Sunday, August 10. 2008
Davon habe ich nur gehört, kann aber nicht mit entsprechenden Links dienen und nehme es aber mal als gegeben hin: Bei "Dr. Horrible" wurde von diversen Leuten wohl bemängelt, dass Penny eine so unglaublich schwache Frauenfigur sei und das wäre ja oh-so-schlimm. Ist es das wirklich? Nur weil es bei Joss Whedon normalerweise starke Frauenfiguren gibt? Und ist das dann direkt Chauvinismus, wenn eine schwache Frauenfigur drin vorkommt? Wenn alle Frauenfiguren starke Frauenfiguren wären und keine einzige schwache vorkommen würde, wäre das auch nicht besser, denn das wäre im Prinzip genau der gleiche Se*ismus. Aber das ist für viele Pseudo-Feministen natürlich egal. Da wird dann lieber kräftig "man" in "frau" umgewandelt und aus "Leser" plötzlich "Leser/innen" gemacht.
Zunächst einmal dürfen in solchen Sachen (ich nenne die mal ganz lapidar "Kunst" - ohne Diskussion drumherum) alle möglichen Charaktere drin vorkommen. Nur weil ein Werk einen bestimmten Charakter mit sich bringt, wird der Charakter noch lange nicht verherrlicht. Da ist übrigens die Wechselwirkung häufig eher zwischen Leser und Werk zu suchen und nicht zwischen Autor und Werk, denn letzterer interessiert recht wenig. Wieso auch? Das Werk ist viel spannender. Beispielsweise bei "Dr. Horrible" kann man sowieso ganz schnell sagen, dass Penny eben auch gerade für ihre Schwäche und ihre Oberflächlichkeit vom Drehbuch bestraft wird - sie muss sterben. Sie stirbt zwar sicherlich nicht nur deswegen, aber schon allein mit diesem sehr simplen (meiner Ansicht nach zu simplen) Argument kann man diese ganzen Pseudo-Feministen ganz einfach in die Leere laufen lassen.
Aber das hat bestimmt sowieso schon irgendwo jemand darauf geschrieben; ist schließlich nicht so, als ob diese Gedanken besonders weit hergeholt wären. Das ist schon recht naheliegend, aber wenn man was zu meckern bekommt, ist manchen Leuten wirklich nichts zu dumm - gerade Pseudo-Feministen glänzen hier gerne und bringen dadurch den gesamten Gender-Studies-Komplex in Verruf.
Monday, August 4. 2008
Marc hat eine tolle Neuigkeit: Man kann nun "Dr. Horrible" wieder kostenlos online anschauen - komplett. Super! All jene, die es also verpasst haben, schaut euch das Joss Whedon Superschurken-Musical an. Es lohnt sich - wirklich.
Thursday, July 17. 2008
Heute habe ich wieder nicht wirklich viel Zeit, dennoch möchte ich auf den 2.Akt von "Dr. Horrible's Sing-Along Blog" hinweisen, den man seit heute bis Sonntag noch online sehen kann. Marc hat es gut umschrieben, daher gibt es von mir auch sonst nicht mehr viel dazu zu sagen. Außer vielleicht, dass ich Neil Patrick Harris einfach klasse finde; ich könnte mir allein seine Mimik stundenlang anschauen - grandios gespielt! Und Felicia Day ist einfach unglaublich knuffig. Nathan Fillion natürlich nicht zu vergessen, der - wie erwartet - großartig spielt und bei dem man wirklich jede Minute merkt, wieviel Spaß ihm doch das Schauspielern macht. Große Dialoge, großes Drama, große Musik, große Gefühle - 2. Akt ansehen - jetzt!
