Ist schon eine Weile her, dass es im Cthulhu-Blog stand, aber dennoch wollte ich endlich einmal auf dieses kleine Flash-Spiel hinweisen, das ein absoluter Zeitkiller ist. Sehr nett gemacht, sehr kurzweilig und für diejenigen unter uns, die Magic mochten, sicherlich einen Blick wert. Ich selbst bin ja erst sehr spät zu Magic gekommen über meine Frau, hatte nie eigene Karten, aber ich mochte Magic und hatte nie dieses "Antipathie"-Gefühl, das viele Rollenspieler gegenüber Trading-Card-Games hatten.
Als Kind wäre ich voll in Yu-Gi-Oh und Pokemon aufgegangen - das wäre genau meine Welt und mein Ding gewesen. Daher weiß ich auch, was meine Kinder später haben dürfen. Denn ich finde das sogar einen sehr guten Einstieg in die Komplexe "Verantwortungsbewusstsein" und "Mit Geld haushalten", besonders, wenn man sich mit dem Kind dann aktiv dabei beschäftigt, mit ihm über diese Sachen redet, dass das Geld kostet und man nicht unendlich viel Booster kaufen sollte. Finde ich ein total gutes Ding. Jedenfalls hatte ich irgendwann mal die Idee, dass meine Kinder Pokemon schauen müssen - die Armen.
Ich widme mich gerade einer epischen Aufgabe: Ich räume unser Computerzimmer auf. Die Details will ich da natürlich nicht ausplaudern, aber was mir dabei auffiel, war die Eigenart von alten Computerspiele-Verpackungen. Ganz früher, also noch zu C64er/Amiga-Zeiten waren die Boxen eigentlich recht angenehm. Da gehörten eigentlich alle Spiele dazu. Von den "Ultima"-Teilen über die SSI-AD&D-Spiele bis hin zu "James Pond" und Konsorten. Das waren eigentlich immer meine Lieblingsverpackungen, denn die sahen schon immer gut aus, denn die hatten so einen angenehmen Glanzeffekt und liesen sich sehr einfach öffnen. Bei den moderneren Spielen ist diese Art der Verpackung immer noch anzutreffen bei den "Tomb Raider"-Teilen oder bei "Dark Project".
Die hatten so einen Hebe-Deckel, den man hochheben musste und dann konnte man alles da reintun. Zwischendrin gab es in der PC-Spiele-Zeit so eine Phase, in der es solche Pappschachteln gab, die man aufmachen musste und innendrin gab es nochmal eine Pappschachtel, die man erst aufklappen musste und dann findet man erst Handbuch und CD. Beim Öffnen der Verpackungen macht man sich meist irgendwie die Hand kaputt, denn der Karton/die Pappe macht einem häufig so kleine Wunden an Fingernagelbett und ähnlichen Stellen, so dass man danach aussieht, als ob man irgendetwas geschreinert hätte. Das war eine absolute Unart in der Spiele-Entwicklung und - das muss man leider sagen - Blizzard hatte sich ganz besonders dieser Art der Verpackung gewidmet. Ich habe mir eben bei unseren alten Diablo-Verpackungen wirklich das Fingernagelbett aufgerissen - mehrmals! Wobei Blizzard nicht die einzigen waren, Activision hat mir auch mit "Heretic 2" ein paar solcher Wunden eingebrockt und Lucasarts bei "Star Wars: Rebellion" ebenso. Diese Art der Verpackung scheint es nicht mehr zu geben - zum Glück. Meiner Finger danken diesem Wechsel.
Mittlerweile gibt es ja fast nur noch die DVD-Verpackungen. Viel platzsparender als die riesigen Pappschachteln und sehen trotzdem eigentlich immer nach was aus. Außerdem kann man sie extrem angenehm öffnen. Dennoch fehlt ihnen dieses nostalgische Vakuum der ganz alten Spiele-Verpackungen. Kennt ihr das? Also, diejenigen, die alt genug sind, früher C64er/Amiga-Spiele zu spielen und davon auch noch Originale besaßen? Oder eben auch die älteren Tomb-Raider-Teile. Das war so ein tolles Gefühl, denn irgendwie gab es beim Auspacken des Spieles so einen Druckausgleich und dann gab es so ein ganz eigenes Geräusch, wenn die Luft innerhalb der Spielepackung herauskam. Physiker werden mir sicherlich wieder erklären, dass das nichts mit Vakuum zu tun hat, denn da ist ja immerhin was, dennoch denke ich, dass man diesen Effekt damit am besten umschreiben kann. Ich habe dieses Gefühl jedenfalls immer gemocht. Hach ja, die guten alten Spielezeiten. Das hat zwar mehr Platz gekostet, aber hatte irgendwie mehr Stil als die neueren DVD-Verpackungen.
