Thursday, November 20. 2008
Wie kann ein so tolles Lied einerseits ein so tolles Opening haben, aber andererseits ein so grässlich langweiliges Video? Da ist im KKJ-Opening so viel mehr Dynamik, Ästhetik und Botschaft drin, damit kann das richtige Video so gar nicht mithalten. Da wurde der ganze drive im Video rausgenommen. Da ist dieses Video weitaus besser, auch wenn da mal wieder das Lied besser als das Video ist. Aber da passiert wenigstens mehr als ein paar Tokyo-Hotel-Originale, die vor Windmühlen herumhampeln, sowohl in Sachen Dynamik als auch Ästhetik als auch Story.
Monday, November 10. 2008
Großartig! Nicht so großartig, wie das hier, aber schon bemerkenswert.
Monday, October 20. 2008
Apropos "You are not alone": Das hier habe ich vor kurzem bestellt und dürfte bald eintrudeln - Anime-Kult! Weniger eine Mecha-Serie, als eine dystopische SF-Charakterstudie und dann klappt es auch sehr gut mit dem von vielen nicht verstandene Ende.
Das Video bei Amazon zu NGE unterstützt übrigens meine These (vielleicht ungewollt), dass NGE weniger eine Mecha-Serie, als vielmehr eine Charakterstudie ist. Natürlich wird auch gekämpft, natürlich kommen Mechas vor, aber die wirklich spannenden Momente in NGE sind episch zwischenmenschlicher Natur. Da läuft es mir eiskalt den Rücken runter und ich bekomme richtig Lust, einen NGE-Rerun wieder zu machen. Wobei die deutschen Stimmen wieder einmal ... zu sein scheinen.
Bis vor kurzem gab es sogar noch eine Vorankündigung im Kinopolis, dass die den dort zeigen wollten. Aber irgendwie habe ich das nun nicht mehr gefunden. Sehr schade. Zur Einstimmung auf NGE:1.01 das tolle, alte Opening - hoffentlich haben sie das nicht geändert. Epik!
Tuesday, October 7. 2008
Viel zu lange habe ich schon nicht mehr über mit einen der besten Animes geschrieben, die ich bisher gesehen habe: The Melancholy of Haruhi Suzumiya. Dazu habe ich schon so einiges geschrieben - einfach unter dem jeweiligen Tag nachschauen, denn ich bin sicher, dass es da noch mehr werden. Vor ein paar Tagen sind dann auch meine 2. und 3. DVD der ersten Staffel eingetroffen und da nun auch eine Google-Suche sich mit der Frage "In welcher Reihenfolge Melancholy of Suzumiya Haruhi" (diese Frage kein Verb - dennoch liebe solche Fast-Satz-Suchen) auf mein Blog verirrte, dachte ich mir: Der Person kann geholfen werden.
Sogar ganz einfach, nämlich auf der Wikipedia. Wie ich schon schrieb, war ursprünglich eine andere Reihenfolge der Episoden für den Anime beabsichtigt. Der Anime teilt sich grob in 6+7+1 Folgen ein, davon sind 6 Folgen der Hauptplot, 7 Folgen sind Einzelepisoden, die nach dem Hauptplot spielen (davon eine Doppelfolge) und dann kommt noch "The Adventures of Mikuru Asahina", die komplett rausfällt. Bei der Ausstrahlung ist allerdings ein kleiner Fehler passiert, so dass die Folgen (fast absichtlich) falsch gesendet wurden. Aus der Not wurde eine Tugend gemacht und seitdem wird "Melancholy" eigentlich immer in der "falschen" Reihenfolge richtig geschaut. Und diese Reihenfolge ist tatsächlich besser. Ich war am Anfang skeptisch, aber es ist wirklich so. Wer sich "Melancholy" ansehen will, sollte sich an diese Reihenfolge halten:
01. "The Adventures of Mikuru Asahina Episode 00" (11)
02. "The Melancholy of Haruhi Suzumiya Part 1" (1)
03. "The Melancholy of Haruhi Suzumiya Part 2" (2)
04. "The Boredom of Haruhi Suzumiya" (7)
05. "The Melancholy of Haruhi Suzumiya Part 3" (3)
06. "Remote Island Syndrome Part 1" (9)
07. "Mystérique Sign" (8)
08. "Remote Island Syndrome Part 2" (10)
09. "Someday in the Rain" (14)
10. "The Melancholy of Haruhi Suzumiya Part 4" (4)
11. "The Day of Sagittarius" (13)
12. "Live Alive" (12)
13. "The Melancholy of Haruhi Suzumiya Part 5" (5)
14. "The Melancholy of Haruhi Suzumiya Part 6" (6)
Die Zahlen hinter dem Folgentitel geben die chronologische Reihenfolge an.
