Sunday, November 9. 2008
Erste Eindrücke vom ersten Spielen von D&D 4th: Das Kampfsystem ist viel schnittiger und macht viel mehr Spaß als bei D&D 3rd - soweit ich das mit Level-1-Charakteren beurteilen kann. Es ist übersichtlicher, einfacher und dynamischer. Man wird jetzt zwar auch zum Kartenkampf mehr oder weniger gezwungen, aber das war auch schon bei D&D 3rd mit seinen ganzen Feats so, nur dass es dort viel unübersichtlicher war eben wegen der ganzen Feats. Außerdem waren die Klassen bei weitem nicht so gut aufeinander abgestimmt. Bei D&D 4th hat jeder Charakter automatisch eine funktionierende Funktion (entschuldigt, die Uhrzeit, aber ich denke, es ist klar, was ich meine). Es funktioniert einfach und das ist das Wichtige.
Das Kampfsystem ist nun deutlich von MMORPGs inspiriert, gerade was die Funktionen angeht. Manche mögen das so als Übel beschimpfen, denn D&D 4th macht eine böse Kollaboration mit MMORPGs, die unter eingefleischten Nur-P&P-Rollenspielern als das Böse schlechthin gesehen werden (zu meiner Zeit waren das noch TCGs und die waren damals eigentlich genauso wenig "das Böse", auch wenn es alle dazu machten und zwischendurch waren es auch irgendwie mal LARP und HdR, die "das Böse" waren - Jesus und so; ich bin gespannt, was es in 10 Jahren angeblich ist). Allerdings war es ursprünglich anders, denn die MMORPGs und sicherlich besonders WoW bedienten sich an D&D. Warum sollte D&D nun nicht im Umkehrschluss sich davon auch wieder inspirieren lassen? Ein ganz natürlicher Schritt und nur ein Kleingeist sperrt sich aus Prinzip dagegen, denn was da nun rausgekommen ist, ist - meiner Ansicht nach - eine deutliche Verfeinerung des doch viel viel zu sperrigen und hölzernen D&D 3rd, das Charakterkonzepte unnötig einschränkte und die Spieler häufig den Weg hat verlieren lassen. Das geht bei D&D 4th schon alleine durch den "Respecc" nicht mehr. Großartig.
Natürlich sind auch so schnittige, neuere Mechanismen wie "no-named" drin, die ich schon immer eine grandiose Erfindung fand und natürlich auch sehr gut ins Genre passen. Es gibt "Aktions-Punkte", die den Buffy-Spielern unter uns womöglich als "Drama Points" bekannt sind oder anderen als Karma-Punkten, leider nicht so vielseitig wie Drama Points, aber immerhin. Endlich wurde mit dem doch merkwürdigen Memorier-System aufgeräumt und in ein funktionstüchtigeres Power-System umgebaut, bei dem man natürlich noch sieht, wo es her kommt, aber dennoch mehr Möglichkeiten bietet. Man hat also immer Möglichkeiten, etwas zu machen und wenn es nur popelige At-Will-Powers sind, nachdem man seine Encounter-Powers und Daily-Powers rausgeholzt hat.
Rollenspiel hatten wir heute noch nicht wirklich viel, doch das lag weniger am System als vielmehr an uns. Es war eine recht neu zusammen gewürfelte Truppe, da muss man sich erst einmal finden. Außerdem ging es auch darum, das System zu entdecken. Und da muss ich ganz klar sagen: Das System behindert Rollenspiel nicht. Ja, es fördert es auch nicht unbedingt. Aber D&D 3rd hat es nun auch nicht gefördert. Ich wage sogar zu behaupten, dass D&D 4th Rollenspiel eher zulässt als D&D 3rd. D&D 3rd hatte schon bei der Charaktererschaffung solche Einschnitte in Charakterkonzepte machte, die man bei D&D 4th nicht mehr hat. Meine Halfling-Dex-Pala war bei D&D 3rd systemtisch der Horror, mein Halfling-Dex-Cleric war für D&D 4th genauso gut wie jede andere Kombination. Das heißt nicht, dass es beliebig ist, was man nimmt. Mir geht es hier in erster Linie um den Aspekt: Ist es spielbar? Und da ist diese Kombination genauso spielbar wie jede andere auch und das ist das Wichtige.