Und jetzt gehe ich erst einmal meine Finger verarzten. Aua, aua, aua...
Ich finde es traurig, wenn lange, durchdachte Texte im Internet nur zum Teil gelesen werden. Manchmal werden sie sogar gar nicht gelesen und dann höchstens mit dem Kommentar versehen: "tldr - too long, didn't read" oder "was für eine Textwand". Natürlich gibt es auch Textwände, natürlich gibt es auch unübersichtliche Texte, aber gerade im Internet scheint die Frustrationsschwelle für lange Texte extrem niedrig zu liegen; fast so, als ob der Internet-User von heute es verlernt hat, zu lesen.
Damit meinte ich jetzt nicht unbedingt meine Texte. Klar, mir passiert das auch, denn auch ich schreibe gerne mal länger - hin wieder ... ganz selten. Aber mir ist es gerade letztens bei einem Text unter gekommen, der lang war - nicht von mir .. ausnahmsweise. Diesen Text fand ich ungeheuer interessant zu lesen, denn derjenige konnte gerade Sätze schreiben, was im Internet nicht unbedingt üblich ist. Er konnte gut schreiben und es war weder alles klein geschrieben, noch ein einziger Absatzklotz - dennoch fand man darunter: "Er schreibt zu viel." Traurig, sehr traurig.
Die MTV-Generation hält also Einzug in das Internet. Wobei "hält" auch falsch ist, denn sie hat sich schon lange hier fest gesetzt. Texte müssen schnell, schnell, schnell gehen. Ein Text sollte nach Möglichkeit äquivalent zu den epileptischen Kamerakindern von VIVA oder Arabella Kiesbauer sein, möglichst viele Schnitte haben, am besten mit fetzigen Farben unterlegt sein, voll krasse Schreibweise haben, am besten noch ein paar Unterniveau-Witze enthalten und die üblichen Schreibfehler mit "seit/seid" und "das/dass" dürfen natürlich auch nicht fehlen - hier und da dann noch ein paar Buchstabenverdreher und fertig ist der perfekte Internet-Text.
Es gibt auch zu lange Texte. Es gibt auch Texte, die nicht nur zu lang sind, sondern auch unangenehm zu lesen sind, Texte, die merkwürdige Schachtelsätze haben, deren Bandwurmsätze niemals enden und vollkommen unübersichtlich sind. Das sollte natürlich nicht sein. Aber schon bei einem recht übersichtlichen Text wird mit "der ist zu lang"-Keule um sich geworfen. Man hat anscheinend wirklich verlernt zu lesen. Den überzeugten Philologen schmerzt das besonders. In der LoL-Generation gibt es keinen Platz mehr für ausgefeilte Texte. Die Manga-Smileys, Rechtschreib-Ekzeme und Akronym-Geschwüre von heute sind nunmal wohl die Lyrik von morgen.
Ich bin nun stolzer Besitzer eines Blizzard-Authenticator. "Nun" ist allerdings übertrieben. Eigentlich schon seit ein paar Tagen, aber da ich Computer-Antipath bin, wollte ich mir bei der Installation nötige Zeit und Liebe gönnen, um das blöde Ding zu installieren. "Blöd" stimmt natürlich auch nicht, denn so einen Authenticator wollte ich schon haben, seitdem ich davon das erste Mal gehört habe. Seit dem Aufkommen der Keylogger habe ich nämlich eine ungeheure Angst davor, dass mir einmal sowas passieren könnte; aus welchem blöden Zufall auch immer.
Wir haben den Authenticator bestellt und direkt am nächsten Tag war er sogar schon da. Anscheinend war er diesmal sogar wieder recht flott ausverkauft, nachdem die erste Fuhre Blizzard förmlich aus den Händen gerissen wurde. Es sind also anscheinend viele WoW-Spieler sehr sicherheitsbewusst. Finde ich ein gutes Ding. Tod allen Keyloggern! Auch wenn die Wahrscheinlichkeit für mich äußerst gering ist, dass ich mal so einem Keylogger auf den Leim gehe, ist das einfach auch so eine Prinzipiensache, denn je mehr Leute ihre Accounts sicherer machen, desto mehr untergräbt man die Position der schändlichen Keylogger.