Tuesday, July 15. 2008
Ein wenig aufgeregt bin ich schon. Es ist die Aufregung, wie wenn man Kino organisiert und einen Film empfohlen hat - zumindest geht es mir dann so, dass ich mich in einer Art "Verpflichtung" oder "Schuld" fühle, dass dann der Film auch gut werden muss; fast als ob man den Film selbst gedreht, geschrieben oder geschauspielert hätte. Das ist ganz schön ätzend, denn das führt dazu, dass ich während dem Film dann zu sehr auch auf meine Begleiter achte als auf den Film. Eigentlich eine recht blöde Eigenart, die einem schon einen Film vermiesen kann, vor allen Dingen, wenn man ihn den falschen Leuten empfiehlt, die dem Film sowieso keine Chance geben; sowas macht mich dann rasend. Daher versuche ich, solche Sachen immer ein wenig von mir weg zu schieben, denn diese Verantwortung macht keinen Spaß. Dennoch gibt es eben Filme oder Momente, in denen ich nicht umhin komme, dennoch solche Empfehlungen zu machen oder jemanden zu drängen, einen gewissen Film zu schauen.
Ähnlich geht es mir nun mit "Dr. Horrible's Sing-Along Blog". Natürlich hat "Dr. Horrible" bei vielen schon einmal einen schlechten Start, denn unverständlicherweise haben viele Leute etwas gegen Joss Whedon - "Buffy" war ja schon immer grottig und "Angel" sowieso, "Firefly" kennt dann auch niemand und wenn man nochmal nachfragt, ob auf Deutsch gesehen wurde, wird dies meist bejaht. Aber darüber habe ich schon einmal mein Leid geklagt. Jetzt könnte ich einfach sagen: Selbst dran blöd und euer Verlust, wenn ihr Joss Whedon keine Chance gibt. Und dennoch pfupfert mich das immer, macht micht wütend und rasend aus so einer gewissen Hilflosigkeit heraus, weil es einfach ungerecht ist und man dennoch nichts dagegen machen kann. Denn ich kann das nicht einfach ignorieren.
Um so nervöser bin ich wegen "Dr. Horrible", denn das habe ich nun auch überall verbreitet und erzählt in großer Vorfreude und das obwohl ich natürlich noch nichts wirklich darüber weiß. Das macht mich auch um so nervöser. An sich bin ich felsenfest davon überzeugt, dass Joss mich nicht enttäuschen wird und das sage ich nicht aus reiner, fanatischer Fanboy-Haltung, sondern durchaus mit meiner üblichen selbstkritischen Eigen-Reflektion. Dennoch: Es kann schließlich immer sein, dass auch ein Genie wie Joss mal daneben greift. Und wenn ich dann schon von manchen so Erwartungen höre wie "Wird das ein Hancock-Look-alike?", dann denke ich mir, dass die Leute doch einfach mal den Brief von Joss Whedon lesen sollen, den ich jedem ans Herz gelegt habe, wenn ich von "Dr. Horrible" erzählt habe, denn dort steht alles drin. Trotzdem befürchte ich, dass die Erwartungen leicht falsch sind, obwohl man eigentlich nicht deutlicher werden kann. Diese Scheuklappen und auch teilweise wirklich Dummheit und Faulheit tragen noch mehr zu meiner Nervosität bei, denn das ist kein guter Nährboden. Ich befürchte also, dass "Dr. Horrible" ein ähnliches Schicksal erleiden wird wie "Buffy", "Angel", "Firefly" - ein unterschätzter Genie-Streich, den nur eine Hand voll wirklich erkennt, weil nur eine Hand voll der Sache wirklich eine Chance gibt.
Heute ist es dann also soweit. Eben bin ich schon einmal auf die Seite gegangen und konnte auch den 1. Akt schon anklicken, aber da kam nichts und ich bekam eine Meldung, dass ich meine Internet-Verbindung noch einmal überprüfen solle, weil das Video nicht übertragen werden konnte. Allerdings glaube ich nicht, dass es an meiner Internet-Verbindung liegt, sondern vermutlich einfach nur daran, dass es noch nicht frei geschaltet ist. Da ich sowieso demnächst weg muss, werde ich es einfach heute Abend noch einmal probieren - in Amerika laufen die Uhren schließlich ein wenig anders. Von daher noch kein Grund zur Sorge. Die Nervosität steigt natürlich dennoch weiterhin.
Monday, July 14. 2008
Morgen ist es soweit: " Dr. Horrible's Sing-Along Blog"! Morgen also: Auf die URL gehen, angucken, glücklich sein! Ich freu mich jedenfalls jetzt schon und bin ganz gespannt.