Continue reading "God Knows"
Thursday, August 28. 2008
Da lief sie gerade wieder auf meiner MP3-Liste! Was? Die Intro-Musik des 1. Openings von "Ranma 1/2". Viel zu lange habe ich an diese wirklich grandiose Serie nicht mehr gedacht, dabei ist die einfach so großartig. Ja, ja, ich weiß "Inu Yasha" ... ich persönlich fand "Inu Yasha" zwar auch immer nett, aber bei weitem nicht so gut wie "Ranma 1/2". "Inu Yasha" hatte einfach ... - zu viel Plot. "Ranma 1/2" ist nur wirrer, alberner, romantischer Humor. Aufmerksam wurde ich auf die Serie eigentlich nur durch das Opening - das war einfach so merkwürdig, so bizarr, dass ich mir die Serie ansehen musste.
Wer "Ranma 1/2" nicht kennt: Ranma ist ein Junge, der Karate mit seinem Vater an heiligen Quellen trainierte und dabei in eine Quelle fiel - die Quelle des ertrunkenen Mädchens ("ganz ganz tlaulige Geschichte"). Sein Vater fiel in die Quelle des ertrunkenen Pandas (ebenso "ganz ganz tlaulige Geschichte"). Seitdem verwandeln sich Ranma und sein Vater immer, wenn sie mit kaltem Wasser in Berührung kommen; Ranma in ein Mädchen und sein Vater in einen Panda. Wenn sie mit heißem Wasser in Berührung kommen, verwandeln sie sich wieder zurück. Der Grundstein für grandiose Verwicklungen ist gelegt und die Serie belässt es natürlich nicht bei diesen beiden Exemplaren, sondern bringt noch einige andere Albernheiten hervor, denn immerhin sind das so ein paar hundert heilige Quellen.
Die Serie ist eine Martial-Arts-Romantic-Slapstick-Comedy und gerade hier passiert es einmal wieder, dass diese Serie mit die romantischsten Momente produziert gerade durch diesen Gegensatz zwischen Albernheiten, Überdrehtheit und dann eben doch diese romantischen Szenen. Das ist, was ich an "Love Hina" so toll fand und finde und was es so unglaublich super macht und ähnlich ist es auch bei "Ranma 1/2". Die Charaktere sind so überaus witzig und die Dreiecks-Geschichten, die sich entspannen mit den Verwandel-Verwirr-Spielen einfach ganz grandios. Die Serie hat zwar Plot, aber ... der ist nebensächlich - die ersten paar Folgen gibt es ein wenig Exposition, ein wenig Einführung von Charakteren, zwischendrin gibt es immer mal wieder neue Charaktere, die eingeführ werden müssen, aber nach den ersten Folgen zeichnet sich diese Serie durch besonders plotfreie Handlung (sic!) aus. Die Folgen des Animes bestehen in erster Linie daraus, die Charaktere in besonders aberwitzige neue Konstellationen zu bringen und das Ganze dann in merkwürdigen Showdowns zu entladen. Der Manga ist da nicht ganz so plotlos, aber auch schon ziemlich.
Hach ja, Ranma 1/2! Der Traum eines jeden Gender-Studies-Fans. So schön philosophisch kann die Postmoderne sein. Man kann aber auch einfach nur die Serie genießen. Ganz großes Anime-Kino! Kann ich wirklich sehr empfehlen, auch wenn die Serie nun schon einige Tage auf dem Buckel hat. Aber da mir meine MP3-Liste diesen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben hat, werde ich wohl mal wieder reinschauen. Ein Jammer, dass das verruchte RTL2 zwar "Ranma 1/2" auf DVD herausgebracht hat, aber nach 3 Boxen dann direkt aufgehört hat. Ein Frevel! Eigentlich brauche ich die Serie noch komplett. Den Manga habe ich schließlich komplett. Die Anime-Serie ist sogar noch einen Ticken abgefahrener und schon allein daher brauche ich die noch komplett.