Was Keylogger sind? Wir WoWler wissen das alle sehr gut, aber hier mal eine Laien-Erklärung für Nicht-WoWler, die mit großem Fragezeichen vor diesem Blog-Eintrag sitzen: Keylogger sind trojanische Pferde, die man sich über abstruse URLs abholen kann, wenn man mal auf solche kommt. Gerne vertuschen Keylogger ihr Keyloggertum in den offiziellen Foren dadurch, dass sie so tun, als ob sie neue Patch-Infos unter der angegebenen URL gefunden haben oder ähnliches. Hat der Keylogger den Zugang zum Rechner gefunden, wartet er auf das Passwort und schwupps - schon ist das Passwort beim Keylogger und die Herren Keylogger haben einen neuen Account zum Verhökern und Ausschlachten. Diese Erklärung stimmt in Details sicherlich nicht, denn bei mir wird "Computerlaie" ganz groß geschrieben, besonders der Teil mit "Laie". Aber ich denke, es gibt zumindest eine ungefähre Idee davon, wie fies, hinterhältig und beängstigend Keylogger sind.
Der Authenticator ist super einfach zu installieren gewesen, selbst für einen Computer-Antipathen wie mich. Das war eine Sache von maximal 5 Minuten und nun muss ich immer die durch Zufall generierte Zahl vom Authenticator eingeben, wenn ich einloggen will. Super Sache. Witzigerweise steht auf dem Authenticator unter der Nummer: "Made in China." Welch Ironie! Oder sollte ich da doch lieber Angst bekommen? Nein, nein, ich betrachte das lieber als Ironie des Schicksals.
Damit hatte Sleth mit seinen Vermutungen über das Erscheinungsdatum recht. Dann warte ich gespannt, ob und wann es dann eine Limited Edition geben wird. Falls da jemand etwas sehen sollte: Mir unbedingt Bescheid geben. Ich will nicht den gleichen Fehler wie bei BC machen, wo ich mich geärgert habe, keine Limited Edition geholt zu haben.
Ich bin mir zwar nicht sicher, wie sicher nun diese Information ist, allerdings: Der Link kommt von meinem Bruder und der hat mich bisher in der Hinsicht noch nie enttäuscht. Im Internet habe ich es ansonsten noch nicht gefunden, aber ich muss dann auch leider gleich los und kann daher nicht weiter suchen. Falls also jemand herausfindet, dass es doch nicht stimmt - bitte Bescheid geben und korrigieren.
Beim Entrümpeln meiner Link-Liste, bin ich auf einen alten Ultima-Personality-Test gestoßen. Da wird man alle Fragen gefragt, die man früher bei den Ultima-Teilen zur Charaktererstellung gefragt wurde. Das war sowieso damals ganz großartig: Je nachdem, in welcher Tugend man am meisten Fragen beantwortete, wurde man einer Klasse zugeteilt mit entsprechenden Attributen, denn jede Tugend stand für eine Stadt und jede Stadt stand für eine Klasse.
Das Tugendsystem war auch wirklich großartig - hoch philosophisch und einfach tiefgründig. 7 Tugenden, die zusammen 3 Prinzipien formten. Alle Tugenden gelten als erstrebenswert, aber man kann nicht in allen Tugenden tugendhaft sein. Ganz extreme Gegensätze sind beispielsweise Humility und Spirituality, die sich häufig beißen, wie man auch an den Fragen zu den Tugenden sehen kann. Bei diesen Fragen wird nämlich immer eine Situation gestellt und man kann die Situation auf zwei verschiedene Tugend-Arten lösen - man muss sich also für eine entscheiden. Das fand ich immer absolut spannend.
Dieses Tugendsystem hat dann auch seine story-technische Erfüllung in einem meiner ersten großen Computer-Rollenspiele gefunden: Ultima 4 - ein damaliger Meilenstein, nicht unbedingt von der Bedienung und der Programmierung, aber vom Plot und dem Hintergrund her. Es gab keinen Endgegner im eigentlichen Sinne. Britannia braucht jemandem, zu dem es aufblicken kann, denn die Leute aus Britannia beginnen, die Tugenden zu vergessen. Also braucht es einen Avatar, der diese Tugenden verkörpert. Der Spieler macht sich also auf den Weg, um diesen Tugenden auf den Grund zu gehen und um am Ende dann als der Avatar ein leuchtendes Vorbild für Britannia zu sein. Daraus ergibt sich dann auch die weitere Story der nächsten Teile bis zum (meiner Ansicht nach unterschätzten!) 9. Teil, in dem die Avatar-Plotreihe sein Ende findet. Der letzte Teil wurde von Kritikern damals ziemlich zerrissen. Mir hat er ungeheuren Spaß gemacht und war meiner Ansicht nach ein würdiger Abschluss für Ultima. Aber auch die Teile dazwischen sind wirklich alle sehr, sehr beeindruckend von Plot und Hintergrund.
