Tuesday, November 18. 2008
Vor fast einem Jahr habe ich das erste Mal von dem Dragonball-Film gehört und nun habe ich den ersten Trailer gesehen - zumindest hoffe ich, dass der Trailer kein Fake war, wie so viele Trailer, die da derzeit auf YouTube rumgeistern. Scheinbar ist 2009 angepeilt. Die Kommentare bei dem Trailer sind einmal wieder witzig. Natürlich kann man nicht wissen, wie es wird, aber: Ich freue mich und bin gespannt.
Monday, November 17. 2008
Der MDR ist ja schon ganz schön schlecht und das wusste man auch schon vor Kalkofe. Aber (behold!): Die Lümmel von der ersten Bank! Boah! Den habe ich als kleines Kind geguckt Freitag abends nach der Turnstunde, während meine Eltern weg waren und fand den so witzig! Mittlerweile finde ich den sicherlich nicht mehr wirklich witzig, aber ich werde da schon gerade ein wenig nostalgisch. Hach ja ...
Monday, November 17. 2008
Gerade läuft - einmal wieder - "James Bond - Leben und sterben lassen" im NDR; das ist eigentlich nicht bemerkenswert. Bemerkenswert ist aber, dass ich ihn in den letzten 4 Monaten sicherlich mindestens 6 Mal in irgendwelchen Ersten, Zweiten und Dritten gesehen habe. Der scheint wirklich ständig zu laufen. Nicht, dass er schlecht wäre. Er hat irgendwie was. Als Kind fand ich ihn zutiefst gruselig und mittlerweile finde ich ihn sehr amüsant und stimmungsvoll; obwohl es einer der Roger-Moore-Bonds ist. Ich mag zwar durchaus Roger Moore als Bond, aber Sean Connery gefällt mir da schon besser.
Ich kann jetzt natürlich nicht genau nachvollziehen, auf welchem Programm er nun zum wievielten Male lief, aber ich bin mir absolut sicher, dass er derzeit ständig läuft. Wieso? Das weiß ich nicht. Natürlich kann es sein, dass dank des neuen Bonds auch die alten Bonds ständig wiederholt werden. Aber wieso sehe ich dann ständig "Leben und Sterben lassen" und nicht auch mal "Goldfinger" oder "Diamantenfieber"? Wieso immer diesen einen Bond? Als ob es keinen anderen Bond gäbe. Und ich bezweifele, dass es einfach nur Zufall ist und ich die ganzen anderen Bonds ständig verpasse. Der läuft ... ständig ... überall. Das macht es fast schon ein wenig gruselig.
Thursday, October 30. 2008
"Hellboy 2" ist ein durch und durch ordentlicher Film, der mir viel Spaß gemacht hat. Er ist nicht zu vergleichen mit "Dark Knight", schon eher mit "Iron Man", aber auch das ist kein fairer Vergleich, denn wie auch seine Protagonisten ist auch der Film selbst - anders. Ich kenne die Hellboy-Comics nicht, aber mir hat schon der erste Teil Spaß gemacht und der zweite Teil machte sogar noch einen Ticken mehr Spaß. Sehr schön erzählt.
Es ist nicht so, dass man großartig überrascht über das Ende ist, man ahnt es schon irgendwie, wie sich die Sachen entwickeln können, aber es muss nicht jeder ein Shyamalan sein und bei Del Torro wirkt es auch nicht so, als ob er das wirklich wolle, denn auch der phänomenale " Pan's Labyrinth" hat sogar das Ende direkt vorweg genommen. Es geht nicht um überraschende Wendungen, es geht darum, eine Geschichte angenehm und mitreißend zu erzählen und das kann der Film.
Der Film wäre sicherlich eine großartige Inspirations-Quelle für das alte "Changeling: The Dreaming" und spätestens seit dem Film hätte ich es auch kapiert. Die Elfendarstellung gefällt mir außerordentlich gut und der Hauptdarsteller wäre auch eine ideale Besetzung für einen Illidan gewesen. Die Masken und Figuren sind wieder eine großartige Auslese des kreativen Geistes, den bisher alle Del-Torro-Filme atmen und einen nur staunen lassen. Doug Jones ist auch einmal wieder großartig und spielt sogar mehrere Rollen (an seiner Gestik sollt ihr ihn erkennen). Die emotionalen Momente haben mich sehr bewegt, sowohl die um Abe Sapien als auch die Momente mit den verkannten Weltrettern.