Friday, August 22. 2008
Kennt vermutlich sowieso schon jeder, dennoch bin ich schlichtweg begeistert. Wovon? Vom Wrath of the Lich King-Trailer. Da fühlt man sich wirklich ein wenig wie in einer riesigen Soap-Opera, in der man sogar eine kleine Rolle spielt. Klar, bei MMOs ist das nicht wirklich möglich, aber es ist schon nahe daran. Ich hoffe sowieso, dass Blizzard wirklich so weiter macht. Ich fand das Wiederauftauchen von Kael'thas spitze; ich mag es, wenn alte Villains wiederkommen ganz in Superhelden/Superschurken-Manier. Die Rückkehr von Arthas ist da natürlich auch toll. Ich hoffe auch ein wenig darauf, dass vielleicht Onyxia und Nefarian auch wieder erscheinen, vielleicht sogar diesmal zusammen, und Rache nehmen wollen oder auch, dass Ragnaros nun mit einem neuen Avatar auftaucht wie es das Sommerwend-Festival so ein wenig hat anklingen lassen - was aber auch einfach nur ein Witz sein könnte.
Der Trailer sieht aber einfach spitze aus und immer wieder, wenn ich die Trailer von Blizzard sehe, frage ich mich, wieso sie den WoW-Film unbedingt als Realfilm machen müssen. Da habe ich schon ein wenig Angst davor, zumal ich gehört habe, dass es nicht in der aktuellen Zeitlinie spielen soll, sondern sich hauptsächlich auf Menschen und Orks beschränken. Nachtelfen! Nachtelfen! WoW ohne Nachtelfen wäre für mich irgendwie wie Nikolaus ohne den Nikolaus. Blizzard konnte schon immer tolle Cinematics machen. Bei den Cinematics von Starcraft war ich hin und weg, obwohl das damals noch nicht die Qualität von heute hatte, aber mit den Cinematics von Diablo 2 hat es so richtig angefangen und über die neueren WoW-Trailer hatte ich bereits geschrieben. Und jeder neue Trailer gefällt mir immer besser. Wie dem auch sei, ich verharre in Angst vor dem WoW-Realfilm, freue mich aber noch mehr wie ein Schnitzel auf das Addon nach dieser Gänsehaut-Cinematic.
Der Kritik, dass dieser Trailer zu ruhig wäre, kann ich mich überhaupt nicht anschließen. Ja, es ist kein Krawall-Kabumm-Trailer, aber so finde ich ihn doch kraftvoller. Es passt einfach besser zu Arthas: Dieses ruhige, majestätisch Bedrohliche, einfach ein kaltes Grauen - das fängt dieser Trailer ungeheuer gut ein und die Tragik, die auch dem Charakter innewohnt. Wrath of the Lich King - es ist kein brennender Zorn wie der eines Ragnaros oder einer Onyxia, es ist der kalte, unbarmherzige und unmenschliche Zorn eines Untoten! Natürlich hätte man da auch einen Krawall-Kabumm-Trailer draus machen können, aber ich finde es so einfach passender. Das ist kein "Boah!"-Trailer, sondern ein "Gänsehaut"-Trailer, wenn man sich vorstellt, dass man selbst gegen diesen Gegner bestehen muss und wird. Das hat etwas Episches, mehr Epik, als ein Krawall-Kabumm-Trailer jemals erreichen könnte. Aber was schreibe ich? Diese Feinheiten sind wohl an 90% der WoW-Spieler verloren.
Sunday, August 17. 2008
Manche Filme sieht man nicht, weil der Trailer zu blöd ist, weil er falsche Tatsachen vorgaukelt. Sei dies, dass er...
... zu viel vom Film verrät, dass man man denkt, man wüsste schon alles (Beispiel: "I Robot"),
... falsche Sachen vom Film vermuten lässt, die einem nicht gefallen (Beispiel: "Enchanted"), oder
... einfach nur uninteressant und langweilig wirkt.
Und dafür habe ich nun auch ein Beispiel: "Meet the Robinsons."