Diesen ganzen Hintergrund habe ich auch zu meinen Ultima-Online-Zeiten immer versucht, einfließen zu lassen. Da gibt es auch noch entsprechende Kontemplationen meines Paladins damals, die ich immer noch recht gelungen finde. Ultima ist einfach ein zeitloser Klassiker, der mittlerweile leider doch sehr verschwindet. Dabei ist gerade diese Philosophie auch für das heutige (Fantasy)-Rollenspiel äußerst spannend. Mein Tyr-Priester auf LARPs hat beispielsweise sich auch dieser Philosophie bedient und nach diesen Tugenden gelebt. Das hat einfach wie die Faust aufs Auge gepasst. Einfach ein tolles System.
Bei dem Personality-Test habe ich übrigens dieses Ergebnis erzielt:
Ultima Personality Test - Results
Your Virtue Scores
4 out of 7 Honesty
6 out of 7 Compassion
1 out of 7 Valor
3 out of 7 Justice
5 out of 7 Sacrifice
3 out of 7 Honor
4 out of 7 Spirituality
2 out of 7 Humility
14 out of 22 Truth
18 out of 22 Love
13 out of 22 Courage
Am Freitag kam mein neuer Rechner. Während wir am Freitag noch mit separatem Monitor Windows aufgespielt haben und die rudimentärsten Programme drauf gemacht haben, war heute und morgen allgemeines Konfigurieren. CoH und WoW sind nun drauf, auch wenn ich mit meinen neuen WoW-Einstellungen noch ein wenig unglücklich bin. Aber aus dem Grund gibt es heute nur diesen kleinen Beitrag und dann vielleicht ein paar mehr Sachen zu dem spannenden Spaß, der es sein kann, WoW komplett neu aufzusetzen.
Beim Marc gibt es Links auf die ersten neuen Frisuren. Ähnlich wie für Marc ist für mich der neue Frisör-Salon eines der Features vom Addon, auf das ich mich meisten freue. 10 neue Level? Egal! Neue Klasse? Egal! Neue Spells? Egal! Neue Frisuren? Ja, ja, ja! Und der Frisör-Salon ist auch immens wichtig. Ebenso bin ich gespannt auf die neuen Tänze und hoffe immer noch, dass es Hare Hare Yukai in die Tänze reinschafft aus der phänomenalen Anime-Serie The Melancholy of Haruhi Suzumiya. Mal sehen, was da kommt.
Auch wenn Marc meint, "na und?", dass die meisten Frisuren bisher nur die Rasse gewechselt haben - ein wenig enttäuscht war und bin ich da schon. Ich hatte mir schon ein wenig mehr erhofft. Aber die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt, dass das eben nur ein kleiner Ausblick ist. Für fast zwei Jahre Entwicklungs-Zeit wären Cross-Race-Frisuren doch ein wenig arg enttäuschend bei der großen Ankündigung; dann hätten sie es besser nicht so pointiert ankündigen, sondern einfach machen sollen. Besonders neidisch bin ich auf die Blutelfinnen, die diese schicke Draenei-Zopf-Frisur bekommen haben; im Austausch haben die Draenei-Weibchen auch ein paar der schicken Blutelfinnen-Frisuren bekommen. Gnominnen und Menschenfrauen sind auch eigentlich recht gut weggekommen. Die neuen Nachtelfen-Männer-Frisuren sind auch ganz schick, ebenso wie die Blutelfen-Männer. Auch die Menschenmänner haben ein paar schicke bekommen. Am meisten trifft es mich, als leidenschaftlichen Nachtelfen-Spieler, dass gerade bei den Nachtelfinnen das so dürftig ausgefallen ist bisher. Mir war sowieso bisher unbegreiflich, wieso die Nachtelfinnen (gerade die!) so wenige Langhaar-Frisuren haben und sogar die Männer eine Langhaar-Frisur mehr haben. Und auch bei den neuen Frisuren kommt nur der (eigentlich sehr schicke) Zwergen-Zopf dazu.
