Sunday, November 30. 2008
Ich bin zufrieden mit dem November; soweit wie jemand wie ich eben damit zufrieden sein kann. Dank des NaNoWriMos habe ich den Derleth-Artikel schon letzten Monat soweit fertig gehabt und hatte diesen Monat zum Korrigieren - kein großartiger Artikel, aber solide, den ich gerade rechtzeitig zur Deadline bei Frank eingeschickt habe. Die Arbeit an einem anderen Schreibprojekt habe ich jetzt auch wieder angefangen, nach der November-NaNoWriMo-Pause und dem Tod meines Vaters. Dann habe ich bis jetzt 53000 Wörter beim NaNoWriMo. Ob ich da heute noch was dazu schreibe, weiß ich nicht, denn nachher geht es Naxx-25 und da ich doch so einiges an Schreibarbeit diesen Monat hatte, bin ich da mit meinen Vorbereitungen noch ein wenig hinten dran. Und besonders stolz bin ich darauf, dass ich trotz des WoW-Addons nichts davon habe schleifen lassen.
Da sind natürlich auch einmal ein paar vertrödelte Tage dabei, da ist natürlich auch mal Blei im Hintern dabei gewesen - ohne Frage. Aber insgesamt sollte und kann ich mit dem Monat jetzt wirklich zufrieden sein, zumal ich den Eindruck habe, dass ich dank des NaNoWriMos einen extrem vernünftige und produktiven Arbeitsrhythmus bekommen habe. Schon allein das war NaNoWriMo wert, dass ich da mal ein wenig Rhythmus in mich kreativen Chaoten reinbringe. Und draußen scheint die Sonne - eine kalte Sonne, aber Sonne immerhin. Ist doch auch was Schönes. Da kann der Dezember anfangen und auch wenn ich da ebenso viel vor habe, bin ich guter Dinge, dass ich mit dem Rhythmus das gut hinbekommen kann. Wenn ich WoW-Addon überlebt habe, dann kann mich der Weihnachtsstress ja kaum aus der Bahn werfen.
Saturday, November 29. 2008
Die letzten zwei Tage habe ich gefaulenzt, was den Rest meiner NaNoWriMo-Novel anging - gerade einmal vielleicht 400 Wörter waren es, die ich geschafft habe. Ich kam irgendwie nicht weiter und habe wieder eine schwere Krise über Plot, Charaktere, Pacing und und und bekommen, wo ich dann überlegt habe, ob das wirklich alles Sinn macht.
Und wieder einmal kann ich nur sagen, wie inspirierend und erholsam es sein kann, einfach eine Nacht drüber zu schlafen. Ich habe heute Nacht schlecht geträumt - wie eigentlich immer. Aber heute war das absolut super, denn dadurch habe ich nun wieder eine neue Inspiration für meinen Roman bekommen, die ich nun schon einmal zum Ende hin einbaue und auf die ich dann auch den Rest des bisher geschriebenen im Dezember drauf umschreiben muss. Total super.
Jetzt habe ich mein altes Ende, das ich bisher im Kopf habe, ein wenig abgeändert und bin somit von einem (zwar sehr coolen) Stereotyp zu einem besseren Klischee gekommen, das vermutlich mehr Dramatik am Schluss verspricht. Außerdem war ich bisher überrascht, dass es bisher noch gar keine Beziehungsverflechtungen bei meinen Charakteren gab, aber die sind ab jetzt nun auch eingebaut und versprechen das Ganze dramatischer zu machen. Ich wollte eben schon fast "whedonesk" schreiben, aber das wäre sicherlich vermessen; dennoch vermute ich, dass diese neue Dimension in meinen Charakteren definitiv von meinem großen Idol inspiriert ist. Danke, Joss!
Jetzt lief es also gut, 2500 Wörter nur bis jetzt, aber jetzt mache ich mal Pause, denn gerade habe ich keine Lust mehr und will auch dann doch langsam mal "aufstehen".
Friday, November 28. 2008
Fast ein Jahr ist es her, dass ich davon geschrieben habe, aber nun hat es sich ganz heimlich selbst veröffentlicht, ohne dass ich es bisher mitbekommen habe. Leider bisher nur als UK-Import. Hm, hm, sehr schade und ich hatte da auf einen Kinogang gehofft. Schaue ich mir dann bei Zeiten mal genauer an. Sauerei, dass ich das nicht mitbekommen habe!
