Friday, October 31. 2008
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You Are a Witch (or Warlock)
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You are deviously brilliant and a perfect manipulator.
You somehow always end up getting what you want - without anyone knowing you're working behind the scenes.
Crafty and cunning, you can work your way out of any jam.
And it's easy for you to get people to do what you want, whether you're working for good or evil.
Your greatest power: Mind control
Your greatest weakness: Making people your puppets
You play well with: Ghosts
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Thursday, October 30. 2008
"Hellboy 2" ist ein durch und durch ordentlicher Film, der mir viel Spaß gemacht hat. Er ist nicht zu vergleichen mit "Dark Knight", schon eher mit "Iron Man", aber auch das ist kein fairer Vergleich, denn wie auch seine Protagonisten ist auch der Film selbst - anders. Ich kenne die Hellboy-Comics nicht, aber mir hat schon der erste Teil Spaß gemacht und der zweite Teil machte sogar noch einen Ticken mehr Spaß. Sehr schön erzählt.
Es ist nicht so, dass man großartig überrascht über das Ende ist, man ahnt es schon irgendwie, wie sich die Sachen entwickeln können, aber es muss nicht jeder ein Shyamalan sein und bei Del Torro wirkt es auch nicht so, als ob er das wirklich wolle, denn auch der phänomenale " Pan's Labyrinth" hat sogar das Ende direkt vorweg genommen. Es geht nicht um überraschende Wendungen, es geht darum, eine Geschichte angenehm und mitreißend zu erzählen und das kann der Film.
Der Film wäre sicherlich eine großartige Inspirations-Quelle für das alte "Changeling: The Dreaming" und spätestens seit dem Film hätte ich es auch kapiert. Die Elfendarstellung gefällt mir außerordentlich gut und der Hauptdarsteller wäre auch eine ideale Besetzung für einen Illidan gewesen. Die Masken und Figuren sind wieder eine großartige Auslese des kreativen Geistes, den bisher alle Del-Torro-Filme atmen und einen nur staunen lassen. Doug Jones ist auch einmal wieder großartig und spielt sogar mehrere Rollen (an seiner Gestik sollt ihr ihn erkennen). Die emotionalen Momente haben mich sehr bewegt, sowohl die um Abe Sapien als auch die Momente mit den verkannten Weltrettern.
Einziger Kritikpunkt (einmal wieder): Die Synchronisation. Insgesamt wirkt sie ordentlich, doch bei Abe Sapien war sie meiner Ansicht nach einmal wieder gruselig. Schon beim 1. Teil hatte ich bei Abe die C3P0-Assoziation, denn die abgehackten Handbewegungen und die Stimme erinnerten zu sehr an den goldenen Blechkasten aus "Star Wars". Während Abe im Englischen eher emotionslos, über den Dingen stehend und allwissend wirkt durch seine Stimme, wurde im 1. Teil der Charakter allein durch die Synchronstimme vollkommen verändert - er wirkte nervös und ängstlich. Meiner Ansicht nach ist das Problem auch wieder bei Teil 2, weswegen ich mich auf die DVD freue und mir dann nur noch die englische Version anhören werde; einen deutschen Abe Sapien will ich mir wirklich nur antun, wenn ich es muss. Meine Frau meinte, dass die Stimme diesmal nicht ganz so schlimm wäre, wie in Teil 1, aber ich muss gestehen - ich fand sie noch genauso schlimm.
Ich wiederhole mich einmal wieder: Wenn ich jemandem zutraue, das vollkommen überschätzte "At the Mountains of Madness" zu verfilmen, dann einem visuellen und visionären Genie wie Del Torro - nur ihm! Ich mag "At the Mountains of Madness" nicht. Ich liebe Lovecraft und natürlich hat "At the Mountains of Madness" ganz große Momente und einfach geniale Passagen. Dennoch ist dies meiner Ansicht nach die überschätzteste Geschichte Lovecrafts. Aber ein Del Torro könnte einen wirklich genialen Film daraus machen, der den Film zu einem meiner Lieblingsfilme machen könnte, obwohl ich ein sehr zwiespältiges Verhältnis zur Vorlage habe.