Ich hatte auf ein paar der Blutelfinnen-Frisuren gehofft und ganz besonders auf eine Frisur, die schon seit Pre-BC drin ist, nämlich in Scholomance bei den dortigen Elfen, die eigentlich auch nur eine ganz normale Langhaar-Frisur ist mit zusätzlich einem Zopf am Hinterkopf. Aber bisher würde ich wohl bei keiner meiner Nachtelfinnen die Frisur wechseln. Bleibt also nur zu hoffen, dass das wirklich nur erste Einblicke und nicht letzte Einblicke sind. Ein wenig Zeit ist noch. Dafür muss ich aber sagen, dass man anscheinend schon ein wenig das Graphik-Update zu sehen scheint, denn der Körper der männlichen Nachtelfen scheint deutlich detailierter zu sein.
Abends hat man Zeit außer man raidet in MMOs; für viele ist das unverständlich, die keine MMOs spielen. Häufig kommen dann solche Sachen wie: "Das ist nur virtuell" oder "ich finde das befremdlich, dass du das dem wirklichen Leben vorziehst." Aber wenn man es einmal genauer betrachtet, ist es alles andere als unverständlich und sogar alles andere als realitätsfremd. Natürlich gibt es sicherlich auch die Leute, die abends nicht erreichbar sind, weil sie sich in MMOs verlieren, weil sie den Bezug zur Realität verloren haben, weil sie reale Freunde vernachlässigen und virtuelle Bekannte vorziehen. Dennoch kann man das nicht gleich auf alle MMOler übertragen und so sollte es auch nicht sein.
Eine Sache, die mir schon mehrfach aufgefallen ist, aber gestern auch wieder beim Raiden: Bei WoW gibt es entweder Zauber mit Cast-Zeit oder sogenannte Instants, die direkt gezaubert werden, aber dennoch einen Global-Cooldown haben. Dennoch hämmere ich beim Heilen immer sowohl (!) auf meine Maus-Taste, wie auch auf meinen Keybind. Es ist definitiv nicht so, dass dadurch die Heilung schneller ankommt. Höchstens wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass ich direkt nach dem Global-Cooldown drücke und nicht doch ein wenig später. Nichtsdestotrotz eine sehr unsinnige Tastatur-Behämmerung.
Ich habe schon häufiger überlegt, auf Mouse-over umzusteigen, denn das scheint mittlerweile in zu sein. So richtig kann ich mir immer noch nichts darunter vorstellen. Ich bin "Maus-Target-Klicker" und "Keybind-Nutzer". Das heißt: Mein Target hole ich mir mit der Maus und Zauber habe ich auf unterschiedlichen Tasten, die ich dann drücke. Dabei habe ich fast die komplette linke Hälfte um "wasd" mit Zaubern belegt bis ungefähr zum "H" rüber. Je näher an "wasd", desto häufiger sind die Zauber, die ich im Raid brauche. Ansonsten habe ich meine alte Shooter-Tastatur-Belegung für das Laufen. Wobei ich "S" nicht zum Laufen nutze, sondern da mein Self-Shield drauf habe sowie auf "Shift+S" meinen Binding Heal und "X" zum Zurücklaufen nutze. Auf "A" ist links drehen, auf "D" ist rechts drehen, auch wenn ich gewöhnlich mit der Maus drehe. Strafe mache ich mit meinen Dreh-Tasten und gleichzeitig dem rechten Mausklick.
Direkt nebendran auf "F" habe ich Flash-Heal, auf "Shift+F", den Greater Heal 2 und auf "Ctrl+F" den Greater Heal 7. Die "3" ist mein Renew, "Shift+3" ist mein Prayer of Mending und "Ctrl+3" ist ein Self-Renew. "Y" ist mein Fade, "E" mein Circle of Healing und "R" ist Dispel und "Shift+R" das Stopcasting-Makro für Mass Dispel. "Q" ist Inner Fokus. So geht das weiter, aber nur um einmal einen ungefähren Einblick zu geben. "T" ist Abolish Disease und "Shift+T" mein Prayer of Healing. Auf der "1" liegt Pain, auf der "2" mein Shadow Fiend. "V" sind dann die Starshards, "B" mein Inner Fire, "H" Mind Control und "Z" ist Fear und zu guter letzt "C" mein Shadow Word: Death und "G" entweder mein Mindblast oder wenn ich meinen Sunwell-Vial an habe der entsprechende Instant der Phiole.