Man kann D&D 4th nun so spielen, dass man sich von Encounter zu Encounter hangelt und das macht auch Spaß. Man kann zwischendrin Rollenspiel machen, wie schon immer. Natürlich geht man eher in den Strategie-Modus, wenn die Karte hingelegt wird und dann die Miniaturen drauf stehen. Aber auch hier kann man in-character dran gehen oder gemeinsam ein Table-Top draus machen. Und in vielen Rollenspielgruppen waren die Kämpfe sowieso die Momente, in denen am wenigsten in-character-Aktion statt fand. Von daher ändert sich auch hier nicht viel zu den vorherigen Editionen. Die ganzen Buh-Rufe, dass D&D 4th das Charakterspielen zu Gunsten von Encounter-Hangelei aufgibt, kann ich daher nicht nachvollziehen. Das ist genauso möglich, wird genauso gefördert, wie in den vorherigen Editionen. Ob man es macht und wie ausgiebig man es macht, hängt von der Gruppe ab. Das System legt einem hier keine Stolpersteine in den Weg.
Bleibt also nur zu sagen, dass das Kampfsystem und die Charaktererschaffung einfach schnittiger sind (ich mag das Adjektiv im Zusammenhang mit D&D 4th einfach, denn es passt) und es somit - meiner Ansicht nach - eine deutliche Weiterentwicklung zu den alten Editionen darstellt. Damit wurde D&D 3rd der verdiente Todesstoß erteilt und für mich ist D20 nur noch im Zusammenhang mit Cthulhu-D20 wirklich denkbar, denn da hat es durchaus funktioniert. Aber D&D 3rd werde ich zumindest wohl höchstens noch mit spitzen Fingern anfassen, denn da gibt es Besseres: AD&D aus Nostalgie-Gründen und weil das das System ist, mit dem ich "aufgewachsen" bin und mit dem ich daher immer noch sehr viel verbinde, oder D&D 4th, weil es einfach moderner, griffiger und stimmiger ist. Das ist zumindest mein Eindruck nach einem recht ausgiebigen Tag des Testens und praktischen Reinschnupperns in das System. Möglicherweise machen wir noch einiges falsch, möglicherweise haben wir einiges übersehen, aber wenn ich meine ersten D&D 3rd-Runden mit der Runde heute vergleiche, war das heute wesentlich befriedigender und spaßbringender.
Ein wenig traurig, dass D&D 4th angeblich bereits tot nach seiner Geburt sein soll, aber da vermute/hoffe ich einfach mal darauf, dass das lediglich der übliche Internet-Anti-Hype ist, der sich durch den ach-so-elitären Kreis der alten D&D 3rd-Liebhaber eingeschlichen hat und nur deswegen so vehement und durchdringend ist, weil die dümmsten Bauern die lautesten Stimmen haben. Wer sich jedes viel zu überteuerte Supplement zu D&D 3rd geholt hat, auswendig gelernt hat und nun merkt, dass all die Zeit und all das Geld umsonst war, bei dem ist es nicht überraschend, dass er angesäuert ist. Schon blöd, wenn man das nicht zum Spaß gemacht hat, denn dann muss man natürlich an so etwas Neuem und eigentlich Funktionierendem rummäkeln. Man findet schließlich immer etwas und wenn man nur ausdauernd und laut genug ruft, dann hat man auch irgendwann einmal recht. Dass da dann vielleicht nur einer von zehn Schreien stimmt, das geht dann natürlich im wütenden Getöse unter - so funktioniert das zumindest auch bei Horoskopen und Handlesern. Die Redlichkeit, Selbst-Kritik und Selbst-Reflektion dahinter dürfte auch in etwa gleich sein. Wenn ich jedes Jahr ankündige, dass die Welt unter geht, dann habe ich vermutlich irgendwann tatsächlich einmal recht, wobei das dann auch kein besonderer Verdienst ist. Das ist übrigens noch so ein Punkt, den WoW und D&D 4th gemeinsam haben.