Beim Trailer dachte ich mir: Uninteressanter Disney-Animations-Film. Auch in der Videothek meinte dann eine Kollegin mal zu mir, dass der Film stinklangweilig ist. Diese Kollegin sieht sehr gerne Animations-Filme und sie hat einen sehr eigenwilligen und merkwürdigen Geschmack, dem ich bisher nie so recht zustimmen konnte. Daher dachte ich mir, ich gebe dem Film mal einen Versuch, denn wenn die den langweilig findet, vielleicht gefällt er mir. Und voilá ... er gefiel.
Beim ersten Mal habe ich ihn "nur" nebenbei neben dem Farmen laufen lassen, aber habe nach kurzer Zeit mehr auf den Fernsehe als auf den Monitor geschaut und das ist dann für mich ein Zeichen dafür, einem Film mehr Aufmerksamkeit zu gönnen und auch meine Frau schaute immer wieder hin, ist dann aber ins Bett, weil sie am nächsten Tag arbeiten musste. Da ich das Gefühl hatte, dass sie den auch gerne weiter geschaut hätte, habe ich mit dem Film aufgehört und mir einen anderen (Horror-) Film eingelegt, den ich sowieso auf meine "muss ich alleine oder mit Marc sehen"-Liste gepackt hatte; und keine Bange, Marc, es war vermutlich nichts Weltbewegendes, denn ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, was das überhaupt für ein Film war.
"Meet the Robinsons" macht Laune. Wem leicht-lockere Animations-Filme gefallen, dem wird auch dieser SF-Animations-Film gefallen, der mit einem richtig nett melodramatischen Bösewicht aufwartet. Der Humor ist extrem schnell und hat eine Menge Ideen. Gerade dadurch, dass der Humor so schnell ist und auch noch einige abgefahrene Ideen hat, saß ich zumindest stellenweise recht staunend vor dem Fernseher und dachte mir manchmal, dass ich nicht mitkomme. Die Story ist nun nicht überkomplex und ich will auch nicht zu viel verraten, aber es ist im Prinzip eine Zeitreise-Geschichte für Kinder mit einer extrem gruseligen Stelle beim Showdown - für Kinder zumindest. Ich wäre jedenfalls vor Angst unter meinen Kinositz gekrochen als Kind.
Macht Laune, ist locker und leicht, kann man gut seinen Kindern zeigen. Einer der eher "überraschend gar nicht mal so schlechten" Disneys. Wieso schafft es Disney eigentlich in letzter Zeit immer, von wirklich guten Filmen mit wirklich schlechten Trailern abzulenken? Das war zuerst bei "Enchanted" so und nun bei "Meet the Robinsons." Ich rieche einen evil masterplan. Mag sein, dass er auf Deutsch einmal wieder ein wenig langsamer ist wie auf Englisch, aber ich habe ihn nur im Original gesehen und kann daher auch nur darüber etwas sagen. Vor der deutschen Synchro hätte ich auch bei diesem Film Angst.
Ach ja: Erinnert ihr euch noch daran, dass ich letztens eine Menge Filme aufzählte, über die "das Leben" (tm) mir wohl irgendwelche Winke mit großen Lattenzäunen gibt? Nicht? Das war hier und hier. Jetzt gab es einen neuen Zaunpfahl mit diesem Film hier. Ja, ja, ich bin ja schon dabei, in die Gänge zu kommen - wirklich! Wie jetzt genau? Coming this summer! Naja, vielleicht nicht ganz, ein wenig Zeit braucht es ja schon. Aber wir dürfen Großes von ihnen erwarten, Mr. Potter.
Saturday, August 2. 2008
Ich bin vorhin von meinen Eltern zurück gekommen und auf der Rückfahrt musste ich - aus welchen Gründen auch immer - an eine Folge einer meiner Lieblings-Serien "Kamikaze Kaito Jeanne" (die sogar namensgebend für mein Blog ist) denken. Eigentlich ist es keine einzelne Folge, sondern eine Doppelfolge aus der zweiten Staffel recht zum Ende hin.