Thursday, November 27. 2008
Ich muss ja zugeben, dass ich mit Star Trek-Classics nicht so viel anfangen kann. Klar, früher habe ich sie auch geschaut, aber vielleicht doch ein wenig zu häufig und mittlerweile kann ich sie nicht mehr wirklich sehen. Mich hat "Next Generation" immer mehr fasziniert und auch anfangs "Deep Space Nine". Aber dass die Classics nun in einem neuen Film von Abrams aufgelegt werden, das hat mich erst einmal dezent gähnen lassen. Die Besetzungen sahen durchaus passend aus (besonders Spock), aber dennoch hat sich bei mir kein "Yay"-Gefühl eingestellt. Bis ich den neuen Star Trek-Trailer dazu gesehen habe, denn der macht tatsächlich Lust auf... mehr!
Es wird sicherlich viel Gejammer dazu geben: "Das ist kein Star Trek!" oder "Das sind nicht die Classics neu verfilmt! Das ist ganz Anders!" - Doch, doch und nein! Natürlich kann ich das alles noch nicht mit Bestimmtheit sagen, denn ich habe bisher nur den Trailer gesehen, aber das hier sind meine Hoffnungen. Doch, das ist ein Star Trek, so wie er sein könnte und damit auch näher am "richtigen" Star-Trek nämlich "Firefly" (au, ich weiß, das tat jetzt jedem Trekkie weh, aber das zu begründen wäre ein eigener Blog-Beitrag). Doch, das sind die Classics neu verfilmt und zwar eben "neu", das beinhaltet auch eine Änderung und nein, das ist nicht ganz anders, nur eben "neuer" und sowieso spielt er vor den Classics. Ich vermute, dass sich der neue Star Trek zu den Classics verhält, wie der Daniel-Craig-Bond zu den alten Bonds.
Ich habe nun schon viel Gejammer über den neuen Bond gehört. "Casino Royale" fand ich überraschend großartig, den neuen jetzt im Kino will ich mir auch noch ansehen und freue mich drauf, obwohl er angeblich so schlecht sein soll (Zitat: "Die Kritiker fanden ihn ganz toll, aber alle, die ich kannte, die drin waren, fanden ihn schlecht." Oha... zum Glück ist das mal nicht subjektiv). Der neue Bond ist nun einmal anders - er ist schneller, er ist moderner, er ist dreckiger, er ist unsympathischer. Eben ein "neuer" Bond und so war es doch wirklich mit jedem Bond, denn die waren immer anders, wenn der Schauspieler wechselte. Der Sean Connery-Bond unterschied sich auch massiv vom Roger Moore-Bond und ich mag beide wirklich sehr. Und ich denke, dass der neue Star Trek ähnlich "anders" sein wird und nach dem Trailer sieht es mir auch so aus, als ob das wirklich Spaß machen könnte.
Übrigens hat der gute Wil Wheaton ganz passend zum Thema auch etwas Nettes ausgegraben.
Wednesday, November 26. 2008
Gewonnen! Gewonnen! Gewonnen! Gewonnen! Eben gerade habe ich die 50000 Wörter für den NaNoWriMo durchbrochen und das einige Tage vor der Deadline. Ich bin stolz, ich bin zufrieden, vor allen Dingen, da es die letzten Tage ziemlich schleppend wurde. Leider ist mein Roman nun auf Seite 72 noch nicht fertig und das bedeutet, dass ich wohl noch bis Mitte Dezember (so meine Vermutung) daran weiter tippen muss, ehe ich dann in den Überarbeitungsdezember übergehen kann; aber da habe ich dann wieder einiges zu tun, wenn wir bei meinen Schwiegereltern im Schwabenländle sind.
 Ich bin sehr froh, dass ich mir dieses Kästchenwidget geholt habe, auf dem die Tage dann grün oder rot markiert werden, je nachdem, ob man da die Mindestzahl an Wörtern pro Tag geschrieben hat. Da ich ab dem Zeitpunkt also immer eine rote Fläche sah, wenn ich weniger als 1667 Wörter geschrieben habe, wurde ich dazu angetrieben, mich da dennoch zu überwinden und ich bin wirklich froh drum. Durch dieses Widget habe ich es auch geschafft, einen guten Vorsprung zu bekommen, da man dadurch eigentlich immer mindestens 100 Wörter mehr schreibt und das summiert sich eben pro Tag.