Saturday, November 8. 2008
Vor einiger Zeit hatte der Leo mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, D&D 4th mit ihnen zu spielen. Er wollte gerade eine neue Gruppe aufmachen, um D&D 4th zu testen und da wäre ich ihm eingefallen. Fand ich total super, da ich den Leo zwar über meine Arbeit in der Videothek kannte, aber sonst nie so richtig viel mit ihm gemacht habe, auch wenn Leo und ich schon recht viele gemeinsame Interessen haben. Das hatte mich riesig gefreut, zumal ich D&D 4th sowieso schon seit geraumer Zeit ausprobieren wollte.
Was will der Storyteller/Method-Actor denn mit D&D 4th? Tja, es ist ja nicht so, dass ich nicht über meinen eigenen Tellerrand hinaus schaue und wenn ich es weiß, habe ich auch nichts gegen Dungeon-Crawl - sofern ich das vorher weiß und mich darauf einstellen kann. " Descent" macht mir schließlich auch einen ungeheuren Spaß und habe ich sehr gerne mit dem Hautz und dem John (auch Videotheken-Kollegen) gespielt. Generell habe ich da also nichts dagegen, sofern ich das vorher weiß - " Gruppenvertrag" und so, ne?
Außerdem scheint mir D&D 4th bisher viel schnittiger und spannender vom System her zu sein. Das macht den Eindruck, als ob auch mir da die Herausforderung Spaß machen könnte. Mit D&D 3rd konnte ich mich ja nie so recht mit anfreunden. Ich habe es zwar lange und ausgiebig Online mit NWN und NWN2 gespielt, aber da hat der Computer einem auch das System abgenommen und es ist einem daher weniger in die Quere gekommen; in die Quere gekommen ist es einem dort aber auch, weil ich das System schon damals sehr starr und einschränkend fand. Außerdem gingen mir die ganzen Prestige-Klassen und die unzähligen Supplements auf den Keks. Da war es irgendwann einfach nur noch ein Wettstreit, wer das aktuellere Supplement hat und wer die powergamerige Prestige-Klasse findet - von Hintergrund-Powergaming ganz abgesehen ("ich weiß mehr über das Setting als du, weil ich den Nebensatz in diesem einen Supplement kenne, das du nicht hast").
Kurzum: D&D 3rd war vielleicht notwendig, aber ein Übel. D&D 4th sieht für mich nach der richtigen Weiterentwicklung nun nach der Charaktererschaffung aus. Wie es sich nun spielt, werde ich heute herausfinden. Halfling-Sling-Dex-Cleric incoming! Ja, ich weiß, ich mache gerne abseitige Charakterkonzepte, aber allein daran kann man sehen, ob das System einen in der Charaktererschaffung dermaßen einschränkt, dass durchaus sinnvolle und logische Charakterkonzepte nicht klappen. So habe ich mich bei D&D 3rd jahrelang mit meiner Halfling-Dex-Paladin rumgeschlagen und es war regeltechnisch echt immer ein absolutes Würgen. Der Charakter war super, aber das System hat ihm immer wieder ganz schon gegen die Beine gefegt. Das ist mir nun bei meinem Halblings-Kleriker bisher noch nicht passiert und es passt ganz super. Der Leo war sogar auch ganz überrascht, nachdem er anfangs schon Angst bekam, dass mein Charakter nichts aushalten würde, aber als er dann die Werte, Feats und Powers sah, war er wohl milde gestimmt und sehr zuversichtlich. Das hat mich schon einmal sehr vom D&D 4th überzeugt. Wie sich das dann auch letztendlich spielt werde ich in etwa 3 Stunden dann erfahren.
Friday, April 25. 2008
Wir hatten die letzten zwei Wochen immer einmal wieder einen Parkett-Leger hier, da unser Parkett sich wegen Wasserschaden ein wenig angehoben hat. Und ich bin nun froh, dass das mittlerweile vorbei ist, denn ich war danach immer so immens schlecht gelaunt. wieso? Das war ein älterer Mann, vermutlich schon Rentner, der das eben immer mal wieder wohl macht, um seine Rente aufzubessern. Und der jammerte und jammerte und jammerte. Bitte nicht falsch verstehen, denn ich jammere schließlich auch gerne; nicht umsonst ist "rant" in meiner tag-Wolke recht groß. Aber das war ... anders.