Wednesday, July 2. 2008

Das kennen sicherlich schon einige von euch, dennoch muss ich das bloggen als bekennender Whedonist, denn das hier habe ich eben bei Herr Herr Wheaton (nein, das ist ein anderer Name - t/d) gefunden: Den Trailer zu " Dr. Horrible's Sing-Along Blog". Ich weiß nicht genau, worum es geht, ich muss es auch nicht wissen. Ich habe nur ein paar wirre Fakten: Super-Bösewicht, der sich anscheinend nicht traut, seinen Schwarm anzusprechen; Nathan Fillian; Joss Whedon; Musical - gekauft! Wie manch einer vermutlich weiß, ist Joss Whedon einfach eines meiner großen, wenn nicht sogar das größte Vorbild - ein post-modernes, multi-mediales Genie.
Das Ganze soll wohl auf dieser Web-Site ab 15. Juli in kleinen Happen fast täglich veröffentlicht werden. Die 1. Episode am 15. Juli, die 2. Episode am 17. Juli und die 3. Episode am 19. Juli - online, kostenlos. Am 20. Juli wird alles runter genommen. Die älteren Episoden werden dann später für einen kleinen Obelix zum Download angeboten und irgendwann wohl auch als DVD. Das Alles könnt ihr viel besser geschrieben vom Herrn Whedon (d/t) hier lesen. Das Ganze ist wohl während dem Autoren-Streik geschehen (was die für manchen vielleicht merkwürdige kleine Geschichte über den Wald und die Walk-Könige ist). Und ich möchte mich dem Appell von Joss anschließen: Superschurken-Musical von Joss Whedon! Gucken! 15./17./19. Juli! Und dann den kleinen Obelix zum Download bezahlen und so eine Vision ermöglichen!
Ach ja, und ich kann nur jeden aufrufen, das hier von Joss zu beherzigen: "Spread the word. Rock some banners, widgets, diggs… let people know who wouldn’t ordinarily know." Damit habe ich meine (erste) Blog-Schuldigkeit hier getan, werde es sicherlich im wirklichen Leben dort draußen noch weiter machen und werde bei Gelegenheit auch hier nochmal auf die erste Episode hinweisen. Und falls ich es vergessen sollte, dann erinnert mich bitte daran, denn ich bin bei sowas so fürchterlich schusselig - danke. Und auch wenn ihr selten bloggt, dann bloggt wenigstens in einem klitzekleinen Beitrag hierüber und memt mit.
Wednesday, February 27. 2008
Vor einiger Zeit war ich recht schadenfroh und heute habe ich wieder gehört, dass "Wonderwoman" wohl nun auf recht kühlem Eis gelagert wird; ich bezweifle, dass sie noch einmal auftauen wird. Ähnliches habe ich heute über den "Justice League"-Film gehört. Es gibt also doch noch Gerechtigkeit und Gutes auf dieser Welt, denn vor beidem hatte ich Angst: Ein "Wonderwoman"-Film ohne Joss Whedon und ein "Justice League"-Film, der den Nolan-Batmans reinpfuscht.
Für den 3. Teil hat Nolan auch schon anscheinend Pläne: Two-Face, der schon in "Dark Knight" angeschnitten werden soll - weiß sicherlich schon jeder, aber bis heute Mittag war mir das unbekannt. Two-Face ist zwar nun nicht wirklich einer meiner Lieblings-Helden, aber nach "Batman Begins" bin ich da schon recht zuversichtlich, dass das trotzdem cool werden kann. Und Nolan selbst scheint wohl auch noch nicht so recht ans Aufhören zu denken mit den Batman-Filmen; hoffen wir, dass ihm kein Whedon passiert und ihm mittendrin entweder Sendezeit (unwahrscheinlich im Kino) oder Budget abgedreht werden.
Friday, November 30. 2007
Mittlerweile habe ich auch den Buffy-Comic The Long Way Home fertig gelesen; der erste Buffy-Omnibus der 8. Staffel und somit die ersten 5 Issues. Momentan bin ich noch ein wenig zwiespältig, was ich auch dann gleich erklären will. Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden und es hat Spaß gemacht. Für 10 Euro ist es auf jeden Fall den Preis wert. Im Folgenden werde ich einmal wieder keine Rücksicht auf Spoiler nehmen - ihr seid also gewarnt.