Die roten Kästchen an in den anfänglichen zwei Wochen rührten vor allem daher, dass ich teilweise schon an einem Tag für den nächsten vorschrieb, um da dann wieder weniger schreiben zu müssen. Da habe ich mich dann an diesem Kalender orientiert und immer diese Wortzahl für den jeweiligen Tag angepeilt. Das war auch hilfreich und gut, aber verhalf mir eben nicht zu einem Vorsprung wie das Widget. Der Kalender hatte nur dazu geführt, dass ich immer genau richtig im Schnitt lag und nicht einmal zurück fiel.
Auf der NaNoWriMo-Seite sieht der Verlauf so aus:
Kontinuierlich ging es also vorwärts und immer höher. Das kann man auch an diesem Widget sehen (via diese Seite hier):
NaNoWriMo kann ich wirklich nur jedem empfehlen, der Schwierigkeiten hat, in die Gänge zu kommen. Das Wichtigste ist: Schreibe, schreibe, schreiben und immer wieder an mein so häufig gebrachtes Zitat von Wil Wheaton denken: "Don't be afraid to suck and you're gonna suck - and that's ok." Oh, und wie mein Text gerade noch suckt! Aber auch ein schönes Zitat von Hemingway, das ich beim NaNoWriMo mitbekommen habe: "The first draft of anything is shit." Ja, dann wollen wir uns im Dezember mal daran machen, den groben Stein abzumeißeln und vielleicht eine ansehnliche Statue rauszubekommen.
NaNoWriMo - eine tolle Sache für Autoren. Es ist sozusagen das "Weight Watchers" der Autoren, denn man wird durch den Druck der Anderen mitgerissen, dadurch dass man ständig sagt, dass man dabei ist, 50000 Wörter in einem Monat zu schreiben und je mehr Leuten man das sagt, desto mehr Energie gewinnt man dadurch, denn man will sich schließlich nicht blamieren.
Ich mache nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit. Vielleicht mag der ein oder andere ja auch mitmachen. Ich werde es sicherlich rechtzeitig hier im Blog dann ankündigen. Viel Vorbereitung braucht es auch eigentlich nicht - noch nicht einmal eine Idee. Wenn ich bedenke, dass es wirklich nur eine spontane Laune war, dass ich mitgemacht habe, als Marc nach einem Kinobesuch davon erzählt hat und ich mich ein paar Tage vor der offiziellen Anmeldung da erst angemeldet hatte - gestanden hat da nichts und eigentlich wollte ich sogar lieber meinen Magical-Girl-Roman schreiben, denn davon hatte ich noch gar nichts geschrieben. Von dem Fantasy-Ding hatte ich zwar schon ein paar Seiten und wollte die nicht verwerfen, aber da einfach weiter zu schreiben, hätte sich für mich gemogelt angefühlt. Also habe ich einfach alles bisher Geschriebene in die Tonne getreten, denn der Anfang hatte mir sowieso nicht gefallen und habe von Null auf neu angefangen und das Ganze hat sich auch viel besser angefühlt, als das kläglich dürftige Etwas, das ich da mal in der Türkei angefangen habe; und viel davon hat mein Roman auch nicht mehr... außer dem Namen der Protagonistin, wobei ich den vielleicht auch noch ändere - mal schauen.
Ich bin euphorisch. Ich freue mich. Aber jetzt darf ich mich nicht fallen lassen, denn der Roman muss noch zu Ende gebracht werden, dann im Februar will ich den dann da einschicken. Da habe ich noch geschätzt nach Beendigung des Romans einen Monat Zeit für die Überarbeitung. Das sollte schaffbar sein. Aber ich merke, dass ich gut ausgebucht bin die nächste Zeit, wenn ich bedenke, dass ich da noch ein paar andere Schreibsachen eigentlich über Dezember machen wollte und will. Da kommt noch einiges an Arbeit auf mich zu, aber ich habe jetzt im November gelernt, dass ich das wirklich kann - mindestens 1677 Wörter pro Tag schreiben. Toll!
Und jetzt endlich wieder Yui Horie zu Hause hören, während ich Bewerbungen schreibe. Beim Schreiben kann ich nämlich keine Musik gebrauchen - auch keine instrumentale. Yay, Yui!!