Einziger Kritikpunkt (einmal wieder): Die Synchronisation. Insgesamt wirkt sie ordentlich, doch bei Abe Sapien war sie meiner Ansicht nach einmal wieder gruselig. Schon beim 1. Teil hatte ich bei Abe die C3P0-Assoziation, denn die abgehackten Handbewegungen und die Stimme erinnerten zu sehr an den goldenen Blechkasten aus "Star Wars". Während Abe im Englischen eher emotionslos, über den Dingen stehend und allwissend wirkt durch seine Stimme, wurde im 1. Teil der Charakter allein durch die Synchronstimme vollkommen verändert - er wirkte nervös und ängstlich. Meiner Ansicht nach ist das Problem auch wieder bei Teil 2, weswegen ich mich auf die DVD freue und mir dann nur noch die englische Version anhören werde; einen deutschen Abe Sapien will ich mir wirklich nur antun, wenn ich es muss. Meine Frau meinte, dass die Stimme diesmal nicht ganz so schlimm wäre, wie in Teil 1, aber ich muss gestehen - ich fand sie noch genauso schlimm.
Ich wiederhole mich einmal wieder: Wenn ich jemandem zutraue, das vollkommen überschätzte "At the Mountains of Madness" zu verfilmen, dann einem visuellen und visionären Genie wie Del Torro - nur ihm! Ich mag "At the Mountains of Madness" nicht. Ich liebe Lovecraft und natürlich hat "At the Mountains of Madness" ganz große Momente und einfach geniale Passagen. Dennoch ist dies meiner Ansicht nach die überschätzteste Geschichte Lovecrafts. Aber ein Del Torro könnte einen wirklich genialen Film daraus machen, der den Film zu einem meiner Lieblingsfilme machen könnte, obwohl ich ein sehr zwiespältiges Verhältnis zur Vorlage habe.
Spoilercut
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Saturday, October 25. 2008
Ich war vorgestern mit meiner Frau in "Krabat". Ich gehörte wohl zu den Kindern, die "Krabat" nie gelesen haben, daher ging ich sehr unbefangen in dem Film. Der Film war in Ordnung, hat mir sogar ganz gut gefallen, hatte aber so ein paar typische Krankheiten, die ich schon häufiger bei deutschen Filmen hatte (besonders bei deutschen Komödien - ja, ich weiß, das war keine Komödie); wobei ich noch nicht einmal sicher bin, ob es wirklich eine deutsche Produktion war.
Der Film war sehr stimmungsvoll, hatte schöne Bilder und eine extrem spannende Atmosphäre. Ein wenig störte mich dann aber doch dieses Bemühen um "authentischen Dreck" - so wirkte es zumindest auf mich. Ebenso störte mich dieses Fischen nach Zitaten. Es wirkte, als ob der Film an manchen Stellen besonders bedeutsame und sehr tiefsinnige Sätze zum Besten gab, nur damit sie zitiert werden können. Es war ein wenig wie bei vielen deutschen Komödien, in denen nach einer Pointe erst einmal Stille ist, damit man besonders intellektuell den Witz erst einmal wert schätzen kann, bevor man dann amüsiert schmunzelt. Es wirkte sehr gestenreich und phrasendreschend in diesen Momenten. Das störte mich schon seit längerem bei deutschen Komödien und bei dieser Nicht-Komödie störte es mich auch.
Das alles wäre noch zu einem gewissen Teil nicht tragisch gewesen, richtig schlimm war aber die Kampf-Szene im Dorf. Ich frage mich, wer sich dabei dachte: "Wir machen jetzt einen besonders metaphorischen Kampf und dazu benutzen wir auch eine andere Kamera-Führung: Total verruckelt, abgehackte Bilder, so dass man gar nichts mehr erkennt. Als tiefsinniges Bild und lehrreiche Metapher, wie bei so einem Kampf die Seele aus dem Körper geruckt wird." So machte es zumindest auf mich den Eindruck. Es wirkte nicht passend zum Film, denn der Restfilm hatte nichts von dieser Art, aber gerade durch diese Kamera war der Kampf extem unerträglich geworden. Ja, ich weiß - das war sicherlich der Effekt, den man erreichen wollte. Super ... ich fand es dennoch Mist.
Ansonsten war der Film aber wirklich nett anzusehen, moralisch war er sehr spannend, die Charaktere waren nett, auch wenn einige wohl leider zu kurz kamen und allen, die sich über dieses oder jenes aufregen, das im Buch ja ganz anders war, möchte ich diesen alten Blog-Eintrag von mir empfehlen, denn dann muss ich mich nicht mehr wiederholen. Egal, wie es beim Buch ist, der Film ist eine nette Parabel über Einsamkeit, Macht, Verantwortung, Zwietracht und Freundschaft.