Meine Frau verzweifelt immer, wenn sie an meinem Rechner WoW spielt oder sich mit meinen Charakteren parallel durch eine Instanz zieht, denn die Tastatur scheint kontra-intuitiv zu ihrer Tastatur-Belegung zu sein. Daher sieht das immer witzig aus, wenn sie meine Charaktere auf meiner Tastatur steuern will. Da rutscht dann plötzlich beim Laufen ein Schild raus oder ein CoH und ähnliches. Viele halten das sicherlich für eine absolut chaotische und wirklich kontra-intuitive Tastatur-Belegung. Für mich ist sie das irgendwie nicht. Die ist in den letzten Jahren gewachsen seit den anfänglichen MC-Raids bis heute. Hin und wieder musste ich ein wenig was umlegen, gerade als mit BC die neuen Zauber kamen, aber das Wichtigste ist: Ich kann blind die richtigen Tasten drücken und das absolut intuitiv. Somit ist es zumindest für mich intuitiv und das ist das Wichtigste für die schnelle Reaktion im Raid.
Keine Ahnung, ob ich mit Mouse-Over-Zeug wie Clique-Heal meine Reaktions-Zeit tatsächlich verbessern könnte. Eigentlich will ich es irgendwann einmal ausprobieren, weil es mir eben schon häufiger empfohlen wurde. Andererseits ist es irgendwie wie mit meinem 10-Finger-Random-Style-Tipp-System: Ich bin jetzt sehr schnell. Durch eine Umstellung und die Umgewöhnung wurde ich sicherlich wieder langsamer werden - vorerst zumindest. Lohnt sich das dann wirklich? Oder sollte ich nicht lieber beim bisherigen System bleiben? Ich kann es mir einfach schwer vorstellen, meine Keybinds ganz sein zu lassen und alles über eine Multi-Tasten-Maus zu machen. Ganz davon abgesehen, dass ich mich einmal umgehen habe wegen Mehrfach-Tasten-Mäusen und die alle irgendwie so maximal 6 Tasten hatten, was ich einfach zu wenig fände.
Vorerst bleibe ich also sicherlich bei meinem bisherigen "System" und hämmere weiter auf Maus und Tastatur in der Hoffnung, die Heilung dadurch noch ein wenig mehr anzuschieben. Wer weiß, wer weiß. Je mehr man auf die Tasten hämmert, desto mehr drückt man schließlich die Information in den Computer und dadurch wird die andere Information schneller nach vorne geschoben ... oder so ähnlich.
Holger about Den chabe ich mir aber größer vorgestellt Fri, 21.11.2008 14:58 Mit dem Esslinger
Weihnachtsmarkt klappt es
dieses Jahr leider nicht. Wir
sind erst zwischen den Jahren
(also nach [...]
Erdferkel about If I could reach, higher Mon, 17.11.2008 18:52 Was ein deutsche
Vizejugendmann ist kann ich
mir vorstellen, aber was ist
ein Schtsmeister? (SCNR)
Holger about Den chabe ich mir aber größer vorgestellt Fri, 14.11.2008 12:49 Ja, können wir gerne schauen
mit dem Esslinger
Weihnachtsmarkt. Wir sind wohl
wieder zwischen den Jahren
unten in [...]
Dimo about Den chabe ich mir aber größer vorgestellt Fri, 14.11.2008 10:50 Ich muß mal schauen, momentan
haben wir noch keine großen
Pläne gemacht. Evtl die
Turniertage und das avarische
[...]
Holger about Den chabe ich mir aber größer vorgestellt Fri, 14.11.2008 09:53 Dimo! Ich musste häufiger in
letzter Zeit mal an dich und
die anderen Nebellegendler
denken. Dieses Jahr ist es
leider [...]
Comments
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.
Mon, 17.11.2008 18:52
Was ein deutsche Vizejugendmann ist kann ich mir vorstellen, aber was ist ein Schtsmeister? (SCNR)
Fri, 14.11.2008 12:49
Ja, können wir gerne schauen mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt. Wir sind wohl wieder zwischen den Jahren unten in [...]
Fri, 14.11.2008 10:50
Ich muß mal schauen, momentan haben wir noch keine großen Pläne gemacht. Evtl die Turniertage und das avarische [...]
Fri, 14.11.2008 09:53
Dimo! Ich musste häufiger in letzter Zeit mal an dich und die anderen Nebellegendler denken. Dieses Jahr ist es leider [...]