Wednesday, November 26. 2008
Ich merke einmal wieder eine Sache beim Schreiben: Ich habe Schwierigkeiten mit der Szenen-Geschwindigkeit (pacing). Vielleicht liegt es daran, dass ich normalerweise entweder Kurzgeschichten oder kleinere Szenen für Online-RPGs schreibe. Da ist die Einheit der Zeit eigentlich eine ganz einfache über die man sich selten bis wenig Gedanken machen muss. Aber der Wechsel in einem Roman, wann man nun kleinschrittig eine Szene darstellt und wann nicht, kommt mir so willkürlich und schwer vor.
Bisher habe ich bei fast 50000 Wörtern gerade einmal ungefähr 5 oder 6 Tage abgehandelt. Das liegt sicherlich daran, dass ich sehr minutiös Dialoge abhandele und auch das innere Leben meiner Protagonistin darstelle. Häufig würde ich aber ganz gerne den Turbo einlegen und manches überspringen, weil es mir einfach unnötig vorkommt. Doch wie mache ich das? Wie kann ich von einem genauen Bild zu einem verschwommenen Ungefähr kommen? Klar, habe ich auch gemacht mittlerweile, aber es fiel mir am Anfang sehr schwer und ich denke, ich müsste das vielleicht sogar häufiger machen.
Ich denke, ich sollte mir einfach anschauen, wie das in den Harry-Potter-Romanen gelöst ist, denn dort habe ich keine unrunden Szenen-Geschwindigkeiten entdeckt und die gute Frau Rowling springt da auch von genauer Szenenbeschreibung zu einem Sprung in der Zeit innerhalb eines Kapitels, um das ganze Schuljahr abzuhandeln. Wie ist es beispielsweise auch bei so einer Sache wie "Krabat" gemacht, bei dem auch Lehrjahre beschrieben werden, was recht nahe an der Situation in meinem Roman ist? Wie gelingt es einem Autor hier, ein vernünftiges Pacing zu erzeugen? Das ist eine Sache, mit der ich noch ungeheuer zu kämpfen habe und wo die Dezember-Nacharbeit definitiv noch einmal drüber muss; am besten mit Vergleichen zu den genannten oder auch ungenannten Werken.
Tuesday, November 25. 2008
Viel habe ich ja nicht immer zu NaNoWriMo geschrieben, aber es war bisher schon ein ziemliches Auf und Ab. An einem Tag war ich total unzufrieden und hatte das Gefühl, alles ist Mist. Dann lief es nach einmal drüber schlafen ziemlich gut. Worauf ich stolz bin ist, dass ich immer im Schnitt gelegen habe und mir sogar mittlerweile einen stolzen Vorsprung erarbeitet habe.
Wirklich unglücklich war ich zwischendurch darüber, dass ich das Gefühl hatte, ich wäre zu nett zu meinen Charakteren. Eigentlich muss man fies zu seinen Charakteren sein - das beweist Joss Whedon ja immer wieder grandios. Dennoch gelingt es mir nur so... schwer. Und das war auch bis zu Seite 50 so, als ich dann allerdings bemerkte, dass ich etwas ändern muss. Die Charaktere kommen zu gut weg und es passiert nichts dramatisches. Und erst, wenn das Drama passiert, dann reißt es wirklich mit - "when bad things happen to good people", um es mal mit dem Buffy-RPG zu sagen. Ob das nun zu spät ist auf Seite 50 wird sich noch erst weisen müssen. Eventuell muss ich vorher einfach schon einmal ein wenig die Weichen stellen, aber da das Überarbeitung ist, gehört das frühestens in den Dezember.
Aber da wären wir auch schon bei dem nächsten Problem: Ich bin nun bei 45000 Wörtern und zwar weiß ich genau, wo ich hin will und wie das Ende aussieht, aber es dauert wohl noch ein wenig bis dahin. Ob 60000 oder 70000? Das weiß ich nicht. Gerade hat es sich sogar durch eine (für mich ebenso) überraschende Wendung nach hinten verzögert und da muss ich einmal schauen, wie ich aus diesem Schlenker wieder gut rauskomme und vielleicht ein wenig Drive dadurch sogar bekomme. Aber das bedeutet, dass ich wohl auch noch in den Dezember schreiben werde. Selbst wenn ich also noch heute oder morgen die 50000 Wörter knacke, werde ich konsequent meine 1667 Wörter weiter schreiben, denn wenn ich eines beim NaNoWriMo gelernt habe, dann ist es dies: Immer mindestens die Wortanzahl schreiben und sich wirklich auch dazu zwingen.