Während die erste Staffel noch eher durchschnittlich ist, ist die zweite Staffel einfach extrem klasse und diese Doppelfolge hatte mich damals beeindruckt und beeindruckt mich immer noch. Sie ist einfach so vielschichtig und interessant moralisch. Normalerweise arbeiten Magical-Girl-Serien mit einem recht flachen moralischen Optimismus, der sehr offensichtlich ist. Aber gerade hier ist es nicht ganz so Friede-Freude-Eierkuchen; sicherlich auch durch den grandiosen Gegenspieler Noin, der meiner Ansicht nach einer der besten Dämonen ist, die ich jemals gesehen habe - subtil, hinterhältig, intrigant. Nicht wie die typischen Dämonen auf LARPs, die einfach nur durch Größe und Stärke auftrumpfen, sondern durch eine besonders intrigante Intelligenz, die sogar viel gefährlicher und heimtückischer ist.
Diese Doppelfolge ist meiner Ansicht nach wirklich das Beste aus der kompletten Serie und reißt mich jedes Mal mit. Sie spielt mit Zweifeln über sich, über die Menschheit, über die Welt, aber auch mit der Unausweichlichkeit und der Angst vor dem Tod. Natürlich ist sie nicht vollkommen hoffnungslos, denn immerhin ist es eine Mädchen-Serie - shojo. Die Hoffnung muss man aber gerade in dieser Folge absolut zwischen den Zeilen suchen, um nicht vollkommen frustriert am Ende da zu sitzen. Aber um so besser arbeitet gerade diese Folge auf das große Final der Serie hin. Meiner Ansicht ist diese Doppelfolge nach ein Meisterstück der Magical-Girl-Folgen. Leider ist sie vermutlich nur richtig wert zu schätzen, wenn man die Charaktere bis dahin durch die 1. Staffel ein wenig besser kennen gelernt hat und auch die zugrundeliegenden Themen - ob jemand vollkommen unbeflecktes das kann, weiß ich nicht.
Wednesday, July 23. 2008
Ich weiß, ich schreibe derzeit sehr viel über meine momentane Anime-Lieblings-Serie "The Melancholy of Haruhi Suzumiya", aber sie lässt mich einfach nicht mehr los und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fallen mir Kleinigkeiten auf, die so ungeheuer spannend sind. Wie beispielsweise...(Spoiler-Cut)
Continue reading "Everything I do..."
Saturday, July 19. 2008
 Ich habe einen neuen Anime-Geheimtipp, der aber schon seit längerem zu vermuten war. Gestern haben Marc und ich aber im letzten Rutsch die komplette 1. Staffel "The Melancholy of Haruhi Suzumiya" geschaut und ich kann nur sagen: Super! Magical-Girl? Nein! Sci-Fi-Serie? Nein! Postmodern? Ja! Die Serie ist - wie auch schon erwähnt - gelebter Post-Strukturalismus, gelebte Dekonstruktion. Das spricht mich als bekennenden Post-Strukturalisten natürlich besonders an und begeistert mich um so mehr, dass es das nun auch in einfach zugänglicher Pop-Kultur gibt.
Der Post-Strukturalismus findet sich eigentlich in allem wieder, sowohl in Inhalt, wie auch in der Form, denn die Serie ist falsch gesendet worden und die Folgen demnach durcheinander, wodurch man das Ende der 1. Staffel ungefähr in der Mitte sieht und die Mitte am Ende (wobei das das eigentliche Ende sogar ist). Außerdem ist die Serie eigentlich eine "Unknown Armies"-Serie. Klingt komisch, ist aber so und ich denke, jeder, der von "Unknown Armies" begeistert ist, wird auch diese Serie lieben, denn sie erinnert mich in so einigen Aspekten an dieses wirklich grandiose Rollenspiel.
Continue reading "What if God was one of us"
|
Comments
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.
Mon, 17.11.2008 18:52
Was ein deutsche Vizejugendmann ist kann ich mir vorstellen, aber was ist ein Schtsmeister? (SCNR)
Fri, 14.11.2008 12:49
Ja, können wir gerne schauen mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt. Wir sind wohl wieder zwischen den Jahren unten in [...]
Fri, 14.11.2008 10:50
Ich muß mal schauen, momentan haben wir noch keine großen Pläne gemacht. Evtl die Turniertage und das avarische [...]
Fri, 14.11.2008 09:53
Dimo! Ich musste häufiger in letzter Zeit mal an dich und die anderen Nebellegendler denken. Dieses Jahr ist es leider [...]