Wednesday, October 15. 2008
Ursprünglich war es ein Kommentar, nun wäre es zum trackback geworden, wenn bei Supersized endlich mal die trackbacks funktionieren würden. I defy you stars! So gibt es eben "nur" einen Link zum Marc rüber auf einen tollen pseudo-intellektuellen Artikel über eines meiner Steckenpferde: Pop-Kultur. Und da dieses ganze sowieso eines meiner häufigsten rant-Themen ist, bekommt es hier auch dann doch noch einmal einen eigenen rant-Eintrag. Marc will in keinen nerdrage verfallen, der unglaubliche Holk kann aber nicht anders.
Ich mag Pop-Kultur, ich liebe Pop-Kultur. Und ich liebe es, wenn man damit anspruchsvoll umgeht, wenn man durchaus Tiefe erkennt in dem, was unterhält. Denn nichts Anderes ist die Klassik und der Kanon von gestern und heute. Eine " Coquette" war früher Unterhaltungsliteratur und gilt heute als hohe Literatur. Ein " Wieland" war früher ein Kassenschlager und vermutlich sogar Trivial-Literatur - die Zeit hat es in den Kanon der lesenswerten Literatur geholt. Und spätestens seit Andy Warhol wissen wir, wie das so mit Kunst und Fälschung aussieht und dass "Kunst an sich" sich sehr schwer tut mit dem "an sich", denn "Kunst" ist ein mindestens ebenso schwieriger und schwammiger und hierarischer Begriff wie " Genre". Bei "Kunst" sind sich dessen viele Leute wenigstens ein wenig mehr bewusst.
Vielleicht ist das der gleiche Autor, der einmal in der ZEIT (ja, ich bin überzeugter ZEIT-Leser) einen unsäglich schlechten Artikel über Star Wars geschrieben hat, in dem ein pseudo-intellektueller Bezug zu Ödipus gemacht wurde und dass es ja eigentlich klar wäre, dass (SPOILER!) Darth Vader der Vater von Luke sei, denn das Wort hätte schließlich unwahrscheinliche Ähnlichkeit mit "Vater", also "Darth Vater" sozusagen. Das war der Moment, in dem ich den Kaffee über der Videotheken-Theke morgens verteilte und mir unsagbar schlecht wurde bei so viel aufgeblasener Augenbraue. Das war mit einer der pseudo-intellektuellsten Artikel, die ich jemals gelesen habe neben der Rezi über "Fluch der Karibik 3" im Spiegel-Online - und nun der von Marc verlinkte Artikel. Kann man nicht so etwas eine Journalisten-Sperre fordern? Ja, ja, ich weiß, Zensur böse. Mir geht es hier auch nicht darum, Meinungen tot zu machen, sondern eher sowas, wie: "Mit Alkohol im Blut darf man kein Auto fahren."
Bei sowas fühle ich immer - the Rage. Und man sollte mich eben nicht hunrgig machen. Man würde mich nicht mögen, wenn ich hungrig bin. Also sollten auch die ganzen blödsinnigen Pseudos einfach mal aufhören über Pop-Kultur zu schreiben, wenn sie keine Ahnung haben. "Ich brauche keine Nordsee, ich kann mir im Rewe auch selbst Käpt'n Iglo kaufen." Saubere Argumentationsführung, Herr Kopp. Ich hasse es, wenn Pseudo-Intellektuelle über Pop-Kultur schreiben, denn die können das selten. Das kann nur in die Hose gehen - oder in die Augenbraue. Man muss Pop-Kultur nicht toll finden, man muss auch nicht immer alle Filme toll finden, die ich toll finde - wirklich nicht. Aber man sollte einfach mal ein paar Meter weiter nachdenken, als die eigene Kritikerprofilierungssucht bei vielen zulässt. Ich mag Episode 3 auch nicht; ich finde Episode 3 sogar richtig mies. Also so richtig, absolut mies, dass ich mir den nie mehr anschauen will - und ich bin/war einmal großer Star Wars-Fan. Aber, was diese Leute da oben schreiben, erst der Zeit-Artikel, nun dieser Kopp, da steigt mir echt die Galle hoch, trotz des absolut vergeigten Episode 3. So viel aufgeblasener Dünnsinn...