Das ist wirklich wichtig und gibt auch dem Roman eine eigene Dynamik. Man kann nicht immer Wörter schinden, in dem man alles mögliche beschreibt. Da muss man auch dann doch dazu übergehen, etwas passieren zu lassen oder einen neuen Charakter einzuführen und das ist der Moment, in dem der Plot ins Rollen kommt - ganz natürlich, allein durch den Zwang, den man sich selbst auferlegt, zu schreiben. Da ist es egal, wie flach dieser neue Charakter erst einmal ist. Da ist es egal, wie hirnrissig die Ereignisse sind oder wie sehr von Logiklöchern durchfressen. Das kann man alles überarbeiten. Bloß nicht mit dem Überarbeiten während dem Schreiben anfangen, denn das killt den Wordcount schon von vornherein - schreiben, schreiben, schreiben.
Ich kann es nicht häufig genug wiederholen, dieses tolle Zitat von Wil Wheaton, das mich im November beim NaNoWriMo so häufig über Wasser und über meinem Wordcount gehalten hat: "Don't be afraid to suck - and you're gonna suck and that's ok. It's easier to fix a page full of words that suck than it is to fill up a blank page - it's much less intimidating [. . . .] Resist the urge to get internet-famous, resist the urge to just grab the 15 minutes right away and go for the instant gratification, because people can smell that really quickly [. . . .] Be authentic. Find something that you like to do and be extraordinary, when you do it." (Wil Wheaton) Es gibt kaum ein besseres Zitat für den NaNoWriMo und eines, das einem so viel Kraft gibt, diesen inneren Editor zu überwinden. Danke, Wil!
Gerade zieht es sich wieder. Ich komme nur schwerlich immer wieder 100 Wörter voran und bin wieder am Überlegen, ob ich meinen Vorsprung heute nicht ein wenig aufbrauche und mir eine Pause gönne. Aber nein, ich will nun nicht schlapp machen. Nicht kurz vor dem Ziel. Irgendwie haben alle gesagt, dass das nun die Phase ist, in der alles einfacher wird. Bei mir irgendwie gerade nicht. Ich hatte in der zweiten Woche weniger Probleme als die letzten Tage. Vielleicht ist es auch einfach auch die Angst davor, wirklich zu gewinnen.
Monday, November 24. 2008
Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, was passiert, wenn man mit zu großem Geld im Bus beim Fahrer eine Fahrkarte bezahlt? Nicht? Ich schon. Denn immer wenn ich mit 10 Euro die 2,20 Euro bezahlt habe, dann habe ich so einige 2 Euro-Stücke bekommen und noch nicht einmal den Anschein eines 5 Euro-Scheines. Daher habe ich immer peinlichst versucht, dass mein Geld nicht größer als ein 10 Euro-Schein war; mein Horror war dann mit einer ganzen Ladung von 2 Euro-Stücken beworfen zu werden.
Heute war es aber so weit: Ich war zu knapp, hatte keine Zeit mehr, zur Bank zu gehen und musste mit einem 20 Euro-Schein bezahlen. Und siehe da - der Busfahrer zückte eine "Spezialgeldbörse" und ich bekam das Geld sogar kleiner zurück, als wenn ich mit einem 10 Euro-Schein bezahlt hätte. Die haben also so eine Möglichkeit, sind nur anscheinend meist zu faul, das rauszuholen und drücken lieber diesen 2 Euro-Hebel.
Sunday, November 23. 2008
Ach ja, und alle WoWler, die gerne ein Eisbären-Vanity-Pet wollen: Loggt heute in WoW ein. Gibt Achievement und das kleine Eisbärbaby als Pet im Briefkasten. Einloggen, heute! Denn ich tippe, dass das nur heute zählt.
Herzlichen Glückwunsch Blizzard, herzlichen Glückwunsch WoW und danke für die 4 schönen Jahre.
Sunday, November 23. 2008
Ich sitze gerade sprachlos vor dem Computer: Ich habe eben mit einer der schönsten, wenn nicht sogar die schönste Quest-Reihe bei WoW gespielt. Dragonblight war sowieso ein sehr schönes Questgebiet, aber gegen Ende zieht es kräftig an in Epik und Tragweite und Dramatik, was dann einem wirklich mitreißenden Video gipfelt. Ja, es ist "nur" in-game Graphik, aber dennoch fand ich das einfach schön. Die ganze Quest-Reihe, die ganze Story drumherum und auch danach hat mich ungeheuer bewegt und mitgerissen. Das war wie ein spannendes Buch lesen, immer weiter und weiter und es hörte nicht auf. Und auf dem Gipfel dieser Quest-Reihe merkt man, dass das neue Server-Phasing grandios eingesetzt wird, um die Entwicklung der Geschichte zu unterstützen. Fan-tas-tisch! Ich bin hin und weg.
Einziges Manko: Es hört leider sehr abrupt auf und es gibt auch keinen Epilog zu dieser wirklich sehr bewegenden und großartigen Geschichte. Ich kann nur darauf hoffen, dass diese Geschichte in einem der nächsten Patches weiter geschrieben wird. Vielleicht ja, wenn es dann wirklich daran geht, den Lich-King zu stellen. Denn die Prophezeiung von Alextrasza ist auch am Ende dieser Quest-Reihe noch nicht erfüllt. Vielleicht versteckt sie sich noch in den restlichen Quest-Gebieten, aber ich tippe, dass es erst in einem der nächsten Content-Patches weiter geht und bin gespannt, wie auf den nächsten Teil eines Kinofilms.
Das Add-On ist bisher sowieso ganz großes Kino. Tolle Gebiete, tolle Questen, tolle Mechaniken, tolle Ideen, tolle Details - ich bin wirklich ganz hin und weg. Einfach großartig. Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, Dragonblight zu questen. Ich habe hier jetzt extra versucht, nich zu spoilen - lasst euch also auch nicht von Anderen Spoiler aufschwatzen. Questet in Ruhe in Dragonblight, lasst euch nicht spoilern, lest die Quest-Texte aufmerksam, schaut euch die Umgebung in aller Ruhe an - es lohnt sich wirklich. Wenn ihr Screenshots machen wollt, haltet euer Screenshot-Programm bereit, denn es wird einige tolle Stellen geben, die man am liebsten meist ohne UI einfangen will. Wenn ihr die Möglichkeit habt, Videos mit aufzunehmen, dann haltet das bereit, denn ihr habt viele Möglichkeiten dazu. Questet Dragonblight und genießt ein ganz großartiges Questgebiet mit tollen Questen, tollen Geschichten, toller Musik und ... ach, ich bin einfach hin und weg.
Noch ein kleiner Tipp: Wenn ihr ursprünglich ein englisches Spiel hattet und ein deutsches Add-On installiert habt, danach aber wieder den englischen Client benutzt, dann habt ihr Probleme mit den Filmen, denn die werden nicht mehr angezeigt. Ebenso wird dann auch der Film in der Dragonblight nicht angezeigt. Das Problem wird in diesem Thread besprochen und auch gesagt, was man dagegen machen kann:
Hab das Problem entdeckt!
In eurem WoW Verzeichnis gibt es den Ordner "Data"!
darin sind 2 Ordner enthalten wenn ihr "nur" noch enGB zur DT. Sprachausgabe Installiert habt.
WEnn ihr nun vergleicht!
Im deDE Verzeichnis befindet sich ein Ordner namens "Interface" darunter sind auch die Videos in je 2 Verschiedenen Auflösungen als AVI gespeichert.
Nur findet ihr im enGB Ordner einen Ordner mit dem namen Interface nicht, geschweige denn die Videos auf Englisch!
Ich habe bis auf die WOTLK Videos alle auf Englisch noch gehabt und ein Verzeichnis erstellt im enGB Ordner! "...\enGB\Interface\Cinematics" und dahin die Englischen Videos (bis auf die von WOTLK, die fehlen) reinkopiert, und siehe da es läuft.
Ich muss nun nur noch schauen woher ich die WOTLK Cinematics auf ENGL herbekomm :/
|
Comments
Thu, 04.12.2008 22:08
Schade, aber klar, meldet euch mal, falls ihr mal was machen wollt. Mit Hannes und Druki besteht weiterhin Kontak. Druki [...]
Thu, 27.11.2008 12:17
Gratulation! Bei mir wird es jetzt definitiv nichts mehr mit dem Winner-Button. 30000 Wörter werde ich in den [...]
Wed, 26.11.2008 15:43
Yaymapi! Herzlichen Glückwunsch!
Wed, 26.11.2008 10:49
“Großes Kino” ist genau die richtige Beschreibung. Viel liebe zum Detail und tolle Questen. Alleine mit der Lore [...]
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.