Das war so die Sorte von Mensch, die einem die Welt erklärt - so erklärt, wie sie ist und kein Stückchen anders. Und mit solchen Menschen habe ich sowieso tierisch Probleme. Das war ein Mensch, der ständig auf den Staat schimpft, auf die Zukunft, auf das, was gerade passiert, auf das was gestern passiert ist und das, was passieren wird. Das war ein Mensch, der über alles wirklich nur meckern konnte und in keinem irgendwie was Positives sehen. Das fällt einem vielleicht schwer im Lebens-Abend, aber ich hoffe, dass es mir nicht so geht, denn dann kann man sich doch gleich erschießen anstatt den jungen Leuten dann auch noch den Spaß am Leben zu nehmen.
Beispielsweise berichtete er von seiner Enkelin, dass die mit der Schule fertig geworden wäre und dann Tier-Ärztin lernen wollte - oder Assistentin eines Tier-Arzt oder wie auch immer. Und er regte sich darüber auf, wie sie so einen Beruf wählen kann, denn das bringe ja nichts! Tiere sind die ersten Sachen, die man weg gibt, wenn es einem schlechter ginge und daher wäre der Tier-Arzt-Beruf keine Zukunfts-Investition, davon könne man ja nicht leben! Sie sollte lieber was Richtiges lernen. So wie er? Zimmermann? Wo er mir dann keine paar Tage später dann vorjammerte, wie die ganzen Zimmermann-Betriebe hier in Ginsheim kaputt gegangen sind und es von anfangs 3 hier in Ginsheim keinen einzigen mehr gibt? Seine Wahrheit schwankte da stets einfach mit seiner Grund-Intention: Meckern. Alles war scheiße, alles war Mist, man musste es nur aus dem "richtigen" Blickwinkel sehen - und darum bemühte er sich und er bemühte sich auch redlich, mich auf diesen Standpunkt auch zu stellen.
Nun könnte man natürlich ganz einfach sagen: "Stell dich nicht so an, ignoriere es." Würde ich gerne, kann ich aber schwer, wie sicherlich viele wissen, die mich kennen. Irgendwann habe ich es dann einfach wirklich probiert, zu dem ganzen Schwachsinn von ihm einfach zu nicken und meine Ohren auf Durchzug zu stellen; dennoch fiel es mir ungeheuer schwer. Denn ich habe einfach ein Problem mit solchen Leuten, die die Welt erklären. Nicht, weil das stimmt, was die erzählen oder weil ich zu leichtgläubig bin. Ich glaube, das Problem ist komplexer.
Ich nehme erst einmal alle Leute ernst und damit auch das, was sie sagen. Wahrheit ist für mich nicht fix, Wahrheit ist fließend. Es gibt nicht eine Wahrheit, es gibt Wahrheiten - stets im post-strukturalistischen Plural. Daher gehen mir solche Leute gegen den Strich, die nur eine Wahrheit sehen. Aber wieso stört es mich dann, wenn es sowieso für mich nicht eine Wahrheit gibt, sondern viele? Ich könnte das doch dann aber einfach als eine jener Wahrheiten sehen und gut ist. Leider geht das nicht so einfach, denn die Grundhaltung hinter dieser einen Wahrheit widersetzt sich diesem Gedanken. Diese eine Wahrheit lässt sich bei solchen Menschen so ungeheuer schwer in die Pluralität an Wahrheiten assimilieren. Widerstand ist zwecklos? Hier leider nicht, denn diese Wahrheit widersteht.
Das liegt noch nicht einmal so sehr an den guten Argumenten, an den tollen Beispielen - denn beides ist meist eher mäßig. Das liegt eigentlich fast immer nur an dem Selbstbewusstsein und dem Ego des Menschen mit Horizont-Beschränkung dahinter. Das ist, wie einen störrischen Esel bewegen zu wollen, das ist, wie mit einer Parkuhr zu reden - und manchmal kostet es Geld, sowohl im übertragenen Sinne wie auch im wörtlichen. Dadurch, dass dieser eine Mensch so felsenfest an seine Wahrheit glaubt, noch nicht einmal bereit ist, irgendwie über eine andere Wahrheit nachzudenken, sie auch in Betracht zu ziehen, mit einem Selbstbewusstsein, das einem Don Quixote gleicht, macht es mir Agnostiker, mit pluralistischem Post-Strukturalisten ohne dieses Selbstbewusstsein schwer, am eigenen Weltbild festzuhalten. Es ist ein wenig wie das Aufeinandertreffen von Papier und Schere im Schnick-Schnack-Schnuck - das Eine sticht das Andere, aber das Andere hat keine Möglichkeit zurück zu stechen.