Saturday, October 4. 2008
Es gibt manchmal wirklich dämliche Film-Poster und manchmal gibt es wirklich gelungene Poster. Hier einmal ein paar, die mir die letzte Zeit aufgefallen waren:
 Dieses Poster ist einfach faszinierend. Erst sehr spät war mir aufgefallen, dass da eigentlich kein Gesicht drauf zu sehen ist. Und der Film ist sogar noch mit Sandra Bullock, die ich ziemlich mag und an sich klingt der Film auch ganz spannend. Gehört jedenfalls zu den Filmen, die ich mir schon seit längerem einmal ansehen wollte, der aber bisher leider immer gegenüber anderen Filmen verloren hat. Sehr schade.
Auch ein ungeheuer faszinierendes Bild gibt es bei dem Remake des Eastern-Horror "The Call". Anfangs dachte ich, die Augen sehen irgendwie verstörend aus mit diesen komischen Pupillen, bis ich dann einmal genauer hinsah. Hat mir ungeheuer gut gefallen. Der Film selbst ist übrigens eher - naja. Ich hatte "The Call" mir einmal angesehen, weil ich hier im Blog bei der Google-Suche mal die witzige Suche "Verstehe das Ende von 'The Call' nicht" hatte, die zu einem alten Blog-Eintrag von mir wohl geführt hat. Da dachte ich mir: Dem Sucher kann sicherlich geholfen werden und dazu mache ich einen eigenen Blog-Beitrag. Naja, den Blog-Beitrag gab es dann nie, denn ich sah den Film - zugegebenermaßen nur nebenbei beim Farmen - und beim Ende dachte ich mir auch: "Hmmmm, jaaaaa." Es war nun nicht wirklich schwer verständlich, aber ich fand es zu wirr, um das irgendwie dann richtig erklären zu können. Es machte schon Sinn, aber war ... merkwürdig; das hat mich ein wenig an das Ende von "The Ring - Spiral" erinnert, der ja bekanntermaßen floppte und dann den "The Ring 2" erzeugte, nach dem Motto "'The Ring - Spiral' war nie passiert . Das Remake habe ich mir letztens dann auch einmal angesehen und das hat dieses merkwürdige Ende dann komplett ausgeblendet. Vermutlich zu recht.
 Zu guter Letzt noch ein Bild von einem Film, den ich nicht gesehen und den ich mir wohl nicht ansehen werde, bei dem ich das Bild aber auch sehr gelungen und hübsch fand. Da habe ich auch erst einmal eine Zeit lang gebraucht, bis mir bewusst wurde, aus was das Bild da nun genau besteht, denn ich sah die ganze Zeit nur Pilze - witzigerweise sah ich hier erst später den Totenkopf. Ob das irgendwelche psychologischen Rückschlüsse zulässt? Ja, ich mag Pfifferlinge einfach. Was mich auf die Idee bringt, dass ich mal demnächst wieder irgendwas mit Pfifferling-Sauce machen könnte. Hmmmm, lecker!
Tuesday, September 23. 2008
Man muss ja schon sagen, dass die frühere Werbelandschaft einfach besser war. Na gut, sie war nicht immer besser. Aber da gab es beispielsweise so tolle Spots wie diese Allianz-Werbung, die hat sogar was Versöhnliches, oder auch die andere Allianz-Werbung, bei der ein Kleinwagen durch ein italienisches Dorf fährt und volle Kanne in einen Tomatenstand kracht - am Ende gibt (dank Allianz) für jeden Tomatenbrote. Das fand ich ganz tolle Werbespots und wenn man die mit den heutigen Versicherungs-Spots vergleicht, dann wird in den heutigen wirklich nur Angst gemacht und zwar so richtig. Klar, auch in den alten Werbespots wird gezeigt, wann man das brauchen könnte. Aber im Vergleich zu den heutigen Werbespots ist das wirklich äußerst harmlos und sogar einfach nett gemacht.
Aber es kam nicht von ungefähr, dass ich früher als Kind gerne Werbung geschaut habe und zu meinen Eltern immer sagte: "Eine Werbung noch." Da gab es auch nette Zwischenspieler. Ich glaube, die gibt es zum Teil sogar immer noch mit dem Otto beispielsweise, aber zum Großteil sind diese Einspieler doch verschwunden. An was ich mich letztens erst wieder erinnerte mit meiner Frau zusammen, waren Äffle und Pferdle. Ich weiß nicht mehr, wie wir drauf kamen, aber meine Frau ist ja Schwäbin und sagte irgendwann dann "...Äffle und Pferdle..." und ich hatte direkt das Bild der Beiden vor mir. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich die wirklich "Äffle und Pferdle" und nicht "Affe und Pferd" nannte.