Spoilercut
Continue reading "Can't smile without you"
Wednesday, October 29. 2008
Eine Nacht soll man vor solchen Entscheidungen darüber schlafen; zumindest habe ich mir das immer vorgenommen. Aber ich denke, meine fixe Idee von gestern, am NaNoWriMo mitzumachen, werde ich wirklich durchsetzen. Was heißt das für mich? 50.000 Wörter vom 01.11.-30.11.2008 zu schreiben. Das nehme ich mir nun als Ansporn, den Derleth-Artikel ein wenig vorzuziehen und da heute und bis Freitag richtig zu klotzen. Ziel: Freitag den Artikel im Kasten haben, so dass ich im November nur noch die Überarbeitungen machen muss. Dann habe ich den Artikel endlich von der Seele und kann mich auf NaNoWriMo konzentrieren - zwei Fliegen mit einer Klappe. Und es wäre sicherlich ein gutes "Aufwärmen" für mich, wenn ich jetzt schon einmal so etwas Kleines beim Derleth-Artikel vorher mache.
Das bedeutet einiges an Stress, aber möglicherweise ist das gar keine schlechte Idee, meinen Hintern hoch zu bekommen. Ich bin ein Mensch, der Deadlines hasst wie die Pest, aber eigentlich nicht ohne kann. Habe ich keine Deadline, verschiebe ich und verschiebe und verschiebe. Andererseits habe ich jede Deadline bisher einhalten können - zwar häufig knapp, aber sie hat immer geklappt, denn spätestens in der letzten Woche habe ich dann geschuftet wie ein Irrer und es hat dennoch hingehauen. Zwar war ich dann immer äußerst unzufrieden bei so einer Hauruck-Aktion mit dem Ergebnis, aber eingehalten war sie. Daher ist das möglicherweise wirklich gut, da einfach ein konkretes Ziel mal wieder vor Augen zu haben, das mir nun seit Anfang des Jahres nach meinem Studiums-Abschluss ein wenig fehlt. Das war für mich der wichtigste Grund, warum ich mich wirklich dazu durchgerungen habe.
Also, Marc, anmelden! Need Writing Buddies! Es ist ein Schreibmarathon, auf den ich auf Grund der Spontanität überhaupt nicht vorbereitet bin und der deswegen eigentlich zum Scheitern verurteilt ist. Aber wie klasse wäre das, wenn es doch funktioniert? Dieses Gefühl, über sich selbst hinaus zu wachen, würde ich gerne spüren - mal schauen, ob es gelingt.
Wednesday, October 29. 2008
Ich war eben mit dem Marc und meiner Frau in "Hellboy 2" (Rezension folgt am Donnerstag) und da hat der gute Marc mir von seinem Vorhaben mit dem NaNoWriMo wieder erzählt. Das hat er schon bei seinen Vorsätzen zum Jahr 2008 und ich muss zugeben, ich hatte heute die fixe Idee, ob ich ihn dabei "begleite", indem ich auch mit mache. Die Idee ist schon faszinierend und vielleicht gerade für jemanden wie mich fast schon unmöglich, denn wenn ich ein Problem beim Schreiben habe, dann: Meinen Hintern hoch zu bekommen.
Vielleicht wäre das aber dann gerade für mich auch ganz gut. Was spricht dagegen? Ich habe noch einen Artikel über August Derleth zu schreiben, dessen Deadline Ende November ist. Da sind die Recherchen auch quasi abgeschlossen und er muss "nur" noch geschrieben werden. Dennoch fällt das natürlich exakt in den gleichen Monat und ist grässlich. Außerdem habe ich da auch noch ein "Buffy"-Abenteuer im Kanonenlauf, das ich schreiben wollte für die DORP, das ich aber wohl doch eher arbeitstechnisch im Dezember unterbringen würde - und dann würde es wieder passen. Wenn da nicht der Derleth-Artikel wäre, wenn da nicht das WoW-Addon wäre Mitte November. Aber würde diese Herausforderung nicht gerade dann besonders herausfordernd werden?
Ich zögere noch ein wenig, denn selbst wenn diese Hindernisse nicht wären, wäre es für mich fast unmöglich das zu schaffen. Andererseits: Verlieren kann ich nichts. Und selbst wenn ich es nicht schaffe (wovon ich fast ausgehe), dann kann ich es nächstes Jahr einfach noch einmal probieren. Es ist schließlich auch kein Gesichtsverlust, wenn es nicht klappt. Cool wäre es natürlich, wenn doch hinhaut. Mich reizt die Idee. Ich habe mich einfach einmal angemeldet, auch wenn es noch offen ist, ob ich das wirklich durchziehe. Vielleicht ist es auch für den Marc ein Ansporn, es wirklich durch zu ziehen. Vielleicht mag ja noch jemand mitmachen? So ganz spontan? Was gibt es für größere Späße als die spontanen? Und hier ein kleiner Ausblick, wie es bei mir deswegen die nächste Zeit so aussehen könnte. "Whisper of the Heart" fängt das eigentlich schön ein. Ja, ja, ich habe noch keine Ahnung, was das für ein Gefühl sein könnte, aber das wird es sicherlich sein.
Tuesday, October 28. 2008
Es gibt also doch noch Helden auf dieser Welt.
Monday, October 27. 2008
Your ResultYour Result
Not Emo
Try as you might, you are not emo. Perhaps goth, or punk,
or a jock, or just a poser...not totally sure. But whatever
you are, you are one pair of tight pants too short to
really be called emo. Look on the bright side
though...well...because that's what non-emo people do.
Sunday, October 26. 2008
Übersetzungen sind Auslegungssache. Übersetzungen sind immer auch schon zum Großteil eigene Interpretation und sowieso gefährlich nahe an der Autorensuche. Das ist ein grundlegendes, literaturphilosophisches Problem bei Übersetzungen - zumindest für mich als Post-Strukturalisten. Und auch wenn ich sehr für Interpretationspluralismus einstehe, so gibt es bei Übersetzungen natürlich stets sinnige und unsinnige Übersetzungen, bessere und schlechtere Übersetzungen und natürlich auch ganz krasse Übersetzungsfehler trotz allem Interpretationspluralismus. Dass dies alles sich natürlich beißt, ein unangenehmes Paradoxon zu post-strukturalistischen Grundprinzipien erzeugt, ist mir auch bewusst und ein überaus spannendes Thema, das aber einen anderen Blog-Eintrag darstellt. Hier geht es mir um die Lokalisation von WoW.
Ich persönlich halte von der WoW-Lokalisation sehr wenig. Es gibt bei WoW ein paar wenige wirklich gute Übersetzungen, aber zum Großteil sind sowohl die Übersetzungen selbst als auch die Übersetzungspolitik wirklich ein Graus und ein Schlag ins Gesicht für jeden, der sich ein wenig mit Englisch auskennt. Da gibt es solch illustre Sachen wie den "Morbent Fel/Morbent Teufels" (nicht immer stupide die Übersetzungsroutine laufen lassen) oder den "Felwood/Teufelswald" (es gibt in der WoW-Geschichte keine Teufel) und nun gibt es sogar eine neue.
Seit kurzem gibt es ein neues Event. Davon habe ich schon gelesen. Aber nachdem mir gestern jemand den deutschen Text der Queste kopierte, wurde mir klar, dass auch das einmal wieder diskussionswürdig übersetzt wurde: "Chamber of Secrets" heißt die Quest auf Englisch und ist eine Queste für Karazhan, auf Deutsch heißt das Ganze dann "Kammer der Geheimnisse". Ich würde es "Kammer des Schreckens übersetzen. Aber das ist doch richtig übersetzt und deine Übersetzung ist falsch! Nein, ist es nicht. Wenn man es wörtlich sehen würde, dann vielleicht, aber hier darf man eigentlich nicht wörtlich übersetzen. Karazhan erinnert gerade gegen Ende der Instanz an Hogwarts, gerade architektonisch, aber eben auch solche Sachen wie das Schach-Event und nun auch hier bei dieser Quest ist natürlich dann eine Harry-Potter-Anspielung verpackt. Die englische Ausgabe des zweiten Bandes heißt "Harry Potter and the Chamber of Secrets", die deutsche Ausgabe wurde ebenfalls nicht wörtlich übersetzt und heißt "Harry Potter und die Kammer des Schreckens".
Ich bin weiterhin dafür, dass unsere Petition für diese Übersetzungspolitik, nämlich alles wortwörtlich zu übersetzen, endlich mal durch kommt. Denn spätestens mit diesem Beispiel ist klar, dass die Übersetzer sich keinerlei wirkliche Gedanken um die Übersetzung machen, sondern ganz stupide wörtlich alles übersetzen. Das kann auch die Übersetzungsroutine, dafür braucht man keine menschlichen Übersetzer, die Anspielungen und Feinheiten erkennen. So gerne ich WoW habe, so viel ich Blizzard verzeihe, die Übersetzungspolitik ist ein tiefer Abgrund. Ich mag "Grimlingsflitzer" als Übersetzung und ich mag "Süderstaade", ich mag "Beutebucht" und noch ein paar wenige, aber der Großteil der Lokalisation ist häufig die Strahlung nicht wert, die er aussendet.
Saturday, October 25. 2008
Ich war vorgestern mit meiner Frau in "Krabat". Ich gehörte wohl zu den Kindern, die "Krabat" nie gelesen haben, daher ging ich sehr unbefangen in dem Film. Der Film war in Ordnung, hat mir sogar ganz gut gefallen, hatte aber so ein paar typische Krankheiten, die ich schon häufiger bei deutschen Filmen hatte (besonders bei deutschen Komödien - ja, ich weiß, das war keine Komödie); wobei ich noch nicht einmal sicher bin, ob es wirklich eine deutsche Produktion war.
Der Film war sehr stimmungsvoll, hatte schöne Bilder und eine extrem spannende Atmosphäre. Ein wenig störte mich dann aber doch dieses Bemühen um "authentischen Dreck" - so wirkte es zumindest auf mich. Ebenso störte mich dieses Fischen nach Zitaten. Es wirkte, als ob der Film an manchen Stellen besonders bedeutsame und sehr tiefsinnige Sätze zum Besten gab, nur damit sie zitiert werden können. Es war ein wenig wie bei vielen deutschen Komödien, in denen nach einer Pointe erst einmal Stille ist, damit man besonders intellektuell den Witz erst einmal wert schätzen kann, bevor man dann amüsiert schmunzelt. Es wirkte sehr gestenreich und phrasendreschend in diesen Momenten. Das störte mich schon seit längerem bei deutschen Komödien und bei dieser Nicht-Komödie störte es mich auch.
Das alles wäre noch zu einem gewissen Teil nicht tragisch gewesen, richtig schlimm war aber die Kampf-Szene im Dorf. Ich frage mich, wer sich dabei dachte: "Wir machen jetzt einen besonders metaphorischen Kampf und dazu benutzen wir auch eine andere Kamera-Führung: Total verruckelt, abgehackte Bilder, so dass man gar nichts mehr erkennt. Als tiefsinniges Bild und lehrreiche Metapher, wie bei so einem Kampf die Seele aus dem Körper geruckt wird." So machte es zumindest auf mich den Eindruck. Es wirkte nicht passend zum Film, denn der Restfilm hatte nichts von dieser Art, aber gerade durch diese Kamera war der Kampf extem unerträglich geworden. Ja, ich weiß - das war sicherlich der Effekt, den man erreichen wollte. Super ... ich fand es dennoch Mist.
Ansonsten war der Film aber wirklich nett anzusehen, moralisch war er sehr spannend, die Charaktere waren nett, auch wenn einige wohl leider zu kurz kamen und allen, die sich über dieses oder jenes aufregen, das im Buch ja ganz anders war, möchte ich diesen alten Blog-Eintrag von mir empfehlen, denn dann muss ich mich nicht mehr wiederholen. Egal, wie es beim Buch ist, der Film ist eine nette Parabel über Einsamkeit, Macht, Verantwortung, Zwietracht und Freundschaft.
Friday, October 24. 2008
Es ist total spannend, wie pissig doch die Leute werden können, wenn man ihnen sagt, dass die Autorenintention tot ist. Das können die einem echt übel nehmen. Dabei geht es ja nicht darum, zu sagen, dass man nicht mehr danach schauen darf, aber der Fokus auf sie ist nun einmal verkehrt. Und wieso sind die Leute pissig? Der einzige Grund, den ich mir erklären kann: Sie verlieren plötzlich die Gewalt über einen Text, denn die Autorenintention in ihrer derzeitigen Machtposition tut dem Text tatsächlich Gewalt an. Sie vernichtet einem Tyrannen gleich sämtliche sonstigen Interpretationen, die aus dem Text heraus geboren werden können und aus der Interaktion zwischen Lesen und Text.
Die Autorenintention ist der Dikator der Kultur und erst, wenn sie zurecht gestutzt ist auf die Machtposition des gemeinen Plebs, erst dann haben wir den vernünftig-pluralistischen Zugang zu Texten, bei dem die Interpretation an sich zählt und nicht, ob irgendwann einmal der Autor bei der Geburt des Kindes sagte, dass es männlich sei - blöd nur, wenn dann das Mädchen die ganze Zeit als Kerl rumlaufen muss, nur weil es der Vater nicht erkennen will.
Thursday, October 23. 2008
Die Welt hat komische Gesetzmäßigkeiten. Es ist beispielsweise üblich, dass ich eine Sache mache und die Leute es ganz toll finden. Da überschlagen sie sich, sind ganz begeistert. Doch irgendwann schlägt das dann immer in das Gegenteil um. Dann bin ich auf einmal nicht mehr so gut. Dann ist das alles nur noch doof oder schlecht. Ich bin dann plötzlich - anders. Bin ich aber nicht. Ich mache alles noch genau so, wie vorher auch. Vielleicht nicht ganz genauso, aber hinreichend genauso. Es kann doch nicht sein, dass ich plötzlich immer so ungeheuer abbaue! Na gut, es könnte sein, aber ich glaube es kaum bei aller Selbst-Reflektion, die mir so eigen ist. Aber alle Anderen sind ja immer so beständig! Da ändert sich nie was. Nur bei mir ist es so.
Doch, wenn das regelmäßig so ist, dann sollte ich mir wohl Gedanken machen, ob das Problem nicht doch bei mir liegt. Witzigerweise ist  es dann aber plötzlich, wenn man die Personen wechselt, da wieder alles gleich toll - bis dann in irgendeiner entfernten Zukunft das Spielchen von vorne beginnt. Und da ist auch der Punkt, der mich nachdenklich stimmt, denn da stimmt doch etwas nicht. Die einzige übrige Möglichkeit wäre, dass ich ein Blender und Täuscher bin, der eben anfangs Qualität oder ähnliches vortäuscht, aber dann am Ende nichts dahinter ist. Aber das wäre mir auch neu, denn wenn mir eines wichtig ist, dann Ehrlichkeit und häufig hat mich diese Direktheit schließlich auch in Schwierigkeiten gebracht.
Man kann nicht immer top sein; das ist klar. Kann keiner. Und natürlich haut es auch nicht immer hin. Aber irgendwie wird bei mir dann plötzlich eine Verallgemeinerung daraus gemacht. Einzelne Fehler werden dann plötzlich als "so ist das ja schon immer" gewertet und plötzlich schreibt man nicht mehr so gut, wie vorher, obwohl es vorher gerne gelesen wurde. Plötzlich spielt man nicht mehr so gut, obwohl man vorher so gut spielte. Plötzlich redet man nicht mehr so gut, obwohl man mir vorher so gerne zuhörte. Plötzlich erklärt man nicht mehr so gut, obwohl es vorher alle verstanden, witzig, hilfreich und toll fanden. Plötzlich arbeitet man nicht mehr so gut, obwohl vorher keine Klagen kamen. Kann mir einer mal erklären, warum man dabei nicht wahnsinnig werden sollte? Oder melancholisch - das zumindest. Das frustet einfach nur noch.
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Comments
Thu, 04.12.2008 22:08
Schade, aber klar, meldet euch mal, falls ihr mal was machen wollt. Mit Hannes und Druki besteht weiterhin Kontak. Druki [...]
Thu, 27.11.2008 12:17
Gratulation! Bei mir wird es jetzt definitiv nichts mehr mit dem Winner-Button. 30000 Wörter werde ich in den [...]
Wed, 26.11.2008 15:43
Yaymapi! Herzlichen Glückwunsch!
Wed, 26.11.2008 10:49
“Großes Kino” ist genau die richtige Beschreibung. Viel liebe zum Detail und tolle Questen. Alleine mit der Lore [...]
Fri, 21.11.2008 14:58
Mit dem Esslinger Weihnachtsmarkt klappt es dieses Jahr leider nicht. Wir sind erst zwischen den Jahren (also nach [...]
Mon, 17.11.2008 18:58
Danke für den Hinweis. Korrigiert.