Continue reading "The Duchess of Buffonia"
Tuesday, October 30. 2007
Ein hämisches Grinsen konnte ich mir hierbei nicht verkneifen. Zuerst lassen sie Joss Whedon nicht machen, wie er will und dann stirbt das Projekt gemütlich vor sich hin. Dabei wäre Joss Whedon vermutlich einer der wenigen, die Wonder Woman zu einer vernünftigen Film-Comic-Figur gemacht hätten. Denn hey, starke Frauen-Figur + Joss Whedon - wie kann man nur so dämlich sein, Joss Whedon sowas nicht machen zu lassen? Und dann das auch noch so vergammeln zu lassen. Ich gebe zu, ich finde Wonder Woman an sich sehr langweilig. Aber ich bin sowieso eher Marvel-Fan als DC-Fan. Doch mit Joss hätte das wirklich was werden können.
Was mich aber auch ganz schön beunruhigt, sind die Kommentare in dem Blog-Eintrag über einen "Justice League"-Film. Da haben ein paar der Kommentare schon recht: Wann lernen die Leute es endlich mal, dass "mehr Helden" einen Film nicht automatisch besser machen? Das haben wir an Batman & Robin gesehen, wobei es da nicht nur "mehr Helden", sondern auch "mehr Schurken" war. Das haben wir an X-Men 3 gesehen, der besonders in der zweiten Hälfte äußerst enttäuschend war. Das kann eigentlich nur in die Hose gehen, vor allen Dingen, weil ich mir vorstellen kann, dass der alleinige Gedanke war, dass man da mit mehr Helden auch mehr Kohle rausholen kann. Tolles Ding! So professionell geht es da anscheinend zu bei den Comic-Verfilmungen. Schon traurig irgendwie. Da würde ich mir echt ein wenig mehr Hirnschmalz erhoffen. Aber wer weiß? Vielleicht wird es doch noch was. Ich bleibe aber skeptisch, denn ich ahne Schlimmes.
Sunday, July 15. 2007
Ich bin es ja mittlerweile gewohnt, dass man immer blöd angesehen wird, wenn man sagt, dass man " Buffy" toll findet, oder " Angel" oder " Firefly" - wenigstens hat "Firefly" den Vorteil, dass die meisten einen dann anschauen, als ob man etwas vom Pferd erzählt. Streng genommen stimmt das ja auch bei dem Western-Sci-Fi, aber das ist dann nur ein niedliches Wortspiel am Rande. "Buffy" und "Angel" haben leider den Nachteil, dass bereits der Titel irgenwie derart negativ in den Köpfen vieler Leute behaftet ist, dass es irgendwie traurig ist.
Man muss es ja nicht wirklich toll finden, aber man müsste doch wenigstens die handwerklichen Qualitäten anerkennen; und das ist, was mich so frustriert. Mir ist es doch auch möglich, "Matrix" doof zu finden, aber anzuerkennen, dass es ein handwerklich guter Film ist. Und auch da kann ich anerkennen, dass es ein Film ist, der Leuten eben gefällt, die das Genre mögen und ein Film ist, der wichtig war, dass er gemacht wurde. Ich muss ihn nicht mögen oder toll finden, aber die Größe sollte ich doch wenigstens haben, um dies dem Film zuzugestehen. Wieso können das viele nicht? Und wieso muss "Buffy" so häufig darunter leiden?
Continue reading "The hardest thing in this world is to live in it"
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Comments
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.
Mon, 17.11.2008 18:52
Was ein deutsche Vizejugendmann ist kann ich mir vorstellen, aber was ist ein Schtsmeister? (SCNR)
Fri, 14.11.2008 12:49
Ja, können wir gerne schauen mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt. Wir sind wohl wieder zwischen den Jahren unten in [...]
Fri, 14.11.2008 10:50
Ich muß mal schauen, momentan haben wir noch keine großen Pläne gemacht. Evtl die Turniertage und das avarische [...]
Fri, 14.11.2008 09:53
Dimo! Ich musste häufiger in letzter Zeit mal an dich und die anderen Nebellegendler denken. Dieses Jahr ist es leider [...]