Einer jener Einspieler mit den Beiden war der Hafer und Bananenblues, den ich auch nach all den Jahren noch auswendig mitsprechen konnte. Ich wusste sogar jede Betonung und jede Dialekt-Stelle im Vorraus. Aber als Kind war mir anscheinend nicht bewusst, dass das Schwäbisch ist, was die Beiden da sprechen. Für mich war das ganz natürlich und gehörte einfach zu den Beiden. Allerdings habe ich diesen Einspieler auch noch gefunden, den ich noch von früher kannte und da habe ich witzigerweise das vom Affen am Schluss nicht verstanden; heute natürlich kein Problem mehr und damals war mir der auch der Witz der Situation nicht entgangen. Aber Kinder scheinen da einen recht spannenden Zugang zu Dialekten zu haben, wenn mir das nicht wirklich bewusst war damals.
Und zum Abschluss noch ein Video, das ich bei all dem Stöbern gefunden habe und ein Querschnitt durch die Werbung der 80er/90er zieht: Werbung der 80er und 90er und hier dann sogar nochmal mit Äffle und Pferdle von 1987.
Monday, September 22. 2008
Iron Man ist nun endlich auf DVD raus. Total super, ich freue mich tierisch drauf. Erschütternd fand ich dann aber den Artikel in der "VideoTipp" darüber, in der (ungefähr) stand: "Doch der Film ist nicht nur eine Superheldenverfilmung, denn er übt auch scharfe Kritik am Wettrüsten und der US-Außenpolitik." Nee, oder? Ja, ja, das Thema wird angeschnitten, aber das nun dem Film zu Gute zu halten und dies so richtig explizit herauszustellen, als ob es zentral wäre, finde ich schon ein wenig dreist.
Bitte nicht falsch verstehen: Mir hat der Film total gut gefallen und ja, natürlich - Wettrüsten böööööse! Aber da nun großartig "Gesellschaftskritik" dahinter zu vermuten, ist schon höchstgradig albern. Nur, weil man als Thema "Ooooh, Waffen bringen Menschen um!" drin hat, wird daraus keine vernünftige Gesellschaftskritik, denn diese Erkenntnis sollte nicht neu sein. Das war genauso, wie man ja auch gesellschaftskritisch war, wenn man eine Zeit lang nur "Waigel" gesagt hat und dann kicherte. Hat für mich aber dennoch nichts mit Gesellschaftskritik zu tun, gerade mal die BILD-Zeitung stichwortweise nachzukauen.
Das sind oberflächliche Stammtischphrasen, wenn man sowas für "Gesellschaftskritik" hält, denn "richtige" Gesellschaftskritik kann und sollte tiefgründiger und umfassender sein und auch zu einem gewissen Teil querdenken. Das hier hat aber nichts mit Querdenken zu tun. Das ist genauso, wie vor einiger Zeit plötzlich alle Leute die Energiespar-Lampen leer gekauft haben wegen neu aufgekommenen Umweltbewusstsein, aber keine Ahnung hatten, wann und wie sie tatsächlich sinnvoll sparend diese Lampen einsetzen könnten; auf der Toilette beispielsweise sind sie keine Einsparung, ebenso wie an jedem anderen Ort, an dem man nur kurz das Licht an hat. Mittlerweile ist das alles ja sowieso schon wieder vergessen.
Der Film will doch auch gar keine Gesellschaftskritik sein! Wenn man ihm das andichtet, tut man ihm absolut unrecht, lockt da die Highbrow-Leute rein, die dann nur die Nase rümpfen über "den Comic-Quatsch". Der Film ist ein solider Action-Film, der Spaß machen will und Spaß hat - nicht mehr, nicht weniger. Aber die "VideoTipp" war ja schon immer einfach nur bunteres Toiletten-Papier. Aber so Artikel können mich kleinen Choleriker schon ziemlich aufregen.
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Comments
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.
Mon, 17.11.2008 18:52
Was ein deutsche Vizejugendmann ist kann ich mir vorstellen, aber was ist ein Schtsmeister? (SCNR)
Fri, 14.11.2008 12:49
Ja, können wir gerne schauen mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt. Wir sind wohl wieder zwischen den Jahren unten in [...]
Fri, 14.11.2008 10:50
Ich muß mal schauen, momentan haben wir noch keine großen Pläne gemacht. Evtl die Turniertage und das avarische [...]
Fri, 14.11.2008 09:53
Dimo! Ich musste häufiger in letzter Zeit mal an dich und die anderen Nebellegendler denken. Dieses Jahr ist es leider [...]