Musik war auch nett, wobei Yannick und Marc schon recht haben, dass der HdR-Soundtrack nun nicht zur besten Film-Musik gehört, aber ein paar nette Themen hat. Merkwürdig waren bei dem Konzert die Dia-Bilder, die hinter das Orchester an eine Leinwand geworfen wurden, denn die hatten so etwas von frühen Rollenspiel-Eigen-Illustrationen und hätte man sich wirklich schenken können. Dafür war aber die Musik gut und auch die Solo-Sängerin, die dann "die" bekannten Gesangs-Stücke gesungen hat, hat das auch besser gemacht, als die von mir nicht wirklich geschätzte und sogar sehr wenig gemochte Enya.
Wieso aber der Titel? Nein, mit dem Orchester hat es nichts zu tun, mit dem Soundtrack auch nicht, sondern mit ein paar Leuten, die hinter uns gesessen haben: LARPer. Das habe ich erst zur Pause hin erkannt, dass es LARPer sind, wie man an der (meiner Ansicht nach) schlechten Gewandung dann sehen konnte, denn das waren eher bessere Fastnachts-Kostüme als vernünftige Gewandungen (Ausnahmen bestätigten die Regel). Während dem 1. Teil des Konzertes habe ich mich nur über ein paar Quassel-Tanten hinter uns geärgert, die meine Freundin dann durch einen mahnenden Blick wenigstens kurzzeitig ruhig stellen konnte. Aber diese Quassel-Heinis waren wohl die LARPer. Die waren uns sogar anfangs bereits unangenehm aufgefallen, als wir (zugegebenermaßen ein wenig spät) in den dunklen Saal kamen, die Reihe fanden und die beiden Damens in Gardinen-Prinzessinnen-Gewandung fragten, ob die Reihe hier mit 1 beginnt bzw. welche Plätze das wären und wir nur ein leicht arrogantes "das ist doch jetzt egal" gesagt bekamen. Ja, wir waren ein wenig spät, ja, es war schon dunkel, aber es hatte noch lange nicht angefangen das Konzert. Von daher hätte man auch einfach sagen können "ja, wir sitzen hier auf Platz 1 und 2" oder so. Aber das ging wohl nicht.
Auch während der Pause und nach dem Konzert kamen mir ganz gruselige Gedanken, dass ich eigentlich auch LARPer bin - so wie diese Leute. Und diese Leute haben irgendwie so gar keinen netten und aufgeschlossenen Eindruck gemacht. Mir schien es eher, als ob sie sich für etwas Besseres hielten, da sie sicherlich dachten, dass sie HdR und Fantasy sowieso viel besser kennen würden als alle Zuschauer hier und die Fachleute wären. Nur muss nicht jeder Rollenspieler gleich bei so etwas in Gewandung auftauchen oder den oberkrassen Fachmann raushängen lassen. Mir schien, dass sowieso einige von denen nur dort hin gegangen waren, weil HdR drauf stand und nicht weil sie die Musik hören wollten; was dann auch das Geplaudere während dem Konzert erklärt. Am Ende des Konzerts ist dieses Grüppchen dann auch schon während dem Klatschen aufgestanden und rausgegangen. Das empfand ich als ungeheuer unhöflich dem Orchester gegenüber, aber wie mir dann danach gesagt wurde, wollten sie wohl die Zuschauer verabschieden. Ja: "Verabschieden" eher, denn die standen lediglich draußen rum und haben ansonsten nichts gemacht. Von wegen "Verabschieden! Die wollten begafft werden. Noch nicht einmal ein wenig Unterhaltung haben sie gemacht, indem beispielsweise mal der Nazgûl irgendetwas "in-character" macht, was dann wirklich ganz witzig hätte sein können oder der Elb auch irgendetwas. Nein, die haben da rechts und links Spalier gestanden und sich untereinander unterhalten. Das hätte man auch interessanter machen können - wenn schon, denn schon!
Und während mir bewusst wurde, dass wir eigentlich zur gleichen Gruppe gehören, wusste ich nicht mehr, ob ich das wirklich wollte. Ich bin immer noch LARPer, auch wenn ich schon lange auf keinem Con mehr habe, aber dennoch fühle ich mich der LARP-Szene verbunden. Aber das? Diese Leute dort? Da habe ich für geschämt, wie die aufgetreten sind. Ein guter Bekannter, Matthias Herfen (aka torpedo), hat einmal in seinen Leges Simplices gesagt: "Denkt daran, dass wir alle Botschafter des Live-Rollenspiels sind" - damit war gemeint, dass man sich aufgeschlossen, nett, höflich und zuvorkommend verhalten soll, denn Live-Rollenspiel hat nicht unbedingt das beste Image. Daher sollte jeder darauf achten, dass man zeigt, dass Live-Rollenspieler auch nur ganz normale Menschen sind, keine Freaks, einfach ganz normale Menschen, die Improvisations-Theater mögen, gerne in andere Rollen schlüpfen, womöglich gerne Gewandungen basteln und solche Sachen. Aber dieses Grüppchen wirkte wirklich eher auf mich wie ein Grüppchen, das auch weiterhin ein Grüppchen sein wollte. Aber ein Grüppchen, das bestaunt werden will, das im Mittelpunkt stehen will. Eine der Damen hatte ein so neon-grünes Kleid an, dass eine Kenderin es hätte tragen können, aber das wäre 1. unpassend auf einem HdR-Konzert gewesen und 2. wäre dann ein Wurst-Kender geworden und hätte höchstens als überdimensionaler Hobbit funktioniert.