Das Problem wird sogar noch größer, je mehr Leute daran glauben und gerade bei Stammtisch-Wahrheiten vermehren sich die Gläubigen und Jünger wie die Hasen im Frühling. Je mehr Leute an eine Wahrheit glauben, desto wahrer wird sie. Keineswegs darüber, wie wahr sie nun ist, sondern nur über diese Anhänger. Das ist kein neuer Gedanke, den findet man schon allein in der Pop-Kultur an mehreren Stellen, sei dies im AD&D-Planescape-Universum oder bei Pratchett. Und je toleranter man eigentlich mit den Wahrheiten anderer ist, je offener und freier man das Denken lässt, desto schwerer hat es die eigene Wahrheit und mit der eigenen Wahrheit auch man selbst. Denn es ist stets so, dass jene die felsenfest an etwas glauben, und sei dies noch so falsch!, immer mehr Anhänger haben, als jene Skeptiker, die auch sich selbst hinterfragen. So sind die Wahrheiten, so ist das Leben, so ist das Universum. Aber wie kann man diese Ansicht schon vertreten, wenn man dies niemandem dogmatisch aufdrückt? Schon allein dadurch wird es unwahrer und das eigene Problem wächst.
Und das ist auch der Grund, warum ich solch ein Problem mit solchen nörgelnden Stammtisch-Alten habe; aber nicht nur mit denen, denn es gibt schließlich auch genug junge Leute mit einem Ego, das durch kein Scheunen-Tor passt. Gerade in den Naturwissenschaften ist sowas gerne vertreten. Klar, auch bei uns in den Geisteswissenschaften, aber dennoch scheint es mir in den Naturwissenschaften häufiger - wobei es gerade dort nicht falscher sein könnte. Interessanterweise setzen sich die wenigsten Naturiwissenschaftler mit solchen grundlegenden Sachen wie Meta-Wissenschaft auseinander, Aussagen-Logik, Empirie-Kritik, Induktions-Problem und dergleichen. Aber dennoch behaupten sie dann immer wieder gerne, sie hätten sich damit auseinander gesetzt. Doch wenn man einmal nachhakt, ob sie sich denn überhaupt dem Problem von induktiven Schlüssen bewusst sind, schauen sie einen nur verständnislos an - selbst wenn man ihnen sagt, was man mit Induktion meint. Und selbst dann verwenden sie noch gerne induktive Schlüsse und tun so, als ob sie dadurch schon etwas bewiesen hätten. Und lassen hierbei dann einmal wieder außer acht, dass es generell ein Problem mit dem Erkennen von äußeren Dingen gibt beim Menschen. Aber das hat David Hume alles schon viel besser beschrieben als ich - doch den kennen sie auch alle nicht. Und dennoch wissen sie, wie die Welt funktioniert. Doch wie kann man eine Welt erkunden, wenn man nie hinterfragt? Wer die Welt und auch sich selbst nicht hinterfragt, wird nie die Welt erkunden können und sie stets nur erschaffen.
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Comments
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.
Mon, 17.11.2008 18:52
Was ein deutsche Vizejugendmann ist kann ich mir vorstellen, aber was ist ein Schtsmeister? (SCNR)
Fri, 14.11.2008 12:49
Ja, können wir gerne schauen mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt. Wir sind wohl wieder zwischen den Jahren unten in [...]
Fri, 14.11.2008 10:50
Ich muß mal schauen, momentan haben wir noch keine großen Pläne gemacht. Evtl die Turniertage und das avarische [...]
Fri, 14.11.2008 09:53
Dimo! Ich musste häufiger in letzter Zeit mal an dich und die anderen Nebellegendler denken. Dieses Jahr ist es leider [...]