Nein, nein, irgendwie habe ich mich da schon geschämt und mir kamen ganz gruselige Gedanken. Ich habe überlegt, ob ich nicht auch so war - oder sogar bin. Denn ich bin früher auch in Gewandung an bestimmte Orte gegangen, aber ich denke/glaube/hoffe! dass ich mich nicht so verhalten habe. Ich denke schon, dass ich nerdig oder geekig bin, aber das war mir einfach ungeheuer peinlich, was dieses Grüppchen da abgezogen hat: Fremdschämen hoch zwei. Das hat sicherlich nichts mit Neid zu tun, dass ich auch gerne einmal wieder auf einen Con würde, denn so ein peinlicher Auftritt auf einem HdR-Konzert hat nichts mit einem Con zu tun. Und ich bin mir einfach absolut sicher, dass bei sämtlichen Events mit den Drachenreitern damals, bei denen wir auch so etwas "ähnliches" gemacht haben, wir bei weitem aufgeschlossener, freundlicher und unterhaltsamer rüber kamen. Ist das nun die Next-Generation an LARPern gewesen? Die, die über HdR auf Rollenspiel/LARP gestoßen ist und daher so anders ist? Klar, auch früher gab es merkwürdige Leute im LARP, sogar ganz verstockte, kuriose und peinliche Gestalten. Aber die haben sich wenigstens nur auf Cons mit ihren fettigen Haaren getraut und nicht auf solche Veranstaltungen, bei denen sie eigentlich als Botschafter des Live-Rollenspiels auftreten, ich mir aber nur peinlich berührt die Hand vor die Augen halten kann, wie früher als Kind, wenn sich im Fernsehen zwei Leute küssten.
Monday, December 31. 2007
Die letzten Sylvester habe ich damit verbracht, keine Vorsätze für das nächste Jahr zu haben. Was das Ergebnis ist, wissen viele sicherlich: Ein gemütliches und ein wenig zu langes Studium, das aber dennoch endlich zu Ende ist. Und im Zuge des Umkrempelns meiner bisherigen Trägheit, will ich jetzt für mich die Tradition der "guten Vorsätze zum neuen Jahr" wieder einführen, wie Marc es auch schon vorgemacht hat. Welche guten Vorsätze habe ich? Ich dachte mir, ich probiere es mal mit 10 Vorsätzen:
1. Meine Mails wieder regelmäßig beantworten
Wer mich kennt und mir schon einmal geschrieben hat, der weiß, dass ich leider sehr spärlich antworte. Wenn ich antworte, dann antworte ich meist viel. Das ist aber, was mir auch häufig das Genick bricht, denn ich will dann "richtig" antworten und nichts Hinschludern. Das führt aber dazu, dass meine Antworten sich ganz schön hinziehen. Während meiner Magister-Arbeit hatte ich dann da wieder einigermaßen meinen Hintern hoch bekommen und regelmäßig Mails beantwortet, doch während meiner mündlichen Prüfungen ging das wieder unter und seither habe ich es schleifen lassen. Schluss damit! Ab nächstem Jahr werden hier wieder neue Saiten aufgezogen!
2. Einen Comic schreiben
Bei City of Heroes habe ich einen Charakter gebastelt, der mir vom Konzept her so ungeheuer gut gefällt, dass mir schon seit längerer Zeit die Idee für ein paar kürzere und auch ein paar längere Comics damit einfallen. Witzigerweise war das vom Konzept her ein Charakter, wie ich mir immer dachte, dass ich sowas nicht mag: Technik-Hintergrund, Sturmgewehr/Mechanismen. Dennoch habe ich den Charakter mittlerweile ungeheuer lieb gewonnen: Meine kleine Gadgette. Ich habe keine Ahnung, wie man einen Comic zeichnet, aber seitdem ich in dem CoH-Fanzine einen wirklich guten Comic gesehen habe, spukt mir diese fixe Idee im Kopf herum. Das werde ich im nächsten Jahr auch machen - oder sowas ähnliches zumindest.
3. Einen Artikel für die Cthuloide Welten schreiben
Ich wollte dieses Jahr eigentlich noch einen Artikel für die CW schreiben. Zwar habe ich mit dem Artikel über Frank Belknap Long einen Artikel geschrieben, auf den ich auch schon recht stolz bin, aber eigentlich wollte ich noch mehr machen. Das ließ dann aber mein Abschluss und noch so ein paar Kleinigkeiten nicht zu. Auch hier will ich zum nächsten Jahr meinen Hintern besser hoch bekommen. Denn immerhin habe ich mit der CW meinen Einstieg bei Pegasus gefunden und bin da auch stolz darauf; das will ich nicht schleifen lassen, zumal ich da durchaus auch einiges an Qualität beisteuern kann.
4. Ein Cthulhu-Abenteuer für Cthulhu-Now schreiben
Ähnliches auch hier: Ich habe mittlerweile 3 fixe Ideen zu Cthulhu-Now-Szenarien, die alle schon wieder sehr schwammig in meiner Erinnerung geworden sind, so dass es eine ziemliche Arbeit wird, das wieder aus dem grauen Stübchen der Erinnerung hervor zu kramen. Aber mindestens eine davon will ich im nächsten Jahr ausarbeiten und dann einmal schauen, was damit passiert. Vielleicht nur für meinen eigenen Gebrauch, vielleicht auch mehr. Da will ich mir die Ziele nicht zu hoch setzen.
5. Ein LARP wieder besuchen
Lange habe ich nicht mehr geLARPt, doch das kommende Jahr will ich wieder einen LARP-Con besuchen. Ich habe keine Ahnung mehr, wie die derzeitige LARP-Landschaft aussieht, aber ich habe mächtig Lust wieder, auf einen LARP zu gehen. Mit was für einem Charakter? Auf was für einen Con? Ich weiß es nicht. Ich spiele sogar mit dem Gedanken, meinen Kender Fineas Federfuß vielleicht wieder auszupacken - ein wenig älter geworden und gesetzter. Vielleicht könnte also ein "erwachsener Kender" auch mal ganz spaßig, spannend und vor allen Dingen interessant werden. Aber dann gibt es auch noch meinen Hofnarren bei den Oschenheimern, den ich gerne wieder auspacken würde. Oder meinen Tyr-Priester/Richter ... oder meinen Ceriden-Priester Laurentius. Was es davon werden wird oder ob vielleicht sogar mehrere, das werde ich nächstes Jahr schauen. Mindestens eines davon wird es auf jeden Fall werden.
6. Meinen Geburtstag feiern
Ich bin ein Geburtstags-Muffel; schon seit längerem. Ich glaube, seit meinem 16. Geburtstag. Auch damit will ich nächstes Jahr aufräumen. Wie ich meinen Geburtstag feiern werde? Ich weiß es noch nicht. Aber ich will ihn nächstes Jahr nicht ganz so muffelig wie die letzten Jahre durch schlichtes Ignorieren verbringen.
7. Zur Ehemaligen-Feier meiner Schule gehen
Die letzten Male hatte ich nie wirklich Lust, auf die Ehemaligen-Feier meiner alten Schule zu gehen. Dieses Jahr steht mein 10-jähriges Abi-Jubliäum an, aber da das sicherlich niemand organisieren wird, wenn ich das nicht in die Hand nehme, und ich auf das Organisieren keinen Bock habe, werde ich ganz simpel zur Ehemaligen-Feier gehen. Vielleicht starte ich dann aber vorher doch noch einmal einen Rundruf oder so und mache wenigstens eine "kleine Organisation", damit es doch ein "fast 10-jähriges Abi-Jubiläum" ist; nur eben nicht mit allen, denn allen Adressen hinterher zu rennen, habe ich echt keine Lust.
8. 5 kg weniger wiegen
Dieses Jahr habe ich einen guten Ansatz gemacht, indem ich regelmäßig während meiner Magister-Arbeit gejoggt bin, doch auch hier habe ich es dann wieder zu meinen mündlichen Prüfungen hin schleifen lassen. Daher will ich dieses Programm jetzt zum Neujahr in alter Frische neu aufnehmen. Zuerst hatte ich hier 10 kg stehen, aber ich denke, man sollte sich nicht übernehmen. 5kg sollte machbar und auch keine Hetze sein. Ich sehe ja dann einfach, wie sich das so entwickelt nach einem Jahr.
9. Eine Arbeit finden
Viel hierum sagen muss ich sicherlich nicht: Dieses Jahr habe ich meinen Abschluss endlich gemacht und ab dem nächsten Semester werde ich dann auch ganz offiziell kein Student mehr sein - also Februar oder März, ich weiß es nicht genau. Mein wichtigster Vorsatz dieses Jahr ist also, dass ich dieses Jahr nicht vertrödeln will, sondern das nun folgende Jahr eine Stelle gefunden haben will. Wo, was und wie? Das werde ich sehen.
Und: 10. Ein geheimer Vorsatz
Hier werde ich natürlich nichts dazu sagen, aber einen kleinen, geheimen Vorsatz habe ich auch natürlich. Was das genau ist, werde ich dann aber vermutlich erst zu gegebener Zeit genauer beschreiben - wenn die Sterne richtig stehen.
Soweit meine 10 Vorsätze für das nächste Jahr. Ich hoffe, ich habe mich mit denen nicht übernommen und hoffe, dass es nicht zu viele Vorsätze sind. Wenn es zu viele Vorsätze sind, werde ich nächstes Jahr ein wenig weniger machen. Wenn es aber alles gut geklappt hat, dann werde ich diesen Brauch beibehalten. Es gibt zwar noch jede Menge anderer Sachen, die ich eigentlich vor habe, aber man soll sich nicht übernehmen und 10 Vorsätze sind schon ... jede Menge Holz; da ... muss ... eine alte Frau lange für stricken und ich bin schließlich nicht Jesus und mir wächst kein Gras aus den Ohren.
Aber ich bin guter Dinge, dass ich beispielsweise meine Buffy-Runde im nächsten Jahr trotzdem wieder aufgreifen werde, oder endlich die Harry Potter-Bände zu lesen und auch mittlerweise His Dark Materials, den Felix, den Frank und den Tobi in ihrer neuen Wohnung jeweils besuchen (also einmal Halle, dann Tübingen und einmal ... irgendwo im Norden) und überhaupt, obwohl ich das hier nicht bei den Vorsätzen erwähnt habe. Da sind die anderen Vorsätze wichtiger, um sie einfach genannt zu haben, damit man gar nicht mehr drumherum kommt, sie zu erfüllen - aber dazu hat Marc ja auch schon was geschrieben.
Ich wünsche euch allen ein frohes Neues und ... ja, diesen Artikel habe ich natürlich nicht um 23.59 Uhr gerade geschrieben, denn ich bin vermutlich gerade im Wohnzimmer mit Marc und meiner Freundin und wir stoßen sicherlich gerade an - bzw. in einer Minute. Aber ich fand diese Uhrzeit eine gute Uhrzeit, um meine Vorsätze in meinem Blog auftauchen zu lassen.
Dive into Shine!
Saturday, December 8. 2007
Derzeit bin ich wieder im Schwabenländle, da Yannicks Vater Geburtstag hat und da waren wir auch nun auf dem Esslinger Weihnachts-Markt und ich muss sagen: Der Mainzer Weihnachts-Markt ist ein Dreck dagegen. Irgendwie habe ich in Erinnerung, dass der Mainzer Weihnachts-Markt auch mal nett war, aber mittlerweile finde ich ihn einfach nicht mehr hübsch. Bei den Buden geben sich die Leute keine Mühe, die irgendwie zu dekorieren, das sind manchmal einfach nur einfallslose Kästen nebenbeinander. Bei dem Esslinger Weihnachtsmarkt hier war das irgendwie anders. Zugegeben, dadurch, dass auch zeitgleich Mittelalter-Markt ist, muss der normale Weihnachts-Markt wohl mitziehen.
Aber mir ist auch einmal wieder aufgefallen, dass so ein Weihnachts-Markt nicht wirklich viel besinnliches hat. Das ist irgendwie nur eine Illusion, die einem vorgegaukelt wird und die man sich mit viel Willen auch selbst aufrecht erhalten kann. Aber solange man von Stand zu Stand sich kämpft und ständig angeschubst wird, die Leute sich vor einen drängeln, Kinderwägen als Eisbrecher fungieren, um die Menge zu teilen wie Moses das Meer, das hat wenig von Weihnachten und wenig von Besinnlichkeit und schon gar keine Besinnung. Das nächste Mal nehmen wir auch einen Kinderwagen mit, denn damit kann man sich wunderbar einen Weg in die Menge schneiden - im wörtlichsten Sinne. Denn über Mütter und Kinder und erst recht Kinderwägen darf man sich nicht aufregen; schon gar nicht auf dem Weihnachts-Markt! Die haben den "Darf"-Schein zum Egoismus wohl gepachtet. Dabei versteht mich bitte nicht falsch: Eltern haben schon viel zu tun und denen sollte man auch einiges nachsehen. Dennoch erlaubt das natürlich noch lange nicht zum rücksichtslosen Egoismus-Schubsen.
Doch wenn man dann sich einmal von einem Weihnachts-Markt-Stand eine leckere Bratwurst im Brötchen mit Senf ergattert hat (Nierenspieß gibt es hier blöderweise irgendwie nicht), sich ein ruhiges Plätzchen fernab der geschäftigen Besinnlichkeit errungen hat, dann, ja, dann so langsam kann man wirklich das ein wenig genießen und sich ein wenig die Illusion von Besinnlichkeit aufbauen - und das ist schön. Zumindest hatte ich solche schönen Momente vorhin. Auch bin ich bei all dem und vor allen Dingen beim Mittelalter-Markt ein wenig wehmütig geworden, vor allen Dingen was das LARPen betrifft und mein Entschluss steht eigentlich nun fest: Ich werde wieder anfangen zu LARPen. Das sage ich schon seit längerem, aber mir ist bewusst geworden, wie sehr mir dieses Gefühl des LARPens doch fehlt. Ich vermisse es wirklich. Einzig ein wenig Angst habe ich davor, wer mittlerweile alles LARPt, wer da alles mittlerweile einfach so auf den Zug aufgesprungen ist. Früher hatte das tatsächlich immer was von "großer Familie"; zwar eine große Familie mit manchmal ganz schön dreckigen Familien-Geheimnissen, aber es war doch irgendwie was. Nur mittlerweile befürchte ich, dass das Hobby sich zu sehr aufgebläht hat und ich habe ein wenig Angst vor weiterer Verbitterung meiner unschuldigen Idealisten-Seele, wenn ich nun ins LARP zurückkehre und der Ist-Zustand doch ein anderer ist, als der War-Zustand. Doch das werde ich alles sehen müssen. Ich will auf jeden Fall wieder anfangen. Ich brauche das mal wieder. Und ich freue mich darauf.
Auch habe ich vorhin einmal wieder den Jens Steinert getroffen - einen Mittelalter-Händler, der früher häufig auf LARP-Cons war und den ich von zig Cons kannte. In erster Linie kannte ich ihn von den Steinsberg-Cons und er war immer einer der Leute, die ich ungeheuer gerne getrioffen habe. Gefreut hat mich, dass er mich sogar direkt wieder erkannt hat und sogar meinen richtigen Namen noch kannte (und nicht nur den Namen meines Kenders!); und das, obwohl wir uns jetzt schon Jahre nicht mehr gesehen haben. Und ich glaube, er hat sich gefreut. Das hat mich echt gefreut, den Jens einmal wieder zu sehen. Er hat mir auch seine Karte mit seiner Adresse gegeben und ich hoffe, dass ich das "sich melden" nicht - wie so häufig - zu sehr nach hinten verschiebe. Ich hatte zwar gehofft, auch noch ein paar der anderen LARPer von hier unten zu treffen. Gerade den Hannes, den Dimo oder den Druki hätte ich so unwahrscheinlich gerne wieder gesehen, aber das war dann wohl doch zu unwahrscheinlich. Dass ich den Jens treffe, war schon recht klar, da der schließlich geschäftlich einen Stand auf dem Mittelalter-Markt hatte. Aber die anderen ... naja, da werde ich wohl einfach mal dann zum Nebellegenden-Stammtisch mal wieder müssen oder so. Ich vermisse die Leute irgendwie. Es ist zwar auch nicht immer bei den LARPern alles Gold was glänzt, aber ... ich vermisse das alles doch schon sehr. Da bin ich ein wenig wehmütig geworden, wie man vermutlich auch diesem Text entnehmen kann. Aber eher ein "zufriedenes" wehmütig, denn das alles ist ja nicht unmöglich und ich kann die Leute alle treffen und auch mit dem LARPen anfangen. Zumindest hoffe ich, dass das nicht im jetzt kommenden "richtigen Leben" zu sehr untergeht und mir die Zeit dazu fehlen. Aber ... dann werde ich mir die Zeit einfach nehmen!
Saturday, December 1. 2007
Dass Dragonlance verfilmt wird, habe ich schon vor einiger Zeit gehört; ist also nicht mehr wirklich neu. Was ich aber nun entdeckt habe ist: Michelle Trachtenberg spricht Tika! Ich gebe zu, dass ich Dawn eigentlich schon mochte, außer wenn sie ihre hysterischen Kreischer hatte. Und dann gab es da noch Die Eisprinzessin mit Michelle Trachtenberg, der mir auch ganz gut gefallen hat. Und Michelle Trachtenberg als Tika? Gute Besetzung! Ich denke, das ist die passende Stimme für Tika und ich hätte mir Michelle Trachtenberg auch gut als Schauspielerin in einer Real-Verfilmung vorstellen können.
Dann bin ich ja mal gespannt, wie Dragonlance verfilmt wird, immerhin war das eines meiner prägensten Werke in meiner Jugend, fast eines der ersten Fantasy-Bücher, mit denen ich in Berührung gekommen bin. Ich habe zwar ein wenig Angst, so wie wohl manche ein wenig Angst vor Dem Goldenen Kompass haben und auch manche wegen Sternwanderer Angst hatten, aber ich bin ehrlich bemüht, dem Film eine Chance zu geben. Von einer Dragonlance-Verfilmung träume ich schon seitdem ich 13 bin. Mit 14 oder 15 wollten der Sven Kritz und ich mal in unserem jugendlichen Leichtsinn sowas selbst machen mit irgendwelchen obskuren Trickfilm-Programmen auf dem C64 oder Amiga - ich weiß es nicht mehr genau.
Laut der imdb ist die Premiere im Januar 2008 - also doch ein wenig unerwartet früh. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass das noch ein wenig länger dauert. Na, da freue ich mich dann auf die ersten Trailer demnächst. Bei den restlichen Stimm-Besetzungen sind auch ein paar bekannte Namen dabei, aber nicht all zu viele. Nur Lucy Lawless als Goldmoon ... ich weiß nicht. Nicht falsch verstehen: Ich liebe Xena, aber Goldmoon war für mich immer eine eher warmherzige und weiche Stimme. Ich frage mich, ob Lucy Lawless das hinbekommt.
Andererseits will ich auch fair sein und nicht zu sehr meine Erwartungen hochsetzen, denn diese Erwartungen kann sowieso niemand erfüllen. Dafür sind die Bilder und Stimmen schon seit über 15 Jahren zu sehr in mein Hirn eingebrannt. Um den Film wirklich genießen zu können, muss ich also probieren, dem Film eine Chance zu geben und mich von meiner Jugend-Lektüre zu lösen. Wird nicht einfach, aber ich versuche es - versprochen. Ich werde aber wohl sowieso zuerst die deutsche Synchronisation im Kino sehen, von daher betrifft mich das alles sowieso nur in der DVD-Welle, denn extra dafür nach Frankfurt ins Turm-Kino zu gehen für die englische Synchronisation? Ich weiß nicht. Mal schauen.
Tuesday, November 27. 2007
Ich spiele ja noch nicht lange City of Heroes und auch bisher noch nicht all zu intensiv. Das hatte ich während der Endphase meiner mündlichen Prüfungen ausgepackt, um ein wenig zu entspannen und auch ein wenig als Belohnung nach meinen ersten beiden mündlichen Prüfungen. Seitdem spiele ich immer mal wieder CoH und CoV, was einfach irgendwie faszinierend ist. Zwar ist World of Warcraft für mich immer noch das MMORPG, aber CoX hat einfach so einige Features, die ungeheuer genial sind; außerdem kann ich CoX auch immer mal wieder mit dem Marc spielen und das ist schon Grund genug, das zu spielen.
Wirklich faszinierend ist schon allein die Charakter-Erschaffung, die einfach tausend Mal besser ist, als die WoW-Charakter-Erschaffung, die mich mittlerweile schon eher an den Angriff der Klon-Krieger erinnert. Die CoX-Charakter-Erschaffung ist viel variabler und beflügelt einen wirklich. Das Schöne an CoX ist gerade diese ungeheure Flexibilität beim Erschaffen der Charaktere, die wirklich die Kreativität beflügelt. Bei WoW ist das mehr oder weniger "Pflichtprogramm", denn irgendwie sehen die Charaktere dort doch schon recht ähnlich aus. Bei CoX wurde ich jedenfalls immer direkt dazu verführt, mir direkt zum Aussehen ein Konzept oder ein Konzept zum Aussehen auszudenken, was das Erschaffen natürlich um einiges verlängert hat, denn Konzepte fallen nicht von Bäumen und Konzept und Aussehen müssen schon irgendwie zusammen passen - und dann natürlich auch die Namen.
Aber das alles wollte ich eigentlich nur zur kleinen Einleitung zu CoX schreiben. Eher wollte ich darauf hinweisen, dass die CoH-Community nun ein Fanzine rausgebracht hat, das ich mir mehr spaßeshalber runtergeladen habe. Die Stories habe ich mir noch nicht durchgelesen, aber den Comic habe ich mir angeschaut, denn sowas ist natürlich immer Blickfänger und auch eingängiger zu lesen als Text - vor allen Dingen nach meinen letzten Prüfungs-Wochen, in denen ich sicherlich mir den Nil angelesen habe. Anfangs war ich bei dem Comic skeptisch, denn der ist mit Screenshots gemacht, aber ... ich bin hängen geblieben und habe weiter und weiter gelesen und meine anfängliche Skepsis ist sehr schnell verflogen. Klar, das ist nun kein Meisterwerk, aber ich habe irgendwas wirklich billiges erwartet und dann kam da doch sowas Kurzweiliges und Nett-Zu-Lesendes raus. Gerade die Sprache hat mich ungeheuer fasziniert. Das war eine wirklich gut erzählte Geschichte! Respekt!
Sowas beflügelt natürlich und irgendwie juckt es in den Fingern, auch sowas in der Richtung zu machen; natürlich dann mit den eigenen Sachen. Aber ob die Zeit dazu langt? Und dann: Lohnt sich das wirklich? Da ist es dann wieder: Das "Lohnen". Muss sich alles denn immer "lohnen"? Kann man etwas nicht einfach auch einfach einmal machen, weil es Spaß macht? Muss man dann immer gleich irgendwie damit etwas "erreichen"? Eigentlich ja nicht und das ist mir auch bewusst. Und dennoch ist es irgendwie sehr schwer, sich diese Gedanken vor Augen zu führen. Ich glaube, das alles hat bei mir nach der Schule so langsam angefangen. Man will immer mehr und mehr erreichen, immer höher und höher hinaus. Aber letzten Endes vergisst man, wofür man es eigentlich machen sollte: Für sich selbst und den Spaß. Doch der geht irgendwo verloren. Zu häufig bekommt man ja auch von seiner Umwelt gesagt: "Das lohnt sich nicht." Oder: "Mach lieber was Richtiges in der Zeit." Das ist auch, wo mein ursprünglicher Traum vom Autoren-Dasein ziemlich ins Straucheln gekommen ist, aber das Problem ist: Ohne Übung wird sowas auch nichts. Man muss üben, üben, üben, denn Sprache fällt einem nicht in den Schoß. Aber wenn man ständig von seiner Umwelt demotiviert wird, dann macht man eben erst die Sachen, die "wichtig" sind - aber nicht die, die "wirklich wichtig" sind.
Dann studiert man und hat viel zu tun, auch wenn manche Studenten einem das Gegenteil weiß machen wollen. Doch solange man ein noch funktionierendes "schlechtes Gewissen" hat, nagt das an einem und zwar bis zum Abschluss, so dass man sich auf nichts "wirklich Wichtiges" konzentrieren kann. Man hat einfach nie Ruhe, man hat immer irgendwie die Uni im Nacken sitzen. Das habe ich jetzt zum Glück nicht mehr, auch wenn ich derzeit noch genug im Nacken sitzen habe; die Kleinigkeiten, die es eben noch zu machen gilt. Aber so langsam könnte ich wirklich einmal wieder schauen, mich auch mal wieder mehr auf mich zu konzentrieren. Und es ist schließlich nicht so, als ob ich in dieser Uni-Zeit nichts erreicht hätte. Gerade auf meine Tätigkeit bei Pegasus bin ich schon recht stolz. Und wer weiß, vielleicht könnte ich auch einfach mal wieder Sachen machen, weil sie Spaß machen und ich denke, dass das den Sachen auch gut tut und dass man denen das anmerkt. Vielleicht "lohnt" es sich nicht immer, aber man muss auch die Zeit nicht immer "perfekt" ausnutzen. Es "lohnt" sich nämlich eigentlich häufig! Man muss nur die richtige Sichtweise finden. Nur wird man von den "wirklich wichtigen" Sachen häufig abgelenkt, wenn einem die Umwelt sagt, man solle sich doch lieber auf die "wichtigen" Sachen konzentrieren, um erst einmal ein Standbein zu haben. Aber was bringt einem ein Standbein, wenn es lahmt und man sich damit kaum bewegen kann?
Natürlich war ich nun auch nie jemand, der seine Zeit dann wirklich "sinnvoll" eingesetzt hat, sondern auch Sachen gemacht hat, die nicht "lohnen" - zumindest in diesem komischen Sinn. Sachen, die ich dann auch mit schlechtem Gewissen gemacht habe, weil sie Zeit gekostet haben und doch nichts gebracht, wie beispielsweise unsere NWN-PW, die Buffy-Runde, die ganzen Sachen, die ich früher im LARP gemacht habe, von DKWDDK-Theorien über LARP-ML und meine Kender-Seite bis hin zu "unserem" LARP-Land Oschenheim oder solche Sachen. Aber diese Sachen braucht man auch einfach. Das muss man sich einfach auch einmal gönnen. Das Schlimme ist nur, dass man diese Sachen dann immer mit einem schlechten Gewissen macht. Man traut sich nie, sie zu erwähnen, weil dann vielleicht jemand anders sagt "was? Dafür verbrauchst du kostbare Zeit? Du hast zu viel Zeit! Mach doch was Sinnvolles!" Und ja, da ist es dann wieder: Das "Sinnvolle" - was auch immer das ist. Sinnvoll ist dann immer was Anderes, aber sicherlich nicht das, was man selbst eigentlich als sinnvoll oder wichtig ansieht. Aber es wird einem von der Umwelt aufkonstruiert, bis man es auch selbst zu glauben anfängt. Und schon ist man im Alltags-Trott drin und vergisst sich selbst. Ich will mich aber nicht selbst vergessen. Das habe ich zu häufig schon gemacht. Vielleicht ist mein Abschluss doch ein guter Zeitpunkt, wieder mich an mich selbst zu erinnern; und das wäre nun " wirklich wichtig".
Wednesday, October 10. 2007
Manchmal wünschte ich mir echt ein wenig mehr Professionalität auch bei Hobbies. Irgendwie ist es echt so schade. Vor einiger Zeit habe ich ein wenig zu einem neuen Kender-Forum geschrieben, das mir per Mail mitgeteilt wurde. Klar, ich konnte mich seitdem wegen Magister-Arbeit und Prüfungen und so nicht mehr weiter darum kümmern, da irgendetwas voran zu treiben. Aber ich habe ihr sogar per Mail mehrmals gesagt, dass sie doch am besten auch in die Kender-Mailingliste kommen soll und da kann sie dann selbst auf das Forum hinweisen. Hat sie irgendwie leider anscheinend nie gemacht, zumindest gab es weder einen Hinweis von ihr dort noch auch nur eine Anmeldung. Und als ich dann mal wieder in dem Forum nachsah ... hm, naja, Totenstille. Wie es ja nicht anders zu erwarten war.
Witzigerweise gab es vor ein paar Wochen dann in der Kender-Mailingliste Werbung für ein anderes Kender-Forum. Ja, das ist dann auch ein wenig floriert und es scheint jetzt auch wieder ein wenig dahin zu siechen. Zugegeben, da gab es dann nun Werbung in der Kender-ML, aber es hat auch nicht viel geholfen anscheinend. Aber dennoch denke ich, dass das so ein typisches Phänomen ist. Man hat eine ganz tolle Idee, will die dann ganz schnell umsetzen, aber man will sie "selbst" umsetzen und so, wie man selbst es gerne hätte. Dadurch probiert man erst gar nicht, irgendwelche Zusammenarbeiten so richtig zu machen und dann versiegt es, weil sich der Erfolg nicht gleich einstellt, nicht so viel Zulauf ist und dann lässt auch bei vielen das Interesse nach - leider. Dabei gäbe es so viel Potenzial an sich, wenn die Leute nur nicht so kurzluntig wären, aber dafür ein wenig umsichtiger.
Das ist auch einfach, woran viele Fan-Projekte von Rollenspielern irgendwann kaputt gehen, dieser fehlende, dauerhafte Biss. Da hat einfach nichts wirklich Bestand und schnell verfliegt das Interesse und wandert wie Kender-Aufmerksamkeit viel zu schnell zu anderen Sachen, die direkteren, aber dafür meist auch kurzlebigeren Zuspruch bekommen. Was nun bei den beiden Foren da letzten Endes das Problem ist, kann ich natürlich kaum sagen, dafür kann ich mich da zu wenig reinknien derzeit wegen meinen Prüfungen. Mir fiel es einfach nur einmal wieder auf, dass so viel Potenzial und Energie sinnlos in Fan-Kreisen verschleudert wird und das muss doch echt nicht sein, Leute. Ein wenig mehr Ausdauer, ein wenig mehr Umsicht und ein wenig mehr Zusammenarbeit (und dadurch letzten Endes auch Rücksichtnahme) und dann würde das alles auch viel besser laufen. Direkten Erfolg hat man bei sowas selten und nur dann hat man ihn, wenn man auch dauerhaft am Ball bleibt.
Wenn ich mit meinen Prüfungen fertig bin, werde ich mir das jedenfalls noch einmal genauer anschauen. Ich wollte sowieso einmal wieder dann danach anfangen, zu LARPen und dann bietet sich sowas schließlich an. Keine Ahnung, ob ich meine Kender dann auspacken werde, aber irgendwie ist das immer noch ein Steckenpferd von mir, von daher würde es mich einfach freuen, wenn das, was ich damals mit der Kender-LARP-Sektion angefangen habe, nicht nur deswegen versiegt, weil ich mittlerweile aus den Kender-Schuhen herausgewachsen bin. Daher werde ich mich dann vermutlich bei der guten Dame vom ersten Forum da nochmal melden und dann mal schauen, ob man das nicht doch nochmal beleben kann. Das wäre doch gelacht, wenn das nicht klappen würde. Dafür braucht es aber dann halt auch einen ein wenig längeren Atem und auch ein wenig mehr Energie; wie bei allem im Internet. Bei Blogs übrigens auch ... natürlich.
Friday, July 6. 2007
Ja, ja, meine Kender-Zeit damals aus dem LARP ist irgendwie vorbei; irgendwie ist auch meine LARP-Zeit vorbei, denn mein letzter LARP-Con ist schon recht lange her. Wobei ich derzeit wirklich am Überlegen bin, endlich einmal wieder auf einen Con zu fahren. Besonders durch so manche Kender-Mail in letzter Zeit bin ich da wieder zum Grübeln gekommen. Wieso ich Kender-Mails bekomme? Ich hatte schließlich vor einiger Zeit einmal die Kender-LARP-Sektion gemacht - das war und ist eigentlich recht erfolgreich. Zumindest bekomme ich immer wieder einige Dankes-Mails von Kendern-Spielern ... oder auch natürlich einmal genauere Fragen.
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Comments
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.
Mon, 17.11.2008 18:52
Was ein deutsche Vizejugendmann ist kann ich mir vorstellen, aber was ist ein Schtsmeister? (SCNR)
Fri, 14.11.2008 12:49
Ja, können wir gerne schauen mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt. Wir sind wohl wieder zwischen den Jahren unten in [...]
Fri, 14.11.2008 10:50
Ich muß mal schauen, momentan haben wir noch keine großen Pläne gemacht. Evtl die Turniertage und das avarische [...]
Fri, 14.11.2008 09:53
Dimo! Ich musste häufiger in letzter Zeit mal an dich und die anderen Nebellegendler denken. Dieses Jahr ist